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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 20648
Erfahrung:  Fachanwältin für Familienrecht, Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, Ehescheidungen, Unterhalt, Güterrecht, Umgang, elterliche Sorge, seit 20 Jahren als Anwältin zugelassen
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe 2 Fragen zum

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe 2 Fragen zum nachehelichen Ehegattenuntergalt bzw. zum Kindesunterhalt. Meine Frau und ich befinden uns im Trennungsjahr, wir haben 2 Kinder (9 und 12 Jahre alt). Wir leben im Wechselmodell. Mein Einkommen wird nach der Scheidung etwa 5.800 € Netto betragen, das meiner Frau etwa 1.400 € Netto. Ich habe bisher verstanden, dass ich auch im Wechselmodel Kindesunterhalt zu zahlen habe, das vorrangig vor dem Ehegattenunterhalt zu behandeln ist. Dieses kann ich zu mindestens grob anhand der Düsseldorfer Tabelle abschätzen, die Höhe des Ehegattenunterhaltes anhand der Formel ((Einkommen Ehemann- Einkommen Ehefrau) / 7) x 3. Meine beiden Fragen: 1.) Wird der Kindesunterhalt als zusätzliche Einnahme auf das Einkommen meiner Frau addiert und es erhöht sich somit ihr bereinigtes = unterhaltsrelevantes Einkommen und es wird bei mir abgezogen und es vermindert sich mein unterhaltsrelevantes Einkommen in Bezug auf den Ehegattenunterhalt? 2.) Meine Frau arbeitet mit einer 75%-Stelle. Wird für das bereinigte Einkommen von einer 100% Stelle ausgegangen? Vilene Dank.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

Ich bin RAin Schiessl, mit mehr als 25 Jahren Berufserfahrung. Ich bitte um Geduld, während ich an der Frage arbeite

Kindesunterhalt ist Einkommen der Kinder, es wird daher bei Ehegattenunterhalt nicht auf das Einkommen des unterhaltsberechtigten Ehegatten aufgeschlagen.

Hingegen ist es beim Unterhaltverpflichteten ein Abzugsposten in Höhe des tatsächlich gezahlten Betrags.

Die Frau muss theoretisch erst dann mehr arbeiten, wenn das Trennungsjahr abgelaufen ist,

Ob mehr als 75 % hängt davon ab, wie die Kinder betreut werden können.

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Das kann also bedeuten, dass ggfs. meine Frau in Zukunft je nach Alter der Kinder durch Ehegattenunterhalt und Kindesunterhalt in etwa die gleiche Summe zur Verfügung hat wie ich (z.B. Kindesunterhalt im Alter von 12 und 15 Jahren = 600 € Zahlung an meine Frau), 5800 - 600 € = 5200 € bereinigtes Einkommen bei mir, unverändert 1400 € bei meiner Frau = ca. 1500 € Ehegattenunterhalt. Einkommen Frau = 1400 € + 600 € Kindesunterhalt + 1500 € Ehegattenunterhalt = 3500 €. Mein Einkommen = 5800 € - 600 € Kindesunterhalt - 1500 € Ehegattenunterhalt = 3700 € Einkommen.

Zunächst einmal sollten Sie sehen in welchem Oberlandesgerichtsbezirk sie sind um die genaueren Modalitäten der Unterhaltsberechnung ab zu klären. Es gibt hier einiges an Abzugsposten womit sie ihr Einkommen unterhaltsrechtlich bereinigen können. Kindesunterhalt zählt nicht zum Einkommen der Frau, es ist allein dafür da, die Bedürfnisse der Kinder zu befriedigen.

Claudia Schiessl und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Sehr geehrter Ratsuchende, haben Sie denn noch Fragen? Wenn nicht bitte ich höflich um positive Bewertung vielen Dank