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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 18150
Erfahrung:  Fachanwältin für Familienrecht, Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, Ehescheidungen, Unterhalt, Güterrecht, Umgang, elterliche Sorge, seit 20 Jahren als Anwältin zugelassen
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Sehr geehrtes Anwaltsteam, wir nutzten die Möglichkeit

Kundenfrage

Sehr geehrtes Anwaltsteam,
wir nutzten die Möglichkeit unsere Frage zu Adoption an Sie zu richten und hoffen auf eine möglichst schnelle Antwort.
Um bestmögliche Voraussetzungen für eine Adoption zu schaffen haben sich bisherige Partner (Frau 58 Jahre; Mann 62 Jahre) nach 19 Jahren gemeinsamen Lebens nun zu heiraten.
Die zu adoptierenden Kinder (Junge 5 Jahre; Mädchen 3 Jahre) sind Enkelkinder der o.g. Frau.
Die Eltern sind mit der Adoption einverstanden und hätten ohnehin jederzeit die Möglichkeit sich über das Wohl der Kinder zu informieren, die Kinder zu besuchen, oder auch mit den Kindern gemeinsame Unternehmungen zu organisieren. Sie sind nicht in der Lage in erforderlicher Form sich um die Kinder zu kümmern (Einzelheiten wurden von den Eltern selbst, in einem Gespräch mit dem Jugendamt detailliert geschildert. Wesentliche Punkte waren: sie leben nicht mehr zusammen; der Vater ist zu seinem Vater gegangen; die Mutter versucht mit Nebenjobs über die Runden zu kommen; keine Einnahmen und keine Arbeit, weil beide - ohne Ausbildung - nach kurzer Zeit nicht mehr zu Arbeit gehen; ständige Angst die Wohnung zu verlieren; Streit; Drohungen; die Kinder sind oft nur am Weinen usw.).
In dieser Situation möchten wir die Kinder übernehmen (seit etwa 1,5 Jahren sind sie jedes Wochenende und an allen Feiertagen immer wieder bei uns). Die Kinder wollen nicht zu ihren Eltern (was auch nicht normal ist). Durch ständig wechselnden Aufenthalt, mal bei Mutter mal bei Vater (der raucht zusammen mit seinem Vater "wie ein Schlot" in Gegenwart der Kinder), sowie ständig wechselnden und teilweise sonderbaren Partnerschaften, sehen wir erhebliche Gefahren und Einschränkungen bei der Entwicklung der Kinder und möchten eine bessere Lösung erwirken.
Im Gespräch mit dem Jugendamt wurde uns allerdings gesagt das wir aufgrund unseres Alters die Kinder nicht adoptieren können (im BGB haben wir keine Altersgrenze hierzu gefunden)!
Wir, gut verdienend, mit eigenen Immobilien, könnten den Kindern eine erheblich bessere Kindheit und gute Vorbereitung für das Leben anbieten und suchen deshalb nach optimalen Möglichkeiten und Informationen zu diesem Sachverhalt.
Wir sind an einer Regelung interessiert, welche auch notariell beurkundet wird, die jede Möglichkeit ausschließt, den Eltern die Kinder zurück geben zu müssen. Es gibt viele Beispiele wo das nicht funktioniert hat, wobei die Kinder am Ende nichts mehr haben, keine Kindheit und keine Zukunft.
Mit freundlichen Grüßen ***** *****
B.I. & A.C-L.
Gepostet: vor 7 Monaten.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sehr geehrte Ratsuchende.

ich bin Rechtsanwältin Schiessl und helfe Ihnen gerne weiter

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 7 Monaten.

Ein Höchstalter für eine Adoption ist in der Tat nicht gesetzlich festgelegt.

Ein Höchstalter für Adoptiveltern ist gesetzlich nicht festgelegt. Die Bundearbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter spricht sich dafür aus, dass das Alter der Adoptiveltern im Verhältnis zu den Kindern einem natürlichen Abstand entsprechen soll.

Sie können die Adopzion daher versuchen.

Diese muss der Notar beim Familiengericht einreichen.

De leiblichen Eltern müssen zustimmen.

Sollte das so nicht funktionieren gilt.

De Eltern haben jedoch das Aufenthaltsbestimmungsrecht.

Das bedeutet, dass sie bestimmen können, dass die Kinder bei Ihnen aufwachsen.

Sie können auch durch eine Vollmacht regeln, dass Sie die rechtlichen Angelegenheiten der Kinder wahrnehmen.

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 7 Monaten.

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