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ragrass
ragrass, Rechtsanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 7195
Erfahrung:  mehrjährige Erfahrungen auf dem Gebiet des Familienrechts
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ragrass ist jetzt online.

Hallo, Wir sind ein getrenntes Paar das mit wenig Aufwand

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
Wir sind ein getrenntes Paar das mit wenig Aufwand den Unterhalt neu berechnet braucht. Der grund ist eine Änderung in Ihrem Einkommen.
Die aktuellen Daten sind:
Einkommen Sie: 1020€ netto
Kindergeld wird komplett an Sie überwiesen.
Einkommen er: 4516€ netto
Er bezahlt monatlich noch 550€ an früheren gemeinsamen Schulden pro Monat
Wir haben 2 Kinder die bei Ihr leben, die Jüngere ist 2 Jahre, der ältere ist 7 Jahre alt.
Was wir wissen müssen ist die Höhe des kindesunterhaltes für die kleine und den großen sowie was als betreuungs Unterhalt gezahlt werden muss.
Und da das Kindergeld zu 100% für beide Kinder an Sie bereits ausgezahlt wird, benötigen wir die realen zahlbeträge die von ihm an Sie überweisen werden müssen.
An berufsbedingten Aufwendungen gibt es theoretisch vieles das nachweisbar ist, aber der Einfachheit halber sollten nur der Pauschalbetrag angenommen werden.
Wenn nötig schicken wir gerne eine Kopie der Gehaltsabrechnung per E-Mail.
WICHTIG: wir brauchen die Zahlen so schnell wie möglich.
Bitte schicken Sie Ihre Antwort in Kopie auch an:***@******.***

Sehr geehrter Fragesteller,

es soll der Kinder- und der Betreuungsunterhalt berechnet werden ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Beides, wir sitzen hier gemeinsam vor dm iPad und fiebern den Zahlen entgegen. Was wir brauchen sind die 3 zahlbeiträge, Unterhalt für die Kids sowie den betreuungsunterhalt

Sehr geehrter Fragesteller,

geht das jüngere Kind in den Kindergarten ? Sind die angegebenen Einkünfte die durchschnittlichen der letzten 12 Monate ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ja das jüngere Kind geht in den Kindergarten. Sie hat bis März 2018 einen Nettoeinkommen von 800€. Seit April verdient sie 1020€. Seine Einküfte haben sich der letzen 12 Monate nicht geändert

Sehr geehrter Fragesteller,

ich stelle Ihnen gern ein Angebot ein. Bitte teilen Sie noch mit, wie hoch die Kosten für den Kindergarten sind und ob dieser ganztägig ist. Zudem teilen Sie bitte mit, wie hoch die Arbeitszeit der Kindesmutter ist und was diese bei einer vollschichtigen Tätigkeit erwirtschaften könnte.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Die Kosten für den Kindergarten sind monatlich 95€. Die Kindesmutter arbeitet in Teilzeit (50%e Stelle = 77 Stunden pro Monat ). In Vollzeit würde sie 2040€ Netto verdienen.

Sehr geehrter Fragesteller,

warum geht die Mutter nicht Vollzeit arbeiten ?

Mit freundlkichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Kinderbetreuung für die Kinder wird schwierig gewährzuleisten da die Mutter in Schichten arbeitet. Frühsicht ab 6Uhr, Nachtsicht ab 21 Uhr und Spätsicht bis 21Uhr

Sehr geehrter Fragesteller,

jetzt sind alle Fragen geklärt. Sobald Sie das Angebot angenommen haben, werde ich den Unterhalt berechnen.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

ragrass und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.

Sehr geehrter Fragesteller,

bitte gedulden Sie sich ein wenig, damit ich die Berechnung erstellen kann.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Sehr geehrter Fragesteller,

danke, ***** ***** Justanswer genutzt haben.

Die Einkommensverhältnisse stellen sich wie folgt dar, wobei davon ausgegangen wird, dass die von Ihnen angegebenen Zahlen die durchschnittlichen Einkünfte der letzten 12 Monate darstellen.

Einkommen Mann:4.516 EUR - 5 % berufsbedingte Aufwendungen = 225,80 EUR abzgl. Kredit 550 EUR = verbleiben bereinigt 3.740,20 EUR

Einkommen Frau: 1020 EUR abzgl. 5 % bA 51 EUR = 969 EUR

Kindesunterhalt nach der Düsseldorfer Tabelle nach der Einkommensstufe 5, da eine Heraabstufung wegen mehr als 2 unterhaltsberechtigten Personen erfolgt (3101 - 3500) , somit für das kleinere Kind 418 EUR abzgl. 1/2 Kindergeld = Zahlbetrag 321 EUNR und für das größere 479 EUR bazgl. 1/2 Kindergeld = Zahlbetrag 382 EUR.

Nach Abzug des Kindesunterhalt verbleiben (3.740,20 - 321-382) 3.037,20 EUR.

Für den Betreuungsunterhalt wendet man die 3/7 Methode an. Einkommensdifferen Mann und Frau ist (3.037,20 - 969) hiervon 3/7 als Unterhalt für die Mutter 886,37 EUR.

Die Vorausetzung für diesen Unterhalt ist jedoch, dass die Kindesmutter einen Einkommensverlust erlitten hat, also auch vor der Geurt des Kindes/der Kinder Einkommen in dieser Höhe erzielt hat.

Bitte fragen Sie nach, sollte noch etwas unklar sein.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank fürdie Berechnung. Das jüngere Kind ist 2 J alt geworden ( Geburtstag ist ***** ) . Bis wann wird der Betreuungsunterhalt an die Mutter gezahlt? Bitte das genaue Datum

Sehr geehrter Fragesteller,

meist bis zum 3. Lebensjahr des Kindes. In Ausnahmefällen, wenn die Betreuung nicht sichergestellt ist oder das Kind behindert oder krank ist, auch länger.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Die Kindesmutter hat KEINEN einkommensverlust, sie hat zuvor weniger verdient.

Sehr geehrter Fragesteller,

in diesem Fall ist der Bedarf auf maximal 800 EUR begrenzt.Da sie diesen Bedarf durch Einkommen deckt, würde kein Unterhalt mehr geschuldet sein.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Das verstehen wir nicht ganz. Die Mutter hatte vor dem ersten Kind kein eigenes Einkommen. Vor Geburt des 2. Kindes hätte sie ca 709-800 netto, diesen Betrag hätte sie auch bin einschließlich April 2018Seit mai 2018 ist ihr Einkommen auf ca 1000€ netto gestiegen durch die halbe Stelle die sie hat.Ihre Aussage bedeutet das die Kindesmutter gar keinen Betreuungsunterhalt beanspruchen kann, und nur der Kindesunterhalt bezahlt werden muss?Bitte seien sie hier ganz deutlich und unmissverständlich.Vielen Dank ***** *****!

Sehr geehrter Fragesteller,

der Betreuungsunterhält soll Einkommensverlust wettmachen, die die Mutter durch die Erziehung des Kindes erleidet. Hat sie keinen Verlust, muss auch nichts kompensiert werden.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Durch die Erziehung des Kindes erleidet die Mutter einen Verlust von ca 1020€ ( das was Sie im Vollzeit Arbeit verdienen würde) . Also geben Sie bitte eine unmissverständliche Antwort damit die Berechnung für alle Beteiligten verständlich ist.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
und was meinen Sie mit „ Voraussetzung für den Betreuungsunterhalt“ ? Nach §1570 BGB steht grundsätzlich dem betreuenden Elternteil nach einer Trennung oder Scheidung ein Anspruch auf Betreuungsunterhalt.

Sehr geehrter Fragesteller,

es geht doch um den Verlust durch die Geburt und Erziehung des Kindes, sodass das vorgeburtliche Einkommen zählt. Sie gaben an, dass die Mutter vor der Geburt des zweiten Kindes ca. 800 EUR verdiente. Mit dem zweiten Kind verdienst sie dasselbe, etwas mehr sogar. Also ist kein Verlust gegeben.

Es kommt also NUR auf das Einkommen vor der Geburt an.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Entschuldigen Sie. Ich habe nicht erwähnt, dass das Einkommen vor der Geburt eine Vergütung während der Ausbildung war. Die Ausbildung endete am 31.5.2018 . Wenn die Mutter Vollzeit berufstätig wäre würde Sie ca 1020€ mehr verdienen. Da diese aufgrund der Kinderbetreuung nicht möglich ist erleidet sie ca 1020€ Verlust (was nicht gäbe wenn die Erziehung des Kindes auch nicht gäbe).

Sehr geehrter Fragesteller,

wenn die Ausbildung noch bestand und keine Erwerbstätigkeit, dann ist NUR das Ausbildungsentgelt maßgeblich.

Laut einer Entscheidung des OLG Hamm, AZ: 8 UF 138/10 wird der Bedarf der Mutter in einem solchen Fall mit 900 EUR bemessen. Dies würde dem jetztigen Einkommen entsprechen. Das Gericht ging allerdings davon aus, dass die Anrechnung des Einkommen allenfalls nur zum Teil zu erfolgen hat. Andere Gerichte gehen sogar soweit, dass Einkommen der Kindesmutter gar nicht anzurechnen. Orientiert man sich an dieser Rechtsprechung würde die Kindesmutter - ohne Berücksichtigung des jetztigen Einkommens-Unterhalt erhalten. Die Höhe die zu zahlen wäre, würde maximal 900 EUR betrageb. Damit wäre der zuvor ausgerechnete Betrag zu zahlen.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass