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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 17959
Erfahrung:  Fachanwältin für Familienrecht, Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, Ehescheidungen, Unterhalt, Güterrecht, Umgang, elterliche Sorge, seit 20 Jahren als Anwältin zugelassen
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

2017 habe ich das Aufenthaltsbestimmungsrecht, Recht auf

Kundenfrage

2017 habe ich das Aufenthaltsbestimmungsrecht, Recht auf Gesundheitssorge, Schule und Behörden für meinen 13-jähirgen Sohn verloren. Aufgrund eines mangelhaften Gutachtens. Der Gutachter unterstellte mir Mitnahme-Suizid.
Wie kann ich dies klarstellen ?
Gepostet: vor 2 Monaten.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank

Das Verfahren ist schon abgeschlossen und rechtskräftig

Von daher können Sie in DIESEM Verfahren nichts mehr unternehmen

Sie können jedoch jederzeit ein neues Verfahren anstreben, wenn Sie irgendeine Ändeung der Umstände vortragen, also irgendetwas was sich seit damals geändet hat.

Sie können dann ein neues Gutachten beanatragen, oder aber in dem neuen Vefahren, wenn es Gegenstand des neuen Verfahrens werden solte, das alte Gutachten angreifen

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Wie kann ich das Gutachten angreifen ?
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Monaten.

Da gibt es Mittek und Wege

Ein Gutachten ist eine rein wissenschaftliche Arbeit, ein Gutachter braucht eine entsprechende Qualifikation

Nur Dipl Psyh reicht nicht.

Zudem muss e ganz bestimmte wissenschaftlich anerkannte Methoden verwenden.

Eine Verhaltensbeobachtung zB muss ganz bestimmten Kriterien folgen

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Monaten.

Kann ich Ihnen noch weiterhelfen ?

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchende, leider kann ich jetzt gerade nicht mit ihnen telefonieren. Wenn Sie es möchten rufe ich sie morgen sehr gerne an. Nur hätte ich sehr gerne eine Rückmeldung auf meine Antwort

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Das wußte ich bereits. Aufgrund des Gutachtens und Manipulationsvorwürfen des Jugendamtes, die nie belegt wurden, darf ich meinen Sohn nur einmal im Monat sehen. Das Umgangsverfahren wurde im Februar 2017 begonnen. Letztes Jahr konnte ich meinen Sohn in den Ferien 3 Wochen betreuen. Dieses Jahr nicht. Gilt nicht ein Eilgebot bei Umgangsverfahren ? Die Jugendamt-Mitarbeiterin warf mir Manipulation meines Sohnes vor, weil er an 2 Monaten im September 2017 geweint hat. Mein Sohn möchte bei mir leben. Doch bisher hat die Richterin ihn noch nie gesehen oder gehört. Was kann ich gegen die Mitarbeiterin des Jugendamtes unternehmen ? Sie sagte zu mir: "ich habe dem Vater geraten nicht mit ihnen zu reden. Sie haben im vorgeworfen, er habe sie geschlagen, dabei ist das nicht wahr." Es gibt einen Polizeibericht mit Fotos dazu.
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank

Se können gegen die Mitarbeiterin des Jugendamts erst einmal Dienstaufsichtsbeschwerde machen.

Dann einen Antrag auf Umgang einreichen.

Binnen eines Monats MUSS Termin zur mündlichen Verhandlung anberaumt werden.

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Der Antrag auf Umgang wurde im Februar 2017 eingereicht. Es fanden mehrere Gerichtsverhandlungen statt. Ein Umgang alle 14 Tage findet immer noch nicht statt. Die Richterin hat meinen Sohn noch nie gesehen und ihn angehört. Wann muß das passieren ?
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sie MUSS ihn zeitnah anhören, bevor eine Entscheidung getroffen wird.

Sonst ist das ein Verfahrensfehler

Zudem muss ein Verfahrenspfleger eingesetzt werden

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

das FamFG schreibt keinen bestimmten Zeitpunkt für die Anhörung vor

159 Persönliche Anhörung des Kindes

(1) Das Gericht hat das Kind persönlich anzuhören, wenn es das 14. Lebensjahr vollendet hat. Betrifft das Verfahren ausschließlich das Vermögen des Kindes, kann von einer persönlichen Anhörung abgesehen werden, wenn eine solche nach der Art der Angelegenheit nicht angezeigt ist.

(2) Hat das Kind das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet, ist es persönlich anzuhören, wenn die Neigungen, Bindungen oder der Wille des Kindes für die Entscheidung von Bedeutung sind oder wenn eine persönliche Anhörung aus sonstigen Gründen angezeigt ist.

(3) Von einer persönlichen Anhörung nach Absatz 1 oder Absatz 2 darf das Gericht aus schwerwiegenden Gründen absehen. Unterbleibt eine Anhörung allein wegen Gefahr im Verzug, ist sie unverzüglich nachzuholen.

(4) Das Kind soll über den Gegenstand, Ablauf und möglichen Ausgang des Verfahrens in einer geeigneten und seinem Alter entsprechenden Weise informiert werden, soweit nicht Nachteile für seine Entwicklung, Erziehung oder Gesundheit zu befürchten sind. Ihm ist Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Hat das Gericht dem Kind nach § 158 einen Verfahrensbeistand bestellt, soll die persönliche Anhörung in dessen Anwesenheit stattfinden. Im Übrigen steht die Gestaltung der persönlichen Anhörung im Ermessen des Gerichts.

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Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Monaten.

Kann ich Ihnen noch weiterhelfen?