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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 33670
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
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Hallo, ich lebe in Scheidung, bewohne ein Eigenheim und

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich lebe in Scheidung, bewohne ein Eigenheim und möchte gern ein lebenslanges Wohnrecht im Grundbuch eintragen lassen, um den Wert der Immobilie zu reduzieren. Ist das a) sinnvoll und b) nach einreichen der Scheidung überhaupt noch möglich? Ich stehe alleine im Grundbuch.
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Brandenburg
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Steuerberater wissen sollte?
Customer: Weiß ich im Augenblick nicht

Guten Tag,

ich prüfe Ihre Frage gerne und melde mich im Anschluss mit einer Antwort.

Schöne Grüße!

Knut Christiansen
Steuerberater

Wem möchten Sie denn ein Wohnrecht einräumen und welchen Hintergrund hat das? Wollen Sie den Wert der Immobilie im Rahmen des Zugewinns minimieren?

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Ich möchte für mich das Wohnrecht einräumen, damit ich nicht die Hälfte des Hauswertes an meine Noch-Ehefrau zahlen muss.

Die Immobilie gehört Ihnen zu 100% oder?

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Ich stehe alleine im Grundbuch. Den Kredit hat meine Frau mit mir unterzeichnet.

Sie können sich selbst kein Wohnrecht einräumen, da Ihnen das Wohnrecht aufgrund des Eigentums schon zusteht. Es ist also dadurch nicht möglich den Wert des Hauses zu mindern.

Ein Wohnrecht kann nur Personen gegenüber eingeräumt werden, die selbst nicht Eigentümer sind.

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Welche Möglichkeiten gibt es sonst noch, den Wert zu reduzieren? Für meine Mutter, die nicht bei mir wohnt? Für meine Tochter, die bei mir wohnt?

Sie könnten grundsätzlich Ihrer Mutter ein Wohnrecht einräumen. Hier ist aber zu beachten, dass das Wohnrecht schenkungssteuerpflichtig ist. Wenn Ihre Mutter Ihnen keine Gegenleistung bietet (z.B. Einmalzahlung), dann fällt Schenkungssteuer an, soweit der Wert des Wohnrechts den Freibetrag von 20.000 EUR überschreitet.

Wenn Sie Ihrer Tochter ein Wohnrecht einräumen gilt das gleiche. Hier besteht aber ein Freibetrag von 400.000 EUR. Sofern die Tochter minderjährig ist, sollten Sie aber beachten, dass hier ggfs. das Vormundschaftsgericht eingeschaltet werden muss. Dazu wäre ein Familienrechtler (Anwalt) zu konsultieren.

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Das Haus an meine Mutter verkaufen und ich stehe mit im Kreditbetrag? Zu welchem Preis kann ich das Haus an sie verkaufen? Nachteil: Notar und Grunderwerb fallen an und das ganze zweimal, da ich das Haus später von ihr zurück kaufen möchte.

Sie können das Haus mehr oder weniger zum Marktpreis verkaufen. Denn wenn Sie zu günstig verkaufen, kann auch hier eine (gemischte) Schenkung vorliegen. Grunderwerbsteuer fällt nicht an, wenn Käufer und Verkäufer in gerader Linie verwandt sind. Die Notar- und Grundbuchkosten lassen sich allerdings nicht vermeiden.

Ich halte den Hintergrund der Frage eher für ein juristisches Problem. Soll ich den Kundendienst bitten, dass die Kategorie geändert wird und sich dann ggfs ein Rechtsanwalt Ihre Frage ansieht?

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Ein Verkauf ist dann uninteressant, da ich es zum Marktwert verkaufen muss und meine Frau davon die Hälfte erhält. Die Immobilie wurde auf 465.000 geschätzt. Kann ich diese für 350.000 bis 400.000 verkaufen ohne dass eine versteckte Schenkung beinhaltet ist.

Ich würde hier 400.000 EUR als Untergrenze betrachten, da eine zu starke Abweichung vom Marktwert ein erhöhtes Risiko eine Teilschenkung in sich birgt.

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Vielen Dank für ihre Hilfe. Können sie bitte die Kategorie ändern. Vielleicht kann ein Rechtsanwalt noch mehr unterstützen, danke.

Gerne.

Ich habe dem Kundendienst eine Mitteilung gesendet.

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Hallo, ich habe noch keine Response vom Kundendienst erhalten. Muss ich eine neue Frage stellen oder kommt der Kundendienst auf mich zu?

Sehr geehrter Ratsuchender,

die Eintragung eines Wohnrechts für eine Dritte Person (die Mutter wie vorgeschlagen) bringt Ihnen leider gar nichts, da es sich rechtlich gesehen um eine Schenkung handelt, die dazu führt dass Ihnen die mit dem Wohnungsrecht verbundene Wertminderung fiktiv wieder hinzugerechnet werden wird.

Den Wert der Immobilie können Sie aktiv für einen durchzuführenden Zugewinnausgleich nicht reduzieren. Soweit Sie die Scheidung bereits eingereicht haben, ist dies rechtlich auch nicht mehr möglich, da der Stichtag für die Bewertung Ihres Endvermögens der Tag der Zustellung des Scheidungsantrages ist.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Darf ich Ihnen noch weiterhelfen?

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Nein danke. Im Augenblick habe ich keine weiteren Fragen. Vielen Dank für die Unterstützung

Sehr gerne!!

RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 33670
Erfahrung: Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
RASchiessl und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.