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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 37045
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo und guten Morgen, ich wende mich vertrauensvoll an

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo und guten Morgen, ich wende mich vertrauensvoll an Sie. Mein Lebensgefährte hat einen 3 jährigen Sohn, der nicht in seinem Haushalt lebt. Für den Sohn hat er ein Umgangsrecht. Lt. Gerichtsbeschluss wurde hier die Vereinbarung getroffen das der Kleine roulierend im Wechsel 1 x Samstags von 10.30 bis 17.00 Uhr und einmal Sonntags von 10.30 bis 17.00 Uhr zum Vater darf.
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Nun ist das Problem, dass die Mutter mehr möchte. Also einigten sich beide auf 1 Übernachtung und einen Aufenthalt alle 2 Wochen von Samstag 10.30 Uhr bis Sonntag 16.00 Uhr. das fing eine weile gut. nun ist das der Mutter auch zu wenig. sie verlangt, das mein Lebensgefährte den kleinen alle 2 Wochen von Freitag 18.30 Uhr bis Sonntag 17.00 Uhr nehmen soll, sowie auch in den Ferien für mindestens 10 Tage. das Problem: der Kleine isst sehr sehr schlecht, teilweise sogar garnichts, wenn er bei uns ist. er kann nochnicht reden. auch weint er grundsätzlich nach seiner Mutter, wenn er schlafen gehen soll. teilweise wacht er auf und schreit hysterisch ich seiner Mutter. diese haben wir der Mutter mitgeteilt, doch sie betrachtet es als ausrede. das wohl des Kindes steht meiner Meinung nach nicht im Fokus. mein Lebensgefährte nimmt seinen Sohn gern über eine längeren Zeitraum und auch in den Ferien, wenn er größer bzw. etwas älter ist, derzeit hält er es für zu früh. die Mutter ist immer wieder respektlos und beleidigend im Umgang mit dem Vater. was hat er für Möglichkeiten? Er lehnt ja den Umgang nicht ab, sondern kommt ihr ja sogar entgegen. wir leben im Bundesland Bayern, der Sohn im Bundesland Hessen
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): nein

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie fragen: Hat denn Ihr Partner schon mit dem Jugendamt Kontakt aufgenommen?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Sehr geehrter Herr Schiessl, Ja, mein Partner hatte mehrfach Kontakt mit dem Jugendamt. Die Auskunft des Jugendamtes: Finden sie eine Lösung mit der Mutter, wir können ihnen nicht helfen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank. Die Qualität der Sachbearbeiter der Jugendämter ist wie ich immer wieder feststelle unterschiedlich. Ihr Partner hat wohl vom Jugendamt keine echte Hilfe zu erwarten.

Grundsätzlich ist es zwar begrüßenswert wenn die Kindsmutter den Umgang mit dem Vater fördern will.

Von beiden Eltern ist aber dabei immer zu beachten, dass der Umfang dem Wohl des Kindes dienen soll. So wie Sie mir das Verhalten des Kindes während des Umgangs schildern ist dies derzeit aber nicht der Fall.

Soweit die Mutter hier nicht einsichtsfähig ist, denke ich dass eine gerichtliche Regelung des Umgangs erfolgen sollte. Dies allein im Interesse des Kindes.

Wenn also eine Regelung über das Jugendamt nicht möglich ist, dann sollte Ihr Lebensgefährte überlegen den Umgang durch eine gerichtliche Entscheidung regeln zu lassen.

Ich denke, wenn die Mutter durch das Gericht eine Vorgabe erhält wie der Umgang stattzufinden hat, dann wird sich auch die Situation zwischen den Eltern beruhigen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Sehr geehrte Herr Schiessl, es gibt ja bereits ein Gerichtsurteil, welches dem Umgang nur stundenweise für den Anfang festhält. Das interessiert die Mutter jedoch nicht. Auch droht sie immer wieder, den Umgang zu verweigern, wenn der Vater nicht das macht, was sie möchte. Mit Verlaub, es kann doch nicht sein, dass die Mutter sich so benehmen darf, den Vater ständig schlecht macht, aber immer öfter das Kind abgeben will. Es ist für mich klar eine Erpressung, welche die Mutter ausübt. Auch die ständigen Beschimpfungen gehen an die Psyche meines Partners, aber auch an die Psyche seiner minderjährigen Tochter, die in seinem Haushalt lebt und auch an meine Psyche. Die Mutter erwartet Unterstützung von uns, dass der Sohn abgenommen werden soll, sobald sie mal einen schnupfen hat. Man kann nicht alles stehen und liegen lassen. Wir drei sind alle berufstätig und die Mutter arbeitet nicht. Kann man rein rechtlich nicht etwas gegen dieses umpflegliche Benehmen tun?

Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn es bereits ein Gerichtsurteil gibt, dann muss sich die Mutter daran halten oder aber das Urteil / den Beschluss abändern lassen.

Soweit Sie von der Mutter bedroht oder schlecht gemacht werden, sollten Sie überlegen bei Gericht die Bestellung eines Umgangspflegers zu beantragen.

Dieser kümmert sich dann um die Durchführung des Umgangs so dass sich die Kontakte mit der Kindsmutter auf ein Minimum beschränken können.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Vielen herzlichen Dank Herr Schiessl! Sie haben mir sehr weiter geholfen!

Gerne und viel Erfolg!!