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ragrass
ragrass, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 11904
Erfahrung:  Rechtsanwalt
52374836
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ragrass ist jetzt online.

Hallo, Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Brandenburg
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Ich und der Vater unseres Kindes teilen 50/50 Erziehungsmodell seit der Trennung (<2 Jahre). Ich habe Auffälligkeiten im Verhalten meines Kindes gesehen und erfahren, dass der Vater mein Kind beim Ungehorsam em Kopf klatscht. In der Mediationsvereinbarung stand, das 50/50 Modell kann ausgeübt werden, solange es dem Kindeswohl dient. Ich sehe aber eine akute Gefährdung des Kindeswohls in Handlungen seines Vaters. Was ist rechtlich gesehen hier ein sinnvolles Vorgehen? Ich möchte das 50/50 Modell zu einem Lebensmittelpunkt-Modell machen und die Besuche beim Vater durch zuständige Instanzen kontrollieren lassen, damit mein Kind nicht geschlagen wird
Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
wie stehen die Chansen, das Lebensmittelpunktmodel umzusetzen mit der Kontrolle seitens der zuständigen Behören beim Vater? Vorgeschichte: den Verdacht, dass der Vater handgreiflich ist, gab es auch vorher, deswegen wurde das in der Mediation offen angesprochen und das 50/50 Modell damals unter der Bedingung ausgemacht, dass unser Kind 1 Jahr lang einen Psychologen besuchen wird. Der Mediatorin wurde damals mitgeteils, dass der Vater sein Kind möglicherweise am Kopf zuchtigt.
Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Das Kind selbst berichtet außerdem von einer sehr angespannten Situation mit der aktuellen Lebensgefährtin des Vaters, die das Kind nicht sehen will und das mit allen möglichen Mitteln zeigt. Das Kind möchte mehr bei mir sein, kann der Wunsch des Kindes beim Gericht berücksichtigt werden (das Kind ist 8 J. alt)

Sehr geehrter Fragesteller,

wie wurde denn das Wechselmodell vereinbart ? Miteinander oder vor Gericht ? Wie steht denn das Kind zu dem Wechselmodell ? Wie alt ist es ? Lassen sich die Schläge nachweisen ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Hallo,
das 50/50-Modell wurde in einem Mediationsverfahren vereinbart (nicht gerichtlich). Das Kind möchte mehr Zeit bei Mutter verbringen, da es im Vatershaushalt vom Vater beschimpft und bestraft wird. Die Schläge lassen sind nicht am Körper nachweisbar, das Kind sagt, Vater schlägt n.icht doll. Das Kind kann die Schläge aber bestitigen. Es fühlt sich außerdem nicht wohl dort, weil nach seinen Aussagen muss es fast die ganze Zeit in seinem Zimmer verbringen, um die Partnerin des Vaters nicht zu ärgern.
Das Kind ist 8 J alt.

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für die Nutzung von Justahswer und den Nachtrag.

Dann müssten Sie entweder gemeinsam das Modell beenden oder, wenn dies nicht möglich ist, gerichtliche Schritte einleiten. Im Rahmen eines solchen Verfahrens würde dann auch das Kind angehört und, wenn es die Missstände angibt, wird man gegen das Wechselmodell entscheiden.

Bitte fragen Sie bei unklaren oder offenen Fragen nach. Anderenfalls nehmen Sie bitte eine Bewertung (3-5 Sterne) vor. Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

RA Grasds

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
der ofizielle Gerichtstermin zur Scheidung ist in 2 Monaten. Müsste die Beantragung eines anderen Betreuungsmodels im Rahmen dieses Termins erfolgen oder ist das Kindesumgangsrecht und Scheidung voneinander unabhängig?
Hilft es, die Missstände bereits jetzt z.B. beim Jugendamt zu schildern (schließlich weiß ich nicht, wie lange es dauert, bis ein Gerichtsverfahren stattfindet und ich mache mir Sorgen um das Wohl meines Kindes und darum, wie es dort behandelt wird, jetzt) und danach ein Gerichtsverfahren einzuleiten?

Sehr geehrter Fragesteller,

wenn sie es bald ändern wollen, sollten Sie es auch gleich bentragen, dass der Umgang geändert wird. Man kann natürlich schon im Vorfeld das JA einschalten und ggf. auf deren rat auch schon das Wechselmodfll jetzt, also vor einer Gerichtsentscheidung, ändern. Immerhin müssten Sie mit 3- 6 Monaten Laufzeit rechnen.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
um so ein Verfahren anzustoßen, muss ich zwingend einen Anwalt beauftragen, korrekt?

Sehr geehrter Fragesteller,

im Scheidungsverbund schon.

Oder Sie "behalten" das Kind zurück und lassen den Vater aktiv werden.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

ragrass und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
ok, vielen Dank für die Antworten. Ich werde mich noch dazu belesen und evtl. zu den Details Fragen stellen.
Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne !

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und alles Gute !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass