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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 32405
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo! Mein Sohn ist unterhaltspflichtig. Er zahlt jetzt für

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo! Mein Sohn ist unterhaltspflichtig.
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: Er zahlt jetzt für Frau und Kinder so viel das er seine Wohnung nicht mehr halten kann und Kredite nicht bedienen. Was kann man da tun?
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: Er hat immer zuverlässig gezahlt. Kann trotzdem gepfändet werden?

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

haben Sie vielen Dankf ür Ihre Anfrage.

 

Mein Name ist Hans-Georg Schiessl, ich bin Fachanwalt für Familienrecht.

 

Rechtlich gesehen muss Ihrem Sohn der Selbstbehalt von 1160 EUR (bezogen auf den Kindesunterhalt) in jedem Falle verbleiben. Dieser Betrag kann ihm nicht weggenommen werden.

 

Wenn Ihr Sohn seinen Unterhaltsverpflichtungen immer vollständig und pünktlich nachgekommen ist, dann darf er natürlich nicht gepfändet werden. Insoweit besteht kein Anlass für Zwangsvollstreckungsmaßnahmen.

 

Soweit Sie angeben, dass Ihr Sohn aufgrund der hohen Unterhaltszahlungen seine Lebenskosten nicht mehr bestreiten kann sollte Ihr Sohn überlegen die Höhe des Unterhalts nachrechnen zu lassen. Eventuell zahlt er zuviel an Unterhalt, so dass eine Abänderung veranlasst ist.

 

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

 


Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Der Selbstbehalt bleibt ihm,aber er kann davon nicht Alles bezahlen.
Er hat die Kinder vierzehntägig und hat deshalb ein Kinderzimmer.
Miete Plus Lebenskosten und Kredirate sind höher als 1200€

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

die Rechtsprechung ist hier aber sehr streng. Das bedeutet: Die Rechtsprechung verlangt von Ihrem Sohn, dass er von diesen 1160 EUR seinen Lebensunterhalt bestreitet. Das kann sogar bedeuten, dass wenn Ihr Sohn die Darlehensverbindlichkeiten nicht bezahlen kann, er in Insolvenz gehen muss um sich leistungsfähig zu halten.

 

Die Aufwendungen für Miete (insbesondere für das Kinderzimmer) lässt die Rechtsprechung hier nicht als Abzugsposten gelten.

 

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.