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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 20027
Erfahrung:  Fachanwältin für Familienrecht, Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, Ehescheidungen, Unterhalt, Güterrecht, Umgang, elterliche Sorge, seit 20 Jahren als Anwältin zugelassen
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Frau Schiessl, meine Situation Trennung aus

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Frau Schiessl,
meine Situation
Trennung aus Partnerschaft mit zwei Kindern 5 und 9 Jahre, nach 9 Jahren, keine Ehe.
Wir führen das Wechselmodell.
Die Berechnung dafür nach Gehalt und Düsseldorfer Tabelle ist weitestgehend klar.
Ich arbeite 60%.
Frage 1 Muss bei der Berechnung ein fiktives Vollzeitgehalt angegeben werden?
Frage 2 Wie werden Kita und Hortgebühren aufgeteilt bzw. verrechnet? Zu gleichen Teilen oder angepasst an die Gehälter?
Mein Ex Partner hat trotz fiktiven Vollzeitgehalt von mir ein deutlich höheres Gehalt als ich.
Ich ca. 2000 Euro netto, er ca. 4000 Euro netto.
Frage 3 könnten mir nach 9 Jahren Beziehung in denen ich weniger gearbeitet habe aufgrund der Kinder Ausgleichszahlungen zu stehen, obwohl wir nicht verheiratet waren?
Mit freundlichen Grüßen
S. Sch
Sehr geehrter Ratsuchender,Vielen Dank ***** ***** freundliche AnfrageGerne helfe ich weiter1) Grundsätzlich bestimmt auch das einem Elternteil anrechenbare fiktive Einkommen den Bedarf des Kindes. Denn die Erwerbsmöglichkeiten gehören zur Lebensstellung des Elternteils, von dem das Kind seine Lebensstellung ableitet (vgl. Senatsurteile vom 30. Juli 2008 ­ XII ZR 126/06 ­ FamRZ 2008, 2104 Rn. 32; vom 9. Juli 2003 ­ XII ZR 83/00 ­ FamRZ 2003, 1471, 1473 und vom 31. Mai 2000 ­ XII ZR 119/98 ­ FamRZ 2000, 1358, 1359).Daher ist Ihnen ein fiktivesGehalt anzurechnen, es sei denn Sie könnten vortragen, dass sie ein solches nicht erzielen könnten.2.MehrbedarfKindergarten- und Hortkosten als Mehrbedarf der Kinder anerkannt hat, entspricht der Rechtsprechung des Senats (Senatsurteil vom 26. November 2008 ­ XII ZR 65/07 ­ FamRZ 2009, 962 Rn. 17 ff.)Dieser wird entsprechend dem Einkommen aufgeteiltHierbei wird der angemessene Selbstbehalt abgezogen3.Leider sieht das Gesetz hier keinerlei Ausgleich vor.Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen
Der angemessene Eigenbedarf beträgt 1400 EuroDer ist Also bei der Ermittlung des Mehrbedarfs der Kinder vor ab von ihrem Einkommen abzuziehen.Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe freue ich mich sehr über eine positive Bewertung vielen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank, ***** ***** mir sehr weiter. Nur noch mal fürs Verständnis: die Hort und Kitakosten werden nicht pauschal 50/50 aufgeteilt?
Vielen Dank
Mit freundlichen Grüßen
S. Schrödel

Nein, Mehrbedarf wird immer entsprechend dem Einkommen aufgeteilt, nicht pauschal 50/50

Wenn ich Ihnen helfen konnte bitte ich höflich um positive Bewertung

danke

Darf ich höfich um Mitteilung bitten was einer positiven Bewertung entgegensteht

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Ich bitte um Mitteilung, warum ich für meine Arbeir nicht bezahlt werden soll

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