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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 33691
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo, Sachverhalt, Paar unverheiratet, hat zusammen

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, Sachverhalt, Paar unverheiratet, hat zusammen Grundstück erworben (50\50) und Haus gebaut, fast fertig, es fehlen noch die Außenanlagen. Bei Einzug ins Haus kam es zur Trennung, der Mann verlies mich plötzlich (kalte Füße).
JA: Ist die Scheidung einvernehmlich?
Customer: Nach einem Zusammensetzen wurde entschieden, dass er das Haus behalten will und nötige Schritte bei der Bank einleitet. Er bekam im Nov eine Absage. Ich wohne seit der Trennung woanders zur Miete, er wohnt im Haus. Er bezahlt seit Januar alles was das Haus/Kredit betrifft. Ich warte auf seine Info bzgl Bank. Nun habe ich mich selbst bei der Bank informiert und die Auskunft erhalten, dass seine Übernahme (also meine Schuldhaftentlassung) endgültig abgelehnt wurde. Ich fühle mich von meinem Ex veräppelt, denn er wohnt mietfrei im gemeinsamen Haus und hält mich hin. Ich brauche hier Hilfe. Waren nicht verheiratet, nur zusammen. Hatten aber wegen den Kredites, beim Notar alles so vereinbart, als wären wir verheiratet, also Erbe/Patientenverfügung/Kredit alles 50\50. Die Trennung einvernehmlich, jein. Natürlich wollte ich das nicht, aber wenn er sich trennen will, dann muss ich das schlucken. Haben keine Kinder. Eigenkapital ich ca. 45 Euro. Eigenkapital er ca. 90 Euro. Damit haben wir Grundstück erworben, dennoch beim Notar ist alles 50\50. Kredit haus 336.000, davon sind ca. 315.000 abgerufen und im Haus und noch 20.000 verfügbar, waren für Aussenanlagen gedacht.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Mir fällt gerade nichts ein.
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Frage eigentlich: welche Handhabe habe ich hab er, Gewaltfreie Kommunikation ist momentan mit ihm nicht möglich, weiß auch nicht was ihm das bringt mich seit 7 Monaten zu vertrösten. Ich kann das Haus alleine finanziell nicht halten, einen Verkauf lehnt er ab. Ich hatte gehofft er nimmt es, zahlt mich aus 45.000 Euro und gut. Aber da die Bank abgelehnt hat, dass er alleiniger Kreditnehmer wirg, gibt es diese Option ja nicht mehr. Wieso will er nicht verkaufen? Wollte mich gütig einigen, aber sein Verhalten ist ja unglaublich. Wie komme ich aus dem Desaster raus?
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Brauche hier eine kompetente Beratung. Achja zum Zeitpunkt der Trennung hatte er ein MPU Verfahren am laufen, wegen Cannabis am Steuer, war seine zweite Mpu. Wie die nun endete weiß ich nicht.
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Habe das Gefühl, dass er garnicht realisiert, dass sein Traum vom Haus vorbei ist und nun sitzt er da drin und steckt Kopf in den Sand. Wartet er, dass ein Jahr rumgeht und somit mein Anspruch verfällt? Bin ja freiwillig ausgezogen, weil nur das ja vernünftig war, nach der Trennung und seinem Übernahmewunsch. Nun zahle ich wem anders unnötig Miete, er wohnt im Haus und trägt seit Januar alle Kosten (Zinsen und Nebenkosten), denn da der Kredit noch nicht vollständig abgerufen wurde, tilgt er auch noch nicht. Von Trennung an (Juli 2019 — Dezember) haben wir die Kosten noch gemeinsam getragen, weil auf dem Haushaltakonto (von uns beiden) noch Geld stand, welches bis Dezember reichte.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wenn Ihr Partner im Haus lebt, dann muss er für Ihren Anteil am Haus eine Nutzungsentschädigung in Höhe der ortsüblichen Marktmiete bezahlen.

Wenn nun das Haus veräußert werden soll, dann erfolgt die Aufteilung wie folgt.

Vom verkaufspreis werden als erstes die noch offenen Bankverbindlichkeiten gezahlt. Anschließend werden die geleisteten Einlagen 45 T und 90 T EUR wieder zurückgezahlt und der verbleibende Rest wird dann geteilt.

Wenn Sie die Immobilie nicht übernehmen können und ein freihändiger Verkauf ausscheidet, dann bleibt im Ergebnis nur die Teilungsversteigerung, also die Zwangsversteigerung zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schi

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Kann ich ihn nicht irgendwie "zwingen", das Haus normal zu verkaufen? Bei Versteigerung würden wir ja Beide Minus machen.
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Und wie kann ich die Nutzungsentschädigung einfordern? Schriftlich oder muss das per Antwalt passieren?
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Diese Fragen gehören noch zum Thema, bitte noch beantworten. Vielen Dank

Sehr geehrter geehrte Ratsuchende,

nein, zu einem freihändigen Verkauf können Sie ihn nicht zwingen. Allerdings reicht in vielen Fällen die Drohnung mit der Teilungsversteigerung aus um die Gegenseite zur Zustimmung zu bewegen.

Die Nutzungsentschädigung können Sie selbst einfordern. Sie sollten dies aber nachweisbar, also schriftlich und per Einwurfeinschreiben machen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Vielen Dank.

Sehr gerne!!