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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 33154
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo Herr Schiessl, ich habe eine Frage zu Familienrecht

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo Herr Schiessl,ich habe eine Frage zu Familienrecht speziell Unterhalt. Ich habe ein Kind (jetzt 8Mon.) mit einer Frau zusammen, wir leben getrennt, das Kind lebt bei der Mutter. Die Vaterschaft ist nicht anerkannt ich zahle aber Unterhalt da es zu 99% mein Kind ist. Der Unterhalt den ich zahle liegt bei 257€. Jetzt soll unser Sohn in die Kita und die Mutter möchte die Mehrkosten zu 50% von mir bezahlt haben. Sie hat ca. 1150€ Lohn auf die Hand plus 400€ Nebenverdienst plus Kindergeld 190€ plus mein Unterhalt 257€ ca.2000€ im Monat, bei mit sind es ca. 1170€ Lohn plus 1620€ Mieteinnahmen minus 670€ Baukredit verbleiben ca. 2100€. Meine Frage inwieweit bin ich verpflichtet zu meinem Unterhalt den ich leiste mich nun auch noch bei den Mehrkosten zu beteiltigen?MfG
Uwe Fischer
(Bitte die Frage&Antwort nicht veröffentlichen)

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Rechtlich gesehen sind die Kosten für die Kita nicht von der Düsseldorfer Tabelle gedeckt und müssen also sogenannter Mehrbedarf von beiden Elternteilen entsprechend der Leistungsfähigkeit der beiden Eltern egtragen werden.

Wenn nun die Kindsmutter 50:50 annimmt dann geht sie davon aus, dass Sie beide ein etwa gleiches Einkommen haben. Bei der Kindsmutter sind Kindergeld und Ehegattenunterhalt nicht als Einkommen anzurechnen so dass Ihr Einkommen grundsätzlich höher liegt, als das der Mutter. Insoweit ist der Vorschlag sich zu 50% an den Kitakosten zu beteiligen zum Nachteil der Kindsmutter.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 11 Monaten.
Danke für Ihre Antwort. Ist ein Baukredit Abzugsberechtig von den Mieteinnahmen? Und wenn ich Mieteinnahmen habe sind diese doch aber auch nicht zu 100% anzunehemen da ich doch auf das vermietete Objekt auch laufende Kosten habe wie Versicherungen und Instandhaltungskosten.
Kunde: hat geantwortet vor 11 Monaten.
Abzugsberechtigt meinte ich.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht.

Den Baukredit können Sie von den Mieteinnahmen abziehen, ebenso wie die Steuer und die Betriebskosten (laufenden Nebenkosten, Instandhaltungskosten, und gegebenenfalls Instandhaltungsrücklagen).

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 11 Monaten.
Und den Unterhalt den ich zahle kann ich sicher auch abziehen?

Sehr geehrter Ratsuchender,

den Ehegattenunterhalt können Sie nicht abziehen, wohl aber den Kindesunterhalt den Sie leisten.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.