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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 25537
Erfahrung:  Im Familienrecht habe ich mehrere Mandate bearbeitet
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrter Anwalt, vor einiger Zeit habe ich Sie schon

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrter Anwalt,vor einiger Zeit habe ich Sie schon einmal kontaktiert, mit der Frage, ob ich meiner Ex-Frau auch nach der Scheidung eine Forderung an Rechnungen stellen darf, auf diese bei der Scheidung nicht verzichtet wurde. Das tat ich über auch über den Rechtsweg, nun stellte meine Ex-Frau über meinen Anwalt eine Gegenforderung, angeblich alles aus Zeiten der Ehe, wobei aber einiges nicht nachvollziehbar ist. Denn es sind auch Rechnungen von zum Beispiel Otto, wo Sie damals Möbel auf Raten kaufte. Darf sie das jetzt eigentlich noch? Denn es gab bisher keine Forderung von ihr.Vielen Dank!

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

um Missverständnisse auszuschließen, muss ich zunächst nachfragen: Um was für Forderungen ganz konkret soll es sich denn hier handeln - haben Sie die Verträge, auf denen die Forderungen beruhen, denn ebenfalls (mit)geschlossen?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Sehr geehrter Anwalt,bei ihren Forderungen handelt es sich um eine Wertgarantie für die Handys unserer Töchter, abgeschlossen von ihr. Um eine IKEA-Bezahlkarte auf ihren Namen, Ottoversand lief auch nur auf ihren Namen. Außerdem möchte sie mir auch noch zur Last legen, das ich nach ihren Auszug Möbel verkauft habe, welche sie nicht wollte, heute aber das Geld davon.Ich habe ihr nur Versorger und Hausratentsorgung in Rechnung gestellt.

Vielen Dank für Ihre Klarstellungen!

Unter diesen Umständen können Sie die "Gegenforderungen" zurückweisen, denn Sie sich nicht zu deren (Mit)Bezahlung verpflichtet.

Sofern nämlich Ihre Ehefrau selbst die betreffenden Verträge geschlossen hat, hat auch nur Ihre Frau für diese Verträge rechtlich einzustehen und Zahlung zu leisten, und nicht auch Sie! Allein der Bestand einer ehelichen Gemneinschaft führt nicht dazu, dass der andere Ehegatte mithaftet, wenn der Ehepartner Verträge schließt. Vielmehr bleibt jeder Ehepartner Träger seiner eigenen Schulden und vertraglichen Verbindlichkeiten.

Abweichendes würde nur gelten, wenn Sie selbst die Verträge mitunterzeichnet hätten - was aber gerade nicht der Fall ist.

Weisen Sie daher die gegen Sie geltend gemachten Forderungen unter ausdrücklicher Berufung auf die hier dargestellte Rechtslage zurück.

Wenn Sie darüber hinaus Möbel verkauft haben, an denen sich Ihre Frau ausdrücklich nicht interessiert gezeigt hat, so kann sie auch aus diesem Umstand keinerlei Forderungen gegen Sie herleiten.

Klicken Sie für die in Anspruch genommene anwaltliche Beratung bitte abschließend oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann wird meine Vergütung für die erbrachte Rechtsberatung an mich ausgezahlt.

Sie können nach Ihrer jetzigen Bewertung jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Vielen Dank für Ihre ausführliche und verständliche Antwort.
Gilt das auch für Versicherungen, wie zb. die Wohngebäudeversicherung die auf unser Haus lief, diese war auch nur auf Ihren Namen?

Insoweit gilt leider etwas anderes, denn diese Versicherung kam Ihnen beiden, also der Familie als solcher zugute.

Der Abschluss der Wohngebäudeversicherung ist daher ein Geschäft zu Deckung des Lebensbedarfs im Sinne des § 1357 BGB:

https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1357.html

Ihre Frau war daher insoweit auch berechtigt, Sie bei Abschluss des Vertrages zu vertreten.

Die Hälfte dieser Kosten werden Sie daher leider tragen müssen.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Vielen Dank, ***** ***** angenehmen Abend!

Sehr gern!

Ich wünsche auch Ihnen einen angenehmen Abend und ein schönes WE.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt