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ragrass
ragrass, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 9664
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ragrass ist jetzt online.

Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin, Sehr geehrter Herr

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin,
Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,
mein Enkelsohn Tom-Derik Hoppen, 18 Jahre, benötigt zur Kindesunterhaltsberechnung eine Beratung. Die bei Ihnen anfallenden Beratungskosten werden von mir übernommen. Ein Anspruch auf gerichtliche Beihilfe kann nicht mehr beantragt werden, da in der gleichen Sache bereits anderweitig eine Beratung in Anspruch genommen wurde.
Zur Sache: mein Enkelsohn besuchte bis Juni 2019 das Gymnasium, welches er mit der Hochschulreife abschloss.
Der Kindsvater, Kai Kleine, Vom-Stein-Straße 1 in 45894 Gelsenkichen, zahlte den Mindest-Unterhalt lt. Anerkenntnisbeschluss vom 13.5.2014 mit einem Betrag von 374 €. Mit Beginnn der Volljährigkeit zahlt er einen Betrag von 326 €, da Tom nicht berufstätig war. Ab Februar 2020 - April 2020 hatte Tom ein Praktikum in der Tierarztpraxis Claus Römberg in Gelsenkirchen absolviert. Von Mai 2020 - Juli 2020 übte er in der gleichen Praxis einen Minijob mit einem Nettoentgelt von 433,80 € aus. Von diesem Minijob, welcher auf einen Ausbildungsplatz abzielte, wußte der Kindsvater nichts.
Ab 01.08.2020 befindet sich Tom, ebenfalls in der gleichen Praxis, in der Ausbildung zum Tiermedizinischen Fachangestellten. Diese endet voraussichtlich am 31.7.2023. Lt. mündlicher Vereinbarung soll die Ausbildungszeit aufgrund der Hochschulreife und guter Schulnoten auf 24 Monate verkürzt werden.
Tom hatte am 25.07,2020 an einem Test für medizinische Studiengänge teilgenommen. Dieser dient dazu, um schneller in den Studiengang "Veterinärmedizin" hineinzukommen. Dies ist das eigentliche Ausbildungsziel. Der Minijob diente zur Orientierung und die Ausbildung zur besseren Wissensgrundlage zum Studium.
Dem Kindsvater ist der Ausbildungsbeginn wohl durch die bisher tätige Anwältin mitgeteilt worden, da der Kindsvater jetzt, zum 1.9.2020, die Unterhaltszahlung eingestellt hat.
Jetzt kommt die eigentliche Frage:
muss der Kindsvater den Unterhalt während der Ausbildungszeit weiterzahlen? Wenn ja in welcher Höhe? Das Entgelt des Kindsvater ist z. Zt. nicht bekannt, bzw. wurde 2014 zuletzt abgefragt.
Grund ist, dass der Kindsvater noch für ein 2.Kind im gleichen Haushalt unterhaltspflichtig ist. Meine Tochter hat die Befürchtung, dass, wenn man jetzt das Entgelt abfragt, er möglicherweise weniger zahlen müßte, als jetzt.
Bei einer Einschränkung der Unterhaltspflicht hat Tom keine finanzielle Grundlage mehr, das Studium zu beginnen.
Insgesamt wäre die Möglichkeit, dass Tom die Ausbildung aus irgendwelchen Gründen beendet, sich bis zu Beginn des Studiums arbeitssuchend meldet und somit möglicherweise den Unterhaltsanspruch aufrecht erhält. Besteht überhaupt ein Unterhalts anspruch während des Studiums, wenn jetzt eine Ausbildung begonnen wurde und diese dann auch möglicherweise mit Abschluss beendet wird (Unterhaltspflicht für die 1. Ausbildung?)?
Hierzu bittet Tom um Ihre Einschätzung / Beratung.
Mit freundlichen GrüßenWolfgang Hoppen
0201-710419, 0179-5074711
P.S. der Kindsvater ist verheiratet; die Ehefrau hatte 2 Kinder mit in die Ehe gebracht. Die Ehefrau erhält auch Kindesunterhalt und soll auch noch einer Arbeit nachgehen.
Tom lebt übrigens im Haushalt seiner Mutter.

Shr geehrter Fragesteller,

Tom macht eine Ausbildung ? Was verdient er denn netto ? Wie hoch ist denn (geschätzt) das Einkommen des Vater und der Mutter ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Tom hat netto 560,81 €/M. Was der Kindsvater verdient, ist nicht bekannt. Er ist LKW-Fahrer u.a. für Schwertransporte. Ich denke, dass er netto (ohne Spesen) wohl 2.300 € verdient. Die jetzige Ehefrau soll als Verkäuferin arbeiten, ob Teil- oder Vollzeit ist nicht bekannt. Der Verdienst wird wohl im unteren Bereich liegen und könnte mit 700 € netto angerechnet werden. Ist es nicht sinnvoll hierfür eine Auskunftsklage einzureichen?

Shr geehrter Fragesteller,

das Netto der Kindesmutter wird benötigt ! Wie viele Kinder (welches Alter) hat der Vater noch ? Wer bekommt das Kindergeld ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

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