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ragrass
ragrass, Rechtsanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 8498
Erfahrung:  mehrjährige Erfahrungen auf dem Gebiet des Familienrechts
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ragrass ist jetzt online.

Fall: Nichteheliche Partnerschaft hat sich getrennt; ein

Diese Antwort wurde bewertet:

Fall: Nichteheliche Partnerschaft hat sich getrennt; ein Partner ist ausgezogen und hat innerhalb der ges. Frist von 6 Monaten keine Rückkehrabsich eingefordert. Der im Haus verbliebene Partner zahlt Zins und Tilgung für das gemeinsam erworbene Haus (je 1/2) allein weiter. Frage: Kann der im Haus verbliebene Partner Verschönerungs- und Umbaumaßnahmen in eigener Verantwortung vornehmen oder ist die Zustimmung des ausgerzogenen Partners erforderlich (kommt letztlich auch ihm zugute)?. Viele Grüße ***

Sehr geehrter Fragesteller,

wer kommt denn für die Finanzierung der Maßnahmen auf ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.

Ich wiederhole meine Antwort auf Ihre Rückfrage: Der im Haus verbliebene Partner übernimmt die Kosten (wie schon in meiner Frage mit dem Hinweis auf evt. spätere Verrechnung angedeutet. Bis wann kann ich mit einer Stellungnahme rechnen? Viele Grüße ***

Sehr geehrter Fragesteller,

was genau ist denn mit "event. spätere Verrechnung" gemeint ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.

Die Umbaumaßnahmen werden vom im Haus verbliebenen Prtner übernommen! Es wäre lediglich denkbar, dass zu einem späteren Zeitpunkt (bei Verkauf oder Fremdvermietung) ein gewisser Anteil der Baukosten auch der ausgezogene Partner tragen müsste. Viele Grüße ***

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für die Nutzung von Justanswer und den Nachtrag.

Bei der vorliegenden Bruchteilsgemeinschaft sind u.a. die §§ 741 ff. BGB anwendbar. Damit ergibt sich aus § 744 BGB , dass die Verwaltung den Eigentümern gemeinschaftlich zusteht und, dass nur die notwendigen Maßnahmen zur Erhaltung ohne Zustimmung des anderen Miteigentümers möglich sind.

Konkret heißt dies: Sie benötigen die Zustimmung ! Sie könnten ggf. auf den Miteigentümer zugehen, diesem anbieten, dass Sie die werterhaltenden bzw. wertsteigernden Maßnahmen auf Ihre Kosten vornehmen und hm keinerlei Nachteile treffen. Dies würde allerdings auch eine "spätere Verrechnung" betreffen. Die Möglichkeit, hierdurch die Zustimmung zu erhalten ist jedoch am Größten.

Ich hoffe, Ihre Frage wurdde bitte eine Bewertung vor. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.

Zusatzfrage: hat der Ausgezogene nicht alle Mitwirkung verloren, nachdem er nicht innerhalb der 6-Monatsfrsfrist Ansprüchegestellthat? Viele Grüße ***

Sehr geehrter Fragesteller,

die Rechte aus dem Eigentum gehen NICHT mit Auszug verloren !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Sehr geehrter Fragesteller,

bestehen noch Fragen ? falls nicht, nehmen Sie bitte nun eine Bewertung vor. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

ragrass und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.

Danke für Ihre fjundierten Ausführungen. Ixch bin sehr zufrieden. Viele Grüße ***