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ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Eine junge Frau erleidet im 6. Monat eine Totgeburt. Laut

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Eine junge Frau erleidet im 6. Monat eine Totgeburt. Laut Mutterschutzgesetz steht ihr in § 3 nach der Geburt eine verlängerte Schutzfrist von 12 Wochen zu.
https://dejure.org/gesetze/MuSchG/3.https://dejure.org/gesetze/MuSchG/3.htmlIn Absatz 2 findet sich eine Fußnote 3 mit folgendem Text:3Bei vorzeitiger Entbindung verlängert sich die Schutzfrist nach der Entbindung nach Satz 1 oder nach Satz 2 um den Zeitraum der Verkürzung der Schutzfrist vor der Entbindung nach Absatz 1 Satz 4.Wie ist dieser Satz zu verstehen?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

 

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

 

Die Regelung in § 3 Absatz 2 Satz 3 MuSchG soll sicherstellen, dass die AN in jedem Fall in den Genuss der Gesamtdauer des gesetzlichen Beschäftigungsverbots von insgesamt 14 Wochen kommt.

 

Kommt es nämlich als Folge einer vorzeitigen Entbindung dazu, dass die AN die vor der Geburt vorgesehene Schutzfrist nicht in Anspruch nehmen konnte, so führt dies zu einer entsprechenden Verkürzung der Schutzfrist.

 

Diese Verkürzung wird durch die Regelung des § 3 Absatz 2 Satz 3 MuSchG wieder ausgeglichen.

 

Unter folgendem Link finden Sie ein entsprechendes Praxisbeispiel zur Veranschaulichung dieser Regelung:

 

https://www.haufe.de/oeffentlicher-dienst/tvoed-office-professional/mutterschutz-53-schutzfristen-vor-und-nach-der-geburt_idesk_PI13994_HI712144.html

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Gern können wir Ihr Anliegen auch telefonisch im persönlichen Gespräch ausführlich erörtern, sofern Sie dies wünschen.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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