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RA Traub
RA Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 11186
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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RA Traub ist jetzt online.

Hallo und guten Abend, möglicherweise können Sie mir eine

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo und guten Abend, möglicherweise können Sie mir eine erste Antwort auf meine Frage geben. So wie es aussieht, muss meine Mutter in den nächsten Monaten in einem Seniorenheim untergebracht werden. Diesbezüglich habe ich eine Frage zu den Kosten. Meine Mutter hat eine recht schmale Rente von ca. 900,-- EUR, wovon der Heimaufenthalt natürlich nicht finanzierbar ist. So dass die Pflegekasse oder mehrzusagen das Sozialamt einspringen muss. Ich -als Tochter- habe eine knappe Halbtagsstelle. Ich bin verheiratet, mein Mann ist natürlich der Hauptverdiener (keine Kinder). Da ich verdienstmäßig unter dem sogenannten "Existenzminimum" liege, würde mich interessieren, ob es möglich ist, dass auf das Gehalt meines Mannes zurückgegriffen wird bzw. er hier zahlen muss? Oder darf das Gehalt meines Mannes diesbezüglich nicht angetastet werden? Vielen Dank vorab.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Die Unterhaltsregelungen im BGB finden sich u. a. in den §§ 1601 ff. BGB.

Hiernach schulden nur Verwandte in gerader Linie Abkömmlinge.

Dies ergibt sich aus § 1601 BGB. Dort heißt es:

"Verwandte in gerader Linie sind verpflichtet, einander Unterhalt zu gewähren."

Da Ihr Ehemann nicht in diese Abkommenslinie fällt, kann auf sein Gehalt im Pflegefall auch nicht zurückgegriffen werden.

Dieser ist als "unbeteiligter Dritter" zu behandeln.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung. Sofern der Wunsch nach einem Telefonat besteht, können Sie dies gern über den Telefon-Premium-Service anfordern.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Danke, ***** ***** mir mit der Info schon gut weitergeholfen. Aber ich habe dazu dennoch eine Frage. Könnte es sein, da ich verheiratet und somit nicht alleine für meinen Lebensunterhalt zuständig bin, dass von mir "Unterhalt" gefordert wird, auch wenn ich nur ein knappes Halbtagsgehalt habe? Z.B. zahlt die Miete mein Mann, so dass ich von meinem (Halbtags)gehalt kaum Lebenshaltungskosten bestreiten muss.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

das ist eher unwahrscheinlich.

Die Pfändungsgrenze zum Leben liegt aktuell bei ca. € 1.130 (netto).

Bei Unterhaltsverpflichtungen kann diese noch etwas abgesenkt werden (ca. € 800,00).

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

RA Traub und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Ah okay. Vielen Dank für Ihre Informationen. Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Abend.