So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ragrass.
ragrass
ragrass, Rechtsanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 8394
Erfahrung:  mehrjährige Erfahrungen auf dem Gebiet des Familienrechts
52374836
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
ragrass ist jetzt online.

Ich befinde mich in einem Scheidungsprozess. Ich bin normal

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich befinde mich in einem Scheidungsprozess. Ich bin normal verheiratet als Zugewinngemeinschaft. Meine Frau hat vor der Hochzeit eine Wohnung im Wert von 20000 € von Ihren Eltern geschenkt bekommen. Zuerst wohnten die Eltern in der Wohnung und später wurde die Wohnung vermietet. Die Mieteinnahmen bekamen die Eltern. Ein paar Jahre später wurde die Wohnung wieder verkauft (für 50000€) und das Geld haben die Eltern erhalten. Die Wohnung war somit nur wie eine Art Leihgabe der Eltern an meine Frau. Meine Frau will sich aber die 20000 € als Startkapital vor der Ehe anrechnen lassen. Und da sie die Wohnung verkauft hat und von dem Geld nichts bei ihr übrig geblieben ist will Sie von mir den Ausgleich. Also 10000 €. Würde Sie damit vor Gericht durchkommen?

Sehr geehrter Fragesteller,

wer stand denn im Grundbuch der Wohnung ? Die Frau oder die Eltern ? War für die Eltern ein Nießbrauch - oder Wohnrecht eingetragen ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Im Grundbuch stand meine Frau drin. Es wurde kein Wohnrecht oder ähnliches eingetragen. Sie haben alles unter sich ausgemacht.

Sehr geehrter Fragesteller,

danke, ***** ***** Justanswer genutzt haben.

Wenn Ihre Frau offiziell im Grundbuch als Eigentümerin eingetragen war und ggf. auch durch notarielle Urkunde nachweisen kann, dass sie die Wohnung als Geschenk erhalten hat, wird man natürlich diese zum Anfangsvermögen Ihrer Frau zählen müssen.

Allerdings könnte durch die Weitergabe des Erlöses an die Eltern und auch hinsichtlich der Mieteinnahmen, die ja als Eigentümerin eigentlich Ihrer Frau zugestanden haben, hier eine Vermögensverschiebung angenommen werden, was letztlich dazu führt, dass zumindest der Erlös derWohnung aus dem Verkauf bei Ihrer Frau als Endvermögen anzusetzen ist.

Ich hoffe, Ihre Fragen sind beantwortet. Falls Unklarheiten bestehen, teilen Sie dies mit. Anderenfalls würde ich mich über eine Bewertung der Antwort freuen.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

ragrass und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.