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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 20633
Erfahrung:  Fachanwältin für Familienrecht, Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, Ehescheidungen, Unterhalt, Güterrecht, Umgang, elterliche Sorge, seit 20 Jahren als Anwältin zugelassen
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Meine Tochter ist gerade geschieden von ihrem Tunesischen

Diese Antwort wurde bewertet:

Meine Tochter ist gerade geschieden von ihrem Tunesischen Mann, dieser Mann hat sowohl die Deutsche als auch die Tunesische Staatsangehörigkeit. Sie haben das gemeinsame Sorgerecht über ihre 4jährige Tochter. Die Tochter hat nur die Deutsche Staatsangehörigkeit aber wir vermuten dass der Kindesvater die Tunesische Staatsangehörigkeit und einen Tunesischen Reisepass geregelt hat für das minderjährige kind. Dies mit dem Ziel, dass gemeinsame Kind nach Tunesien zu verbringen. Dies geht ohne Zustimmung der Mutter. Die Tunesische Botschaft gibt keine Auskunft, ein Termin zum Vorsprechen in der Botschaft ist er Ende Juli diesen Jahres möglich. Gibt es in dieser Situation laut Deutschen gemeinsamen Sorgerecht ein Recht der Mutter zu erfahren, was der Vater geregelt hat und was er vorhat?
Fachassistent(in): Wie lange haben Sie einen legalen Wohnsitz?
Fragesteller(in): Seit meiner Geburt warum vragen Sie das?
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): NRW
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): nein
Sehr geehrter Ratsuchende, vielen Dank ***** ***** freundliche Anfrage.Ich empfehle eine GrenzsperreEine Grenzsperre als Maßnahme des §1666 BGB kann nur bei einer Kindeswohlgefährdung eingeleitet werden. Eine Kindeswohlgefährdung liegt vor, wenn eine gegenwärtige oder zumindest unmittelbar bevorstehende Gefahr für die Kindesentwicklung abzusehen ist, die bei ihrer Fortdauer eine erhebliche Schädigung des körperlichen, geistigen oder seelischen Wohls des Kindes mit ziemlicher Sicherheit voraussehen lässt. Voraussetzung für die Anordnung einer Grenzsperre auf der Grundlage von § 1666 BGB sind konkrete Anhaltspunkte dafür, dass die der Elternteil den Entschluss gefasst hat, das Kind auf Dauer ins Ausland zu verbringen.
Eine Auskunftsklage gegen die Botschaft dürfte schwierig sein, dann verklagen lässt sich nur das Land. Eine Auskunftsklage gegen den Vater birgt natürlich die Gefahr, dass er nicht die Wahrheit sagt.
Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
darum geht es genau, wenn wir den Beweis haben,dass der Kindesvater den Reisepass machen lassen hat, bzw dem Kind auch die Tunesische Nationalität gegeben hat ohne mit der Mutter zu überlegen, dann haben wir Beweis
Wie gesagt es gilt das oben gesagte. Die Botschaft lässt sich schwer verklagen, der Vater wird die Unwahrheit sagen, das was Ihnen helfen wird ist eine Grenzsperre
Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
ja aber die Grenzsperre wird ja nur verhängt, wenn man mit deutlichen Beweisen kommt. Im letzten Jahr hat der Vater es versucht, dass Kind mitzunehmen, hat Jugendamt und Mutter unter Druck gesetzt um den Deutschen Pass raus zu geben. Das Jugendamt macht aber jetzt nichts mehr. Es gibt einen Umgangspfleger der die übertragung des Kindes für die Umgangswochenenden mit dem Vater regelt. Dieser Umgangspfleger ist auch Verfahrensbeistand und macht alles zugunsten des Vaters. Also keine Hilfe im Moment
Ist dieser Vorfall nicht Beweis genug?
Oder aber der Vater gibt während der Zeit des Umgangs seine Pässe ab
Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Laut Familiengericht in Düsseldorf nicht
Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Pässe abgeben, kann man das Erzwingen? das wäre natürlich eine Lösung
Aha Sie haben es also schon versuchtWie gesagt ist eine Auskunftsklage schlecht möglich.Selbst wenn dann zur Zeit der Auskunft diese wahrheitsgemäß gegeben würde und kein Pass beantragt wurde hindert das ja nicht, in Zukunft einen zu beantragen
Pässe abgeben ist eine übliche Lösung um Umgang zu ermöglichen
Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Also wenn das geht, wäre es eine sehr beruhigende Lösung . Haben Sie hier Erfahrung mit?Uns wurde gesagt, dass man für alles ganz konkrete Beweise benötigt. Wir haben Beweise für ehrenbezogene Gewalt

Das ist möglich, um Umgang zu ermöglichen, wenn die Mutter befürchtet, das Kind wird ihr nicht wieder zurückgebracht

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Uns wurde auch gesagt, dass wir mit der permanenten Angst der Kindesentführung lernen müssen zu leben.

Dies ist nicht gut, da das das Kind merkt . Von daher ist es anzuraten, dass beim Umgang größtmögliche Sicherheit besteht

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Ja das finden wir auch , aber das Familiengericht, der Verfahrensbeistand/Umgangspfleger und andere Behörden beurteilen die Situation anders.
Es gibt immer noch das Oberlandesgericht
Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Wie kann man das hinkriegen um da gehört zu werden?
Sie müssen zuerst in die erste Instanz gehen und dann in Beschwerde
Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
ok aber in der Zwischenzeit läuft der UMgang weiter. ich werde das besprechen . Vielen Dank für Ihren Rat.
Sehr gerne! Ihnen alles Gute. Bitte noch kurz bewerten vielen Dank
Claudia Schiessl und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.