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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 33193
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
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RASchiessl ist jetzt online.

Das Jugendamt macht einen Unterhaltsrückstand i.H.v. 4318

Diese Antwort wurde bewertet:

Das Jugendamt macht einen Unterhaltsrückstand i.H.v. 4318 Euro geltend. Es wurde keine Unterhaltsurkunde meinerseits anerkannt. Es besteht beidseitiges Sorgerecht. Kein Kontakt zum Kind.Um Zwangsvollstreckung einzuleiten müsste das Jugendamt sich erst einen Titel holen sehe ich das richtig? Also eine Klage vor Gericht?Besteht die Möglichkeit den Unterhalt rückwirkend auf 0 setzen zu lassen( Unabhängig der Gründe) oder geht dies rechtlich nicht rückwirkend

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

 

In der Tat, wenn keine Jugendamtsurkunde besteht, dann müsste das Jugendamt erst Klage auf Zahlung des Unterhalts erheben.

 

Das Gericht muss dann feststellen ob und inwieweit eine Leistungsfähigkeit vorgelegen hat oder nicht.

 

Waren Sie in dem genannten Zeitraum nicht leistungsfähig (Arbeitsunfähig krank als Beispiel) dann wird das Gericht den Unterhalt für die Vergangenheit auf Null festsetzen. Solange bislang kein Titel existiert, geht dies natürlich.

 

 

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Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

 

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Ich war diverse Male krank geschrieben, jedoch habe ich hierüber keine Auszüge mehr müsste diese erst all anfordern. Einige Monate war ich nicht krank geschrieben. Ich lade Ihnen noch kurz ein foto hoch schauen sie bitte ob so etwas helfenswert ist beim Jugendamt.
Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Anhang

Sehr gehrter Ratsuchender,

 

zumindest für die Monate in denen Sie nicht krank geschrieben waren besteht dem Grunde nach eine Leistungspflicht. Es wird dann aber darauf ankommen welches Einkommen Sie auch in der Zeit der Erkrankung hatten.

 

Wenn Sie an einer chronischen Erkrankung leiden dann haben Sie grundsätzlich eine Chance die Unterhaltsrückstände zumindest zu drücken

 

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Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

 

Rechtsanwalt

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