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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 18947
Erfahrung:  Fachanwältin für Familienrecht, Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, Ehescheidungen, Unterhalt, Güterrecht, Umgang, elterliche Sorge, seit 20 Jahren als Anwältin zugelassen
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Hallo, mein Expartner und ich sind seit Februar getrennt und

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, mein Expartner und ich sind seit Februar getrennt und wir haben zusammen eine 5 1/2 jährige Tochter, die nächstes Jahr in die Schule kommt. Seit sie 2016 in die Kita geht, kümmere ich mich als Mama darum sie jeden Tag in die Kita zu bringen. Das Kind ist bei mir gemeldet, weil ich mit ihm in der alten Wohnung geblieben sind. Der Kindesvater ist ausgezogen, allerdings nicht innerhalb eines nahen Umfeldes, sondern ans andere Ende von Köln. Nun steht die Entscheidung an, in welche Grundschule kommt meine Tochter. Für mich ist es sehr wichtig, dass sie in ihrem Wohnort zur Schule kommt und somit im von klein auf gewohnten Umfeld nahe bei Großeltern, Tante und Freunden. Allerdings ist meine Sorge groß, dass der Kindesvater möchte, dass unsere Tochter bei ihm im Ortsteil zur Schule geht. Das hieße, sie würde beim Vater leben müssen, um in seinem Umkreis zur Schule gehen zu können. Ist die Möglichkeit gegeben, dass man mir mein Kind gegen meinen Willen wegnimmt ?
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Bundesland.
Customer: NRW
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Anwalt wissen sollte?
Customer: Momentan verbringt meine Tochter aller zwei Wochen das Wochenende bei ihrem Vater, unter der Woche besucht er sie
Sehr geehrter Ratsuchende, vielen Dank ***** ***** freundliche Anfrage. Ich bin Rechtsanwältin Schießl mit mehr als 25 Jahren Anwaltserfahrung. Bitte haben Sie einen Augenblick Geduld bis ich Ihre Frage bearbeiten
Sehr geehrter Ratsuchende, der Wohnsitz der Tochter, nämlich der Mittelpunkt der Lebensbeziehungen ist bei Ihnen.
Von daher muss hat sie nach Paragraf 46 des Schulgesetzes NRW einen Anspruch darauf, die ihrem Wohnort nächstgelegene Schule zu besuchen.
Nach Paragraf 83 des Schulgesetzes kann eine Schule auch einen Einzugsbereich bilden.Sie brauchen also keine Angst zu haben, bereits das Schulgesetz wird einem eventuellen Verlangen des Vaters Grenzen setzen.Sollte er doch nicht einverstanden sein dann müssten Sie einen Eil Antrag vor dem Familiengericht stellenAuch dass man ihnen das Kind wegnimmt ist unwahrscheinlich. Denn sie ziehen das Kind schon die ganze Zeit auf und die Betreuungspersonen wechselt man nur aus einem wirklich wichtigen Grund, nämlich wenn das Kind vernachlässigt wird.Sie brauchen also keine Angst zu haben, melden Sie das Kind ganz normal in der nächstgelegene Schule an
Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Auch haben wir uns bisher noch nicht auf ein Betreuungsmodell geeinigt. Der Kindesvater strebt ein Wechselmodell 50:50 an. Ich hingegen sehe darin eine starke Belastung unseres 5 1/2 jährigen Kindes, weil es dann einem festen Lebensmittelpunkt entrissen wird und zwischen zwei Wohnungen pendeln muss und zudem bei dem Vater sehr früh (ca 6:00) aufstehen muss um 8:00 in der zukünftigen Schule sein zu können. Dafür würde er teilweise auch seine neue Lebenspartnerin ein spannen, mit der unser Kind sich super versteht. Ich sehe in dem Wechselmodell aufgrund der von meinem Expartner gewählten großen Distanz, eine große Mehrbelastung für mein Kind. Wird ein Richter meinem Kind gegen meinen Willen dieses Wechselmodell zumuten?
Sehr geehrter Ratsuchende, ein Wechselmodell hat die Voraussetzung, dass sich die Eltern sehr sehr gut verstehenZudem ist eine so große Distanz, wie sie bei ihnen vorliegt dem ganzen hinderlich.Das Wechselmodell wird von den Gerichten sehr kritisch gesehen, eben weil das Kind dann keinen festen Lebensmittelpunkt mehr hat.
Claudia Schiessl und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.