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RHGAnwalt
RHGAnwalt, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 883
Erfahrung:  Dipl. Forstwirt (univ.) Mediator Fachanwalt für Familienrecht Systemischer Berater
98035192
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Hallo, Assistentin: Vielen. Können Sie mir noch ein paar

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
Assistentin: Vielen Dank. Können Sie mir noch ein paar weitere Informationen geben, damit ich den passenden Experten für Sie finden kann?
Kunde: Der Vater meiner 3 Kinder wurde Ende Juli von mir geschieden. Er verlangt nach Rechtskraft der Scheidung, dass die Kinder bei mir gesetzlich familienversichert werden, während er sie derzeit in der pkv für 116 EUR krankenversichert. Durch den Wegfall der PKV entsteht ihm ein Netto-Plus von 350 EUR monatlich. Derzeit zahlt er 144% der DDT. Sein anrechenbares Einkommen würde damit auf mehr als 5800 EUR netto im Monat steigen. Er bietet nun im Gegenzug an, den Kindesunterhalt der Stufe 9 zu zahlen, damit würde der Unterhalt um 100 EUR monatlich auf 1960 EUR insgesamt für die 3 Kinder (incl. Mehrbedarf) steigen. Darf er die Ersparnis einfach so einbehalten oder muss er das Geld an die Kinder auszahlen?
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich möchte noch hinzufügen, dass ich derzeit kein eigenes Einkommen außer dem Trennungsunterhalt bzw. nachehelichen Unterhalt i.H.v. 739,00 EUR habe, da ich zur Zeit noch studiere.Der Mehrbedarf der Kinder basiert auf Kosten für Hort (2.+3. Kind) und Kosten für Musikunterricht (1.+3. Kind). Der Schauspielunterricht der mittleren Tochter wurde nicht als Mehrbedarf anerkannt, da dieser Unterricht nicht bereits in der Ehe angelegt war, obwohl die Tochter auch vorher Musikunterricht hatte und diesen nur aufgrund ihrer psychischen Probleme nicht mehr ausüben konnte. Kann im Nachhinein der Mehrbedarf von zb. Tanzunterricht geltend gemacht werden?
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Die Unterhaltsberechnungen basieren im Übrigen noch aus einer Zeit vor meinem Studium, wo mir ein Nettoeinkommen von 1600 EUR angerechnet wurde, was ich nun nicht mehr habe.

Sehr geehrte Fragestellerin,

Grundsätzlich ist es so, dass die Familienversicherung in Anspruch genommen werden muss, wenn dies möglich ist.

Da bislang die PKV der Kinder als Mehrbedarf in die Berechnung eingerechnet war, ist nach dem Wegfall insgesamt neu zu rechnen.

Der nacheheliche Unterhalt wäre aufgrund der neuen Situation ohnehin neu zu berechnen - wenn Sie nicht eine Einigung in notarieller Urkunde oder in gerichtlicher Entscheidung getroffen haben.

Mehrbedarf ist immer dann gegeben, wenn die Eltern dies in gemeinsamer Ausübung der elterlichen Sorge dies beschlossen haben - ansonsten wäre, wenn hier keine Einigung erzielt wird, gegebenenfalls in einem entsprechenden Verfahren darüber zu befinden.

Im Nachhinein kann kein Unterhaltsberarf geltend gemacht werden _ § 1613 BGB

Ich möchte Sie noch auf die Möglichkeit der neuerlichen Auskunft (nach 2 Jahren in der Regel) aufmerksam machen: § 1605 BGB. Das erhöht oft die Bereitschaft, an der einen oder anderen Stelle nachzugeben, wenn dafür die Auskunft nicht in Gänze auf den Tisch muss...

Ich hoffe, dass ich Ihnen hiermit weiter helfen konnte und freue mich auf Ihre wohlwollende Bewertung

Herzlichst Ihr

Roland Hoheisel-Gruler

Fachanwalt für Familienrecht

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Können Sie einen Hinweis geben, in welcher Höhe die Neuberechnung erfolgen würde, wenn er 350 € netto monatlich spart bei Wegfall der PKV-Kosten? Er bietet ja 100 € mehr an, was meines Erachtens aber nicht gerechtfertigt wäre. Wie sehen Sie das?

Das Problem hierbei ist, dass die Düsseldorfer Tabelle in Stufen vom Einkommen rechnet, also ein etwaiges Mehr beim Einkommen nicht Automatisch mehr an Kindesunterhalt bedeutet - deswegen scheint das Ergebnis hier zu passen. Gleichzeitig würde hier dann aber mehr beim Ehegattenunterhalt herauskommen.

RHGAnwalt und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.