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RATraub
RATraub, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16134
Erfahrung:  Rechtsanwalt
88853042
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RATraub ist jetzt online.

Guten Tag, Hessen. Ich habe vor mehr als 2 Monaten einen

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Hessen. Ich habe vor mehr als 2 Monaten einen Einbürgerungsantrag zusammen mit meinem Ehemann eingereicht. Der Antrag von meinem Mann wurde sehr schnell bearbeitet. Eine Woche nach der Einreichung hat er die Einladung bekommen. Er kommt aus Spanien und ich komme aus Albanien. Ich habe mehrmals die Beamten kontaktiert und am Ende habe ich jemanden erreicht, der mir sagte, nur weil ich aus nicht EU Staaten komme, könnte die Bearbeitung auch viele Jahren dauern. Als Grund geben sie Corona und meine Staatsangehörigkeit. Wie soll ich vorgehen. Ich denke es liegt eine Diskriminierung vor. Vielen Dank ***** ***** für Ihre Hilfe
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Die Situation habe ich oben geschildert.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage.
Gerne helfe ich Ihnen weiter.
Bitte geben Sie mir ein paar Minuten zur Sichtung und Prüfung Ihres Falles.
Sobald eine Antwort formuliert und eingestellt wurde oder noch Rückfragen zur abschließenden rechtlichen Beurteilung bestehen, erhalten Sie über JustAnswer eine Benachrichtigung.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
ich habe den von Ihnen geschilderte Sachverhalt rechtlich geprüft.
Die Rechtslage ist aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt einzuschätzen.

Es ist davon auszugehen, dass in Ihrem Fall keine Diskriminierung vorliegt.

Vielmehr ist es in der Tat so, dass durch die aktuell anhaltende Pandemie die Behörden unterbesetzt sind und ein erheblicher Bearbeitungsrückstand besteht. Hinzu kommt, dass bei der Einbürgerung von nicht EU Angehörigen ein anderes Einbürgerungsverfahren durch den deutschen Gesetzgeber vorgesehen ist. Dies hängt mit der nicht bestehenden elektronischen Vernetzung mit entsprechenden Ländern zusammen.

Daher handelt es sich um ein praktisches Problem und nicht um eine faktische Diskriminierung. Die Behörden sind aus rechtlicher Sicht auch nur dazu verpflichtet, was diese nach ihrer Arbeitsauslastung stemmen können.

Gleichwohl sind sie nicht hilflos, sondern können nach sechs Monaten nach Antrag bei Nichtreaktion ein sogenannten Untätigkeitswiderspruch bezüglich ihres Antrags erheben. Die Behörde muss Ihnen dann Mitteilung geben und über den aktuellen Verfahrensstand Rechenschaft ablegen.

Ein entsprechender Untätigkeitswiderspruch zeigt Druck bei der Behörde, da auch der Abteilungsleiter hiervon Kenntnis.

Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen. Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

RATraub und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Vielen Dank für Ihre Antwort! Es hilft mir sehr weiter.