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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 35704
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag, welches Mittel steht einem Vater zu, wenn die

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag, welches Mittel steht einem Vater zu, wenn die zukünftige Ex Frau wichtige Entschuldigungen über das Kind einfach über den Kopf des Vaters hinweg trifft. Das Kind wurde von der Einschulung zurück gehalten gegen den Willen des Vaters und den Rat der Erzieherinnen und gegen die Empfehlung der Schule nach Reife Test. Nun, mitten im Schuljahr wird das Kind plötzlich von einem Tag auf den anderen in die Schule gesteckt, ohne, dass der Vater gefragt oder informiert wurde. Er hat niemals eine Anmeldung gesehen oder auch nur von der Schule gehört bezüglich der nun erfolgten Einschulung. Jugendamt sagt nur “das sollte aber nicht so sein, ist nicht toll.”. herzlichen Dank!
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Baden-Württemberg
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: der Scheidungsantrag ist bereits gestellt, die Mutter verfügt immer wieder so über jegliche Belange des Kindes, informiert nicht einmal über medizinische Belange des Kindes und fährt mit Kind im Auto mit einer Gips Schiene aller Finger ein Schaltgetriebe Auto, was als grob fahrlässig zu sehen ist. Die Einschulung verweigert hat sie im Sommer mit der Begründung, dass sie im Winter lange Ferien machen will und das dann nicht geht.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Bei gemeinsamen Sorgerecht - wie hier - haben sich die Eltern über sämtliche die Entwicklung und/oder Erziehung des Kindes wesentlich berührenden Fragen abzustimmen und eine gemeinsame Entscheidung zu treffen.

Die Kindsmutter ist daher nicht berechtigt, eigenmächtig und ohne Beteiligung des Vaters so relevante Entscheidungen wie die Einschulung allein zu treffen.

Da eine Vermittlung des Jugendamtes offenbar wenig Aussicht auf Erfolg bietet, ist anwaltlich anzuraten, dass bei dem Familiengericht ein Antrag gestellt wird, um die Mitwirkungs- und Beteiligungsrechte des Vaters zu wahren.

Dieser Antrag sollte darauf gerichtet sein, die Mutter gerichtlich verpflichten zu lassen, den Vater bei sämtlichen wesentlichen Entscheidungen das Kind betreffend hinzuziehen.

Sollte die Mutter dann in der Folge weiterhin die Rechte des Vaters nicht in hinreichendem Maße beachten, so kann in jedem einzelnen Fall der Zuwiderhandlung ein Antrag auf Festsetzung eines Zwangsgeldes bei dem Gericht gestellt werden.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.