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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 33125
Erfahrung:  Im Familienrecht habe ich mehrere Mandate bearbeitet
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe aus aktueller Situation eine Frage um

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,ich habe aus aktueller Situation eine Frage um Umgangsrecht. Mein Ex-Mann hat alle 14 Tage Umgangsrecht mit meiner Tochter. Grund der Trennung war häusliche Gewalt. Unter Vorbehalt bekam er Umgagsrecht. Er versucht mit allen Mitteln das Kind nun zu beeinflussen, damit es zu ihm ziehen möchte. Sie ist 6 Jahre alt.Er diskutiert Entscheidungen mit der Tochter, indem er mich in einem sehr schlechten Licht stehen läßt. Er nennt mich auch Worte wie Schlampe, Lügnerin etc. Er sagt meine Entscheidungen (z.B. dass sie eine Zahnspange gekommen soll, weil der Schularzt dies empfohlen hat) sind falsch. Mit sechs Jahren ist dies sehr verwirrend für sie.Er hat ihr ausserdem gegen ihren Willen die Haare abgeschnitten. Auch ich hatte ihm vorher gesagt, dass er dies nicht tun soll.Wie sieht es gesetzlich aus, was ist erlaubt und wo fängt es an, bedenklich zu werden? Was wären Gründe, den Umgang in einen begleiteten Umgang umzuwandeln? Könnten Sie mir ein paar Beispiele nennen? Er schreit sie öfter an, aber er schlägt sie nicht.Meine Tochter möchte weiterhin zum Vater und ist mir nun immer sehr skeptisch gegenüber. (Normalerweise haben wir ein sehr gutes Verhältnis). Sie bekommt sehr viele Geschenke dort, was wohl eher der Hauptgrund ist, warum sie weiterhin dort hinmöchte.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Unter den gegebenen Umständen ist bereits jetzt der Zeitpunkt erreicht, wo Sie zu einem begleiteten Umgang wechseln sollten.

Nach der gesetzlichen Regelung zur Ausübung des Umgangsrechts in § 1684 Absatz 2 BGB haben die Eltern nämlich alles zu unterlassen, was das Verhältnis des Kindes zum jeweils anderen Elternteil beeinträchtigt oder die Erziehung erschwert.

Das ist hier schon nicht mehr der Fall, wenn der Vater versucht Ihre Erziehung des Kindes zu sabotieren, und wenn er sogar versucht, Sie dem Kind zu entfremden, indem er Sie gegenüber dem Kind schlecht macht und sämtliche Ihrer Entscheidungen hintertreibt.

Völlig inakzeptabel ist das Haareschneiden des Kindes, denn dieses stellt eine Körperverletzung dar.

Des Weiteren sind seine verbalen Übergriffigkeiten nicht hinnehmbar, und wenn er das Kind anschreit, dann ist die Grenze zu möglichen körperlichen Attacken möglicherweise bald überschritten.

Unter diesen Umständen können und sollten Sie bereits jetzt auf einem begleiteten Umgang bestehen, um eine weitere Eskalation zu vermeiden!

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Vielen Dank. Wie wird so eine Entscheidung getroffen? Wird das Kind normalerweise hierzu wieder vor Gericht geladen?

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Die Entscheidung über einen begleiteten Umgang liegt bei dem Familiengericht.

Es ist nicht zwingend erforderlich, dass das Kind hierbei erneut angehört wird, wenn das Gericht sich bei seiner Entscheidung auf die Erkenntnisse des Jugendamts und Ihre Aussagen stützen kann.

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Kristian Hüttemann
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