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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 29103
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich bin Vater eines 17Monate alten Sohnes, dessen

Kundenfrage

Ich bin Vater eines 17Monate alten Sohnes, dessen Vaterschaft ich bereits vor Geburt anerkannt habe. Seit 6Monaten teilen die Mutter und ich gemeinsame elterliche Sorge durch eine gemeinsame Erklärung beim Jugendamtdazu. Die Mutter und ich waren nie ein Paar bzw. verheiratet. Ich war bei seiner Geburt dabei und sehe meinen Sohn seitdem mindestens 2 mal inzwischen sogar 3mal wöchentlich für jeweils 3-4Stunden, doch leider immer mit Überwachung/Begleitung durch die Mutter. Dazu werden immer neue zunehmend absurdere Begründungen gefunden wie Bedarfsstillen, Kita-Eingewöhnung, fehlende wichtigste Bezugspersonen. Alle meine bisherigen Bemühungen (wie Jugendamtkonsultation, Briefe, Gespräche, Vorschläge zur gemeinsamen Beratung usw.) einen uneingeschränkten, nicht begleiteten Umgang zu haben, führen bisher zum Streit, teilweise sogar vor dem Kind. Was raten Sie mir?
Assistentin: Vielen Dank. Können Sie mir noch ein paar weitere Informationen geben, damit ich den passenden Experten für Sie finden kann?
Kunde: Welche Infos brauchen Sie?
Gepostet: vor 5 Monaten.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Sie schreiben, dass Sie sich bereits an das Jugendamt gewandt haben. Wie steht denn das Jugendamt zu einem unbegleiteten Umgang?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familienrecht

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Es gibt keinerlei Gründe für eine Notwendigkeit einer Begleitung wie Gewalt, Missbrauch, Gefahren, Drogen o.ä.
Das Jugendamt unterstütz mein Begehren und rät, auch möglichst frühzeitig Umgang innerhalb meines Umfeldes zu haben. Initial wollte ich den JA-Termin gemeinsam mit der Mutter wahrnehmen aber diese streubt sich gegen jegliche auch andere Beratung.
Das JA hatte darauf die Mutter zu einem Gespräch eingeladen, diese schrieb aber per E-Mail nur, dass sie terminlich nicht kann.
Das JA teilte mir daraufhin mit, dass sie nichts machen können.
Dies war vor ca.3Monaten.
Ich schrieb daraufhin noch einmal einen umfassenden Brief an die Mutter
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender

haben Sie vielen Dank. Die Vermittlung durch das Jugendamt ist also gescheitert, die Mutter ist uneinsichtig.

Das bedeutet für Sie, dass der nächste Schritt die Regelung des Umgangs durch das Familiengericht sein wird und Sie einen Umgangsantrag verbunden mit einer einstweiligen Verfügung beim Amtsgericht einreichen sollten.

Ausschlaggebend ist für Art und Umfang des Umgangs das Kindeswohl. Es wird im allgemeinen vermutet, dass der Umgang des Elternteils mit dem Kind dem Kindeswohl entspricht. Das bedeutet, die Kindsmutter müsste in der Tat das Gericht überzeugen dass eine Begleitung notwendig ist.

Das Jugendamt wird am Verfahren auch teilnehmen. Die Ansicht des Jugendamts (daher meine Nachfrage) wird bei Gericht erhebliches Gewicht haben.

Sie sollten daher unverzüglich einen Umgangsantrag stellen.

Über eine positive Bewertung würde ich mich sehr freuen!

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Fachanwalt für Familienrecht

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Kann ich den Umgangsantrag allein beim Familiengericht stellen und wenn ja, welche formalen und inhaltlichen Belange sind zu beachten?
Mir wäre schon sehr geholfen, wenn die Mutter sich an unsere schriftliche außergerichtliche Umgangsvereinbarung halten würde, denn darin sind auch Übernachtungen, Urlaube, Feiertage usw geregelt.
Problematisch sehe ich den Fakt, dass Mutter und Sohn ab August berufsbedingt während der Arbeitswoche in einer anderen Stadt (3 Stunden Fahrzeit) wohnen werden. Die Mutter drohte bereits mit der Konsequenz, dass sie bei Ärger mit mir, an den Wochenenden nicht in unsere Heimatstadt käme.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Welche Konsequenz hätte eine einstweilige Verfügung?
Was sollte deren Inhalt sein?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

die einstweilige Verfügung hat die Konsequenz, dass das Gericht so schnell wie möglich über den Antrag entscheiden muss. Ansonsten ist der Antrag auf Einstweilige Verfügung identisch mit dem Hauptsacheantrag auf Umgang.

Über eine positive Bewertung würde ich mich sehr freuen!

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Hans-

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Vielen Dank!
Könnten Sie bitte meine vorgehende Frage auch beantworten!
Kann ich den Umgangsantrag allein beim Familiengericht stellen und wenn ja, welche formalen und inhaltlichen Belange sind zu beachten?
Mir wäre schon sehr geholfen, wenn die Mutter sich an unsere schriftliche außergerichtliche Umgangsvereinbarung halten würde, denn darin sind auch Übernachtungen, Urlaube, Feiertage usw geregelt.
Problematisch sehe ich den Fakt, dass Mutter und Sohn ab August berufsbedingt während der Arbeitswoche in einer anderen Stadt (3 Stunden Fahrzeit) wohnen werden. Die Mutter drohte bereits mit der Konsequenz, dass sie bei Ärger mit mir, an den Wochenenden nicht in unsere Heimatstadt käme.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender

Sie können den Antrag selbst stellen. Sie können sich zum Amtsgericht begeben und dort den Antrag mündlich zu Protokoll der Geschäftsstelle stellen. Der Urkundsbeamte hilft Ihnen dabei bei der Formulierung des Antrages. Wichtig ist, dass im Antrag Ihre Vorstellung des Umgangs genannt wird und Sie in der Begründung die derzeitige Umgangssituation schildern.

Wenn die Kindsmutter umzieht, dann müssen Sie an sich das Kind am Wohnsitz der Mutter abholen. Aber auch hier kann das Gericht eine Regelung treffen.

Über eine positive Bewertung würde ich mich sehr freuen!

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt