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ragrass
ragrass, Rechtsanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 8442
Erfahrung:  mehrjährige Erfahrungen auf dem Gebiet des Familienrechts
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ragrass ist jetzt online.

Guten Morgen, ich bin seid 17 Jahren verheiratet, und seid

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Morgen, ich bin seid 17 Jahren verheiratet, und seid 25 Jahren mit meinem Mann zusammen.Vor 13 Jahren haben wir ein Haus gekauft, gutgläubig wie ich war, ist mein Mann allein im Grundbuch und alleiniger Kreditnehmer. Vor 3 Monatrn ist mein Mann ausgezogen, und hat mir nun gestern per Anwalt mitgeteilt, das ich bis zum 01.11 aus "seinem" Haus ausziehen muss. Da ich erst am Montag einen Termin beim Anwalt machen kann, und ich eine schlaflose Nacht hinter mir habe, würde ich von Ignen gern wissen, ob er mich so einfach "rauswerfen" kann und ob ich eine Chance habe um das Haus zu kämpfen. Da er mich mehrmals in der Ehe betrogen hat und auch diesmal wieder wegen einer anderen Frau verlassen hat, befinde ich mich seid 4 Jahren in psychischer Behandlung, hatte vor 8 Wochen einen Suizid Versuch und bin momentan psychisch sowie finanziell überhaupt nicht in der Lage auszuziehen, also psychische Gewalt in der Ehe ist auch ein Thema...wie stehen da meinen Chancen....vielen Dank für Ihre Mühe und Hilfe
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: Niedersachsen
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: ich weiss nicht...sie dürfen mich gern fragen

Sehr geehrte Fragestellerin,

 

darf ich Sie fragen, ob Sie ggf. so etwas wie Miete für das Haus bezahlen ? Haben Sie Kinder, die ggf. auch in diesem Haus leben ?

 

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 2 Tagen.
Guten Morgen, nein in dem Schreiben steht etwas von einem Nutzungsentgeld...was ich auch bereit bin zu zahlen, ich möchte nur um dieses Haus , mein zu Hause kämpfen...ha, unser 26 jähriger Sohn wohnt mit mir noch hier, also KEINE minderjährige Kinder mehr vorhanden...ich muss dazu sagen, er ist nicht sein leiblicher Sohn, mit der Eheschließung wurde damals "nur" eine Namrnsschenkung gemacht
Kunde: hat geantwortet vor 2 Tagen.
oh...entschuldigen Sie bitte die Schreibfehler, ich bin ein wenig aufgeregt und schreibe mit dem Handy

Sehr geehrte Fragestellerin,

danke, dass Sie Justanswer genutzt haben und vielen Dank für die Nachträge.

Zunächst gibt es die Möglichkeit, über das Amtsgericht ein sog. Wohnungszuweisungsverfahren gem. § 1361 b BGB zu führen. Im Rahmen dessen entscheidet das Gericht, wer künftig die Immobilie nutzen darf. Aufgrund des Umstandes, dass Ihr Mann zunächst "freiwillig" ausgezogen ist und es auch Gewalttätigkeiten gab, haben Sie sehr gute Chancen, das Haus "zugesprochen" zu bekommen.

Ich hoffe, Ihre Frage ist beantwortet. Falls noch Unklarheiten bestehen, nehmen Sie bitte Kontakt auf. Anderenfalls bitte ich Sie um Bewertung der Antwort.

 

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 2 Tagen.
kurze Frage noch, auch wenn er allein im Grundbuch steht?

Sehr geehrte Fragestellerin,

die Wohnungszuweisung geht auch, wenn er alleine im Grundbuch steht. Allerdings wird eine solche Zuweisung längstens für 12 Monate in der Regel ausgesprochen. Danach müssten Sie die Immobilie verlassen oder sich anderweitig (Erwerb der Immobilie) mit Ihrem Mann einigen.

 

Die Wohnungszuweisung ist also leider keine Dauerlösung.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 2 Tagen.
vielen lieben Dank für Ihre Mühe...schönes Wochenende...Mit freundlichen Grüssen J. Gutting

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank ! Ein schönes Wochenende und vor allem alles Gute wünsche ich Ihnen auch. Ich drücke Ihnen fest die Daumen beim "Kampf" um Ihre Rechte.

 

Bitte sind Sie abschließend noch so freundlich und nehmen für die Antworten noch eine Bewertung über die Sterne vor. Vielen Dank hierfür !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Sehr geehrte Fragestellerin,

kann ich denn noch Weiteres für Sie tun ? Falls nicht, bitte ich Sie nochmals um Vornahme der Bewertung. Hierdurch entstehen Ihnen keine Extrakosten. Ich bedanke mich für Ihr aufrichtiges Feedback.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

ragrass und 2 weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Tagen.
Entschuldigen Sie bitte, eine Frage habe ich noch...steht mir für das Trennungsjahr Unterhalt zu?....Mein Mann bekommt Nettoca. 2400€ davon zahlt er 430€ Kredt für das Haus und noch 290€ für ein anderen Kredit, ich arbeite seid dem 01.10 und bekomme bei Stezwrklasse 5 ca 1000€ ausgezahlt, wovon ich 246€ und 97€ für Ktedite bezahle...und kann man dann das Nutzungsentgeld mit Unterhaltszahlungen evtl verrechnen?....liebe Grüsse und nochmal vielen lieben Dank für Ihre Mühe

Sehr geehrte Fragestellerin,

aufgrund der Abweichung von der Ausgangsfrage stelle ich Ihnen für die Zusatzfragen gern ein Angebot ein.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Sehr geehrte Fragestellerin,

grundsätzlich muss Ihr Mann natrülich während der Trennungszeit Unterhalt zahlen.

Wenn Sie Nutzungsentgelt zahlen, dann ist dies eine Einnahme auf Seiten Ihres Mannes. Bei Ihnen würde die Zahlung nicht als Belastung auftauchen, da Miete im Grunde nicht einkommensmindernd ist.

Würden Sie nichts zahlen, dann wäre dies eine Einnahme auf Ihrer Seite, weil das mietfreie Wohnen als Einkommen gelten würde.

Nehmen wir an, Sie würden Nutzungsersatz in Höhe der Darlehensbelastung zahlen, dann würden Sie mit ca. 600 EUR (grob kalkuliert) Unterhalt rechnen können.

 

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 2 Tagen.
vielen Dank für Ihre schnelle Antwort...Sie haben mir schonmal meine ersten Ängste genommen

Sehr geehrte Fragestellerin,

das freut mich. Nochmals ein schönen Wochenende für Sie !

 

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass