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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 25792
Erfahrung:  Im Familienrecht habe ich mehrere Mandate bearbeitet
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, Kindsvater und Kindsmutter

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren, Kindsvater und Kindsmutter haben beide das Sorgerecht und das Wechselmodell , also eine Woche Mama und eine Woche Papa. Das Kind ist fast 7 Jahre alt und kommt dieses Jahr in die Schule. Es müsste noch eine Woche in den Kindergarten und dann hat es Urlaub bis zur Einschulung. In dieser einen Woche ist das Kind bei der Mutter welche für 4 Stunden am Tag arbeiten geht. Jetzt hat sich der Kindsvater mit der Erzieherin so zerstritten, dass er der Kindsmutter schriftlich mitgeteilt hat, dass er es nicht mehr möchte auch wenn es die Mama Woche ist, dass sie das Kind da nicht mehr hinbringt. Die Kindsmutter muss aber arbeiten gehen. Kindsvater ist nicht berufstätig. Beide haben ein sehr angespanntes Verhältnis und es ist keine normale Kommunikation mit dem Kindsvater möglich. Hat er das Recht der Kindsmutter das zu verbieten in Ihrer Woche mit dem Kind? Und welche Konsequenzen drohen ihr wenn sie es trotzdem macht? Danke ***** ***** für eine zeitnah Antwort mit freundlichen Grüßen V.Tesch

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

um Missverständnisse auszuschließen, muss ich zunächst nachfragen: Was meinen Sie denn genau - der KV möchte nicht, dass die Mutter das Kind zu der Erzieherin bringt? Wäre das Kindeswohl bei der Erzieherin denn in irgendeiner Form gefährdet? Bei welchem Elternteil lebt das Kind gewöhnlich?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Auch ohne weitere Informationen kann ich zu Ihrer Anfrage Stellung nehmen wie folgt:

Der Kindsvater hat nicht das Recht, der Mutter zu untersagen, das Kind zu der Erzieherin zu bringen.

Während der Zeit, die das Kind sich bei der Mutter aufhält, hat die Mutter nämlich die rechtliche Befugnis, alltägliche Entscheidungen mit Blick auf das Kind selbst und in eigener Verantwortung zu treffen.

Eine solche alltägliche Entscheidung liegt vor, sofern die Mutter das Kind zu der Erzieherin bringt, weil sie selbst sich berufsbedingt nicht um das Kind kümmern kann.

Der Kindsmutter drohen in diesem Fall auch keinerlei rechtlich nachteilige Konsequenzen!

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Wie ich schon geschrieben habe, Wechselmodell, eine Woche Papa eine Woche Mama, daß Kind geht zur einer Tagesmutter, welche 5 Kinder vom 3. Lebensjahr bis zur Einschulung betreut, gelernte Erzieherin. Leider ist der Kindsvater sehr streitsüchtig und hatte mit ( ich nenne sie mal Tagesmutter ) schon sehr oft Differenzen wobei er auch nicht vor Verleumdung zurück schreckt. Da es der Tagesmutter jetzt gereicht hat, hat sie den Kindsvater schriftlich zur Abschlussfeier ausgeladen, was sie in ihrer über 20 Jährigen Laufbahn als Tagesmutter zum ersten mal gemacht hat. Das Kind fühlt sich wohl bei ihr und mit der Kindsmutter gibt es keine Probleme. Es ist ein normales Verhältnis zwischen Tagesmutter und Kindsmutter. Nächste Woche ist das Kind wieder bei der Mutter, die aber arbeiten gehen muss, und soll laut Kindsvater das Kind nicht mehr zur Tagesmutter bringen. Oma und Opa wohnen 400 km entfernt, was kann die Mutter machen?

Es gilt auch unter den ergänzend vorgetragenen Umständen die vorstehend erläuterte Rechtslage: Die Kindsmutter ist berechtigt, das Kind zu der Tagesmutter zu bringen.

Die Kindsmutter hat keine Folgen zu befürchten.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und 3 weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Guten Abend, hätte da noch zwei weitere Fragen. Jetzt hat die Tagesmutter auch ein Schreiben vom Kindsvater erhalten, dass er ihr verbietet in der besagten Woche das Kind zu nehmen. Würde der Tagesmutter rechtliche Konsequenzen drohen wenn sie das Kind in Obhut nimmt so lange wie die Kindsmutter arbeiten geht. Danke ***** ***** für eine Antwort

Nein, dien Tagesmutter hätte ebenfalls keine rechtlichen Folgen zu befürchten, denn wenn die Mutter das Kind zu ihr bringt, ist dies rechtlich nicht zu beanstanden (vgl. oben).

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Die zweite Frage wäre : Sachverhalt ist, dass die Tagesmutter mit den Kindern eine Abschlussfahrt für 4 Tage macht mit Übernachtung in der Nähe der Wohnorte der Kinder, damit die Eltern die Möglichkeit haben schnell zur Stelle zu sein, falls ein Kind Heimweh bekommt. Leider darf das Kind nicht mitfahren, weil der Kindsvater auch das nicht möchte. Muss die Tagesmutter in diesem Fall von beiden die Zustimmung haben? Danke ***** *****

Nein, auch insoweit reicht die Zustimmung der Mutter aus.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Welche rechtliche Grundlage hätte die Mutter? die Zeit bis zur Schule wurde folgendermaßen aufgeteilt : vom 2.7.-15.7.ist das Kind im Urlaub beim Kindsvater, die Kindsmutter hatte dem Vater angeboten 3 Wochen Urlaub zu machen, welches er aber ablehnte. Nun ist das Kind ab dem 16.07. für 3 Wochen im Urlaub bei der Mutter und in die Zeit würde auch die Abschlussfahrt fallen, die Mutter ist sich unschlüssig was sie machen soll, weil der Kindsvater mit rechtlichen Schritten droht, wenn sie das Kind ohne seine Einwilligung mitschickt. Übrigens freut sich das Kind da mitfahren zu dürfen. Danke ***** *****ür eine Antwort

Gerne stehe ich Ihnen nach der bereits erfolgten Beantwortung Ihrer Anfrage auch für Ihre neuen Fragen zur Verfügung.

Ich unterbreite Ihnen ein entsprechendes Angebot.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Haben Sie vielen Dank!

Die rechtliche Berechtigung der Mutter folgt auch in diesem Fall aus der bereits oben erwähnten Entscheidungsbefugnis hinsichtlich der Regelung alltäglicher Angelegenheiten.

Gesetzlich geregelt ist dies in § 1687 BGB bei getrennt lebenden Eltern, die das gemeinsame Sorgerecht inne haben:

https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1687.html

Die Mutter hat daher auch mit keinen rechtlichen Konsequenzen zu rechnen, wenn sie das Kind mitschickt, und sie sollte sich von dem Kindsvater angesichts dieser klaren Rechtslage nicht verunsichern und einschüchtern lassen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Wollte nur Sicherheit haben, da der Vater Amerikaner ist und denen liegt das Klagen wohl im Blut und er ist der Meinung, dass die deutschen Gesetze auf seiner Seite sind und damit die Mutter noch immer unter Druck setzen kann wenn sie ohne seine Unterschrift oder Zustimmung unternimmt. Ich Danke ***** ***** für die schnellen Antworten

Gern geschehen!

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt