So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RHGAnwalt.
RHGAnwalt
RHGAnwalt, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 827
Erfahrung:  Dipl. Forstwirt (univ.) Mediator Fachanwalt für Familienrecht Systemischer Berater
98035192
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
RHGAnwalt ist jetzt online.

Ich habe ein paar Fragen bezüglich eines speziellen

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe ein paar Fragen bezüglich eines speziellen Problems. Ich (30) und meine Frau (36) haben zwei Kinder (6,7). Wir beide haben das Sorgerecht. Ich und meine Frau haben eine Suchtproblematik (gehabt), welche wir offen mit dem Jugendamt besprochen haben und unsfreiwillig diese Hilfe selbst organisiert haben. Das Jugendamt hat eine Sozialpädagogin beauftragt, uns zu betreuen und zu helfen. Im Jahre 2015 haben meine Frau und ich etwas Cannabis gekauft, welches so extrem gestreckt war, das wir uns ab diesem Zeitpunkt auf eine Art Horrortrip waren. Wir haben sofort gehandelt, die Kinder zu den Großeltern gegeben (auch auf Wunsch der Sozialpädagogin) und haben uns in eine Entgiftung begeben. Anschließend sind die Kinder bei den Großeltern verblieben. Das Jugendamt hat darauf bestanden, das ich und meine Frau uns in eine Langzeittherapie gegeben. Das haben wir gemacht. Wir waren 4 Monate dort und haben erfolgreich abgeschlossen. Wir sind dann zu meiner Schwiegermutter in die Einliegerwohnung gezogen und somit waren die Kinder wieder bei uns. Ich habe 1 Jahr lang Abstinenz nachgewiesen und habe sogar den Führerschein gemacht. Wir sind dann in eine Wohnung im selben Dorf wie meine Schwiegermutter gezogen, weil meine Frau meinte sie bräuchte noch die Nähe als Sicherheit. Vor ca. 5 Monaten hatten wir einen Rückfall mit Cannabis. Ich habe mich sofort wieder in die Drogenberatung begeben, die Familienhilfe davon unterrichtet und mich wieder in Abstinenz begeben. In 2 Woche mache ich ein Screening, welches beweist, das es sich nur um einen Ausrutscher gehandelt hat. Selbst der Drogenberater hat gesagt, das das ein normaler Prozess ist. Meine Schwiegermutter war schon immer sehr übergriffig und es ist mit der Zeit jetzt immer schlimmer geworden. Meine Frau hat 10 Jahre gebraucht, um es auch zu erkennen, das diese Frau weder meiner Frau noch den Kindern gut tut. Wir haben uns entschieden, zugunsten der Lebensqualität dort weg zu ziehen, weil ich jeden Tag 2 Stunden Arbeitsweg habe und das jetzt schon seit 8 Jahren mache. Wir ziehen in die Nähe der Arbeit, welche jetzt nurnoch 20 Minuten einfach entfernt ist. Die Familienhilfe ist mittlweile (oder vielleicht auch schon immer) immer parteiischer geworden und versucht die Kinder immer mehr in Richtung Oma zu treiben. Aufgrund des Umzugs, hat die Familienhilfe eine Gefährdungsmeldung rausgegeben, welche jetzt evtl zu einer Gerichtsverhandlung führt. Als Grund wird nicht nur der Umzug, sondern auch gewisse andere Dinge genannt, welche einfach nur Behauptungen sind und einfach nicht der Wahrheit entsprechen. Um mal ein Beispiel zu nennen. Meine Tochter hat eine Behinderung, welche ein paar speziellen Dingen bedarf. zB Termine in Sozialpädiatrischen Zentren (Ergo, Physio), sowie in einer Spezialklinik bei einem Orthopäden. Diese Termine wurden immer eingehalten und es wurde uns mehrfach bestätigt, das unsere Tochter top fit ist und wir alles richtig machen. Die Physiotherapeutin hat mich einmal ganz entsetzt angerufen und gesagt das meine Schwiegermutter mit ihr telefoniert hat und gesagt hat was wir alles nicht richtig machen. Sie hat gesagt, das Sie sehr übergriffig ist. Desweiteren hat sie von sich aus gesagt, ob sich die Familienhilfe mit meiner Schwiegermutter gegen uns verbündet hat. Sie möchte sogar noch einmal mit dem Jungendamt sich zusammensetzen und erklären wie gut wir alles machen und wie schlecht wir dargestellt werden. Auf jeden Fall, möchte sich das Jugendamt mit uns am 19. 04. treffen und die Anschuldigungen besprechen. Ich habe gestern erfahren, das meine Schwiegermutter ins Jungendamt gefahren ist und dort eine Art "Manuskript / Tagebuch" abgegeben hat, in welchen steht wie schlimm wir sind. Das sind größenteils nur Behauptungen und Lügen. Sie haben gesagt, wenn wir da nichts entgegen zu setzen haben, das wir vor das Familiengericht gehen werden. Dort wird dann verhandelt, ob die Kinder komplett zu den Großeltern kommen. Die Familienhilfe manipuliert die Kinder so, das sie jetzt seit dieser Woche wieder vermehrt bei der Oma sind. Vermutlich das die Trennung schwerer fällt. Wir sind total entsetzt und möchten uns das nicht gefallen lassen. Wir haben uns nichts zu schulden kommen lassen. Es war nur dieser eine Fehler, welcher mit dem Screening zeigen wird, das es sich um eine Ausnahme gehandelt hat. Eigentlich möchte ich, das die Kinder nicht zur Oma gehene dürfen. Kann ich das erwirken. Ist es sinnvoll. Selbst die Physiotherapeutin hat gesagt, das sie die Kinder Instrumentalisiert und dadurch das Kinderwohl gefährdet ist. Ich weiß nicht weiter. Danke ***** ***** Grüßen ***

Sehr geehrter Fragesteller,

Gerne beantworte ich Ihre Anfrage:

Wenn sich die Sache so weit schön entwickelt hat, sollten Sie sich nach einer neuen Wohnung umsehen. Dann sollten Sie alle gewährten Hilfen zur Erziehung beenden. Das können Sie jederzeit gegenüber dem Jugendsmt tun.

Wahrscheinlich würde dann das Jugendamt eine Inobhutnahme veranlassen wollen - das ist dann der Punkt, wo Sie schnellstens den Weg zum Familiengericht suchen sollten.

Beim Gericht geht es nur ums Kindeswohl- nicht darum, ob man Sie wegen des Drogenkonsums bestrafen soll oder nicht. Sprich: Sie dürfen keine Angst vor dem Gericht haben.

Allerdings rate ich Ihnen dringend, hier mit anwaltlicher Hilfe mit einem im Kindechsftsrecht versierten Kollegen zu agieren - das Verfahrensrecht hat doch einige Klippen. Da können Sie auch Verfahrenskostenhilfe bekommen, wenn Sie sich die anwaltliche Hilfe wirtschaftlich nicht leisten könnten.

Ich hoffe, dass ich Ihnen hiermit weiter helfen konnte und freue mich auf Ihre wohlwollende Bewertung

Herzlichst Ihr

Roland Hoheisel-Gruler

Fachanwalt für Familienrecht

Wenn die Kinder instrumentalisiert sind, können Sie den Umgang mit den Großeltern einschränken oder untersagen: §1685 BGB, das sollten Sie gerichtlich klären lassen.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.

Vielen Dank für Ihre Antwort. Der Umzug steht ja jetzt schon kurz bevor und die Wohnung ist auch schon gekündigt/unterschrieben. Am Donnerstag kommt jetzt das JA, um noch einmal mit uns zu reden bevor wir vor Gericht gehen.

Angst habe ich vor dem Gericht schon, da die Familienhelferin (welche auch noch die Geschäftsleitung bei der Sozialpädagogischen Hilfe ist) und meine Schwieger (welche jetzt ein ganzes "Manifest" an "Wie schlimm sind die beiden" beim JA abgegeben hat) so heftig gegen uns wettern. Das JA hat auch schon mal verlauten lassen: "Warum sollte die FH denn lügen? "

Habe richtig Angst, das uns unsere Kinder genommen werden. Wir sind gute Eltern und das meiste, was gegenüber uns behauptet wird, ist schlicht und ergreifend gelogen.

Woran erkenne ich, ob ein Familienrechtsanwalt mit Kindern Ahnung hat?

Vielen Dank

Mit freundlichen Grüßen ***

Ich wünsche Ihnen alles Gute - den "richtigen" Anwalt finden Sie am Besten, wenn Sie einen Fachanwalt/eine Fachanwältin für Familienrecht nehmen. Gute Empfehlungen erhalten Sie auch beispielsweise über die Kontaktstellen des ISUV. www.isuv.de

Herzlichst Ihr

Roland Hoheisel-Gruler

Rechtsanwalt

Bitte geben Sie noch Ihre Bewertung ab. Dankeschön

RHGAnwalt und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.