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RHGAnwalt
RHGAnwalt, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 827
Erfahrung:  Dipl. Forstwirt (univ.) Mediator Fachanwalt für Familienrecht Systemischer Berater
98035192
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RHGAnwalt ist jetzt online.

Ich bin Pensionär und muss Versorgungsausgleich an meine

Kundenfrage

Ich bin Pensionär und muss Versorgungsausgleich an meine geschiedene Frau entrichten. Dieser beläuft sich z.Zt. auf ca.
1.400 € monatlich. Meine Exfrau ist auch bereits 7 Jahre
in Rente. Durch den Versorgungsausgleich und eigene erworbene Rentenpunkte nach der Scheidung (durch Aufnahme einer versicherungspflichtigen Arbeit) hat diese heute eine höhere Rente als meine Pension.Zusätzlich partizipiert sie immer von meiner Erhöhung der Pension. Ist dies korrekt? Gibt es da einen Kaufkraftausgleich? Ihre Rente ist doch sowieso höher. MfG W. S.
Gepostet: vor 13 Tagen.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 13 Tagen.

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihnen Ihre Anfrage:

Grundsätzlich sorgt der Versorgungsausgleich nicht dafür, dass im Rentenalter beide ehemaligen Ehegatten gleich viel haben. Anwewendet wird vielmehr der strikte Halbteilungsgrundsatz:

Demnach werden die Rentenanrechte, die während der Ehezeit entstanden sind, jeweils hälftig geteilt und ausgeglichen. Dazu gehören auch die Kindererziehungszeiten.

Die Anrechte, die nach der Scheidung noch erzielt werden, spielen später einmal keine Rolle.

Die weiteren Erhöhungen der Pension spielt nur mittelbar eine Rolle. Bei Ihnen wurde von Ihren Anrechten ein Teil abgespalten und für den Kapitalwert hieraus in die gesetzliche Rente der Ehefrau eingezahlt, damit erhält sie hieraus Erhöhungen über die Rentenerhöhungen.

Weil Ihre Anrechte schon gekürzt sind, erhalten Sie deswegen nicht die vollen Erhöhungen.

Da Sie nach altem Recht geschieden worden sind und zudem bei Ihnen Beamtenversorgungsansprüche ausgeglichen wurden, könnte aber eine gerichtliche Überprüfung und Anpassung nach Rechtskraft ggf. angezeigt sein.

Dies insbesondere, da das neue VersAusglG Unstimmigkeiten nach dem alten Recht und Bedenken bei der Umrechung auch von Beamtenpensionen beseitigt hat.

Ich hoffe, dass ich Ihnen hiermit weiter helfen konnte und freue mich auf Ihre wohlwollende Bewertung.

Herzlichst Ihr

Roland Hoheisel-Gruler

Fachanwalt für Familienrecht

Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 11 Tagen.

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Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Die Antwort ist unbefriedigend, zumal nicht klar dargelegt wurde, wieso bei tariflich bedingter
Erhöhung der Pension, meine Ex-Frau mit partizipiert, das hat z. B. dazu geführt, dass ich in 2017 weniger netto als in 2016 hatte.
Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 10 Tagen.

Nochmals: nach altem Recht wurde der Ehezeitanteil in Rentenpunkte umgerechnet und dies der Ehefrau gutgeschrieben. Etwas anderes würde nur gelten, wenn über einen Rest damals der so genannte schuldrechtliche Versorgungsausgleich angeordet wurde, der wie Unterhalt zu zahlen ist. Da wäre dann die Erhöhung 1:1 mit dabei - Wetten dem Halbteilungsgrundsatz.

Warum sich in Ihrem konkreten Fall das Einkommen netto reduziert, muss anhand der konkreten Bescheide geprüft werden, aus sich heraus ist das mit dem VA allein nicht zunerklären,