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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 17439
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

ich habe ein paar Fragen bezüglich eines speziellen Problems

Diese Antwort wurde bewertet:

ich habe ein paar Fragen bezüglich eines speziellen Problems.
Ich (30) und meine Frau (36) haben zwei Kinder (6,7).
Wir beide haben das Sorgerecht.

Ich und meine Frau haben eine Suchtproblematik (gehabt), welche wir offen mit dem Jugendamt besprochen haben und uns freiwillig diese Hilfe selbst organisiert haben.

Das Jugendamt hat eine Sozialpädagogin beauftragt, uns zu betreuen und zu helfen.

Im Jahre 2015 haben meine Frau und ich etwas Cannabis gekauft, welches so extrem gestreckt war, das wir uns ab diesem Zeitpunkt auf eine Art Horrortrip waren.

Wir haben sofort gehandelt, die Kinder zu den Großeltern gegeben (auch auf Wunsch der Sozialpädagogin) und haben uns in eine Entgiftung begeben.

Anschließend sind die Kinder bei den Großeltern verblieben. Das Jugendamt hat darauf bestanden, das ich und meine Frau uns in eine Langzeittherapie gegeben.

Das haben wir gemacht. Wir waren 4 Monate dort und haben erfolgreich abgeschlossen.
Wir sind dann zu meiner Schwiegermutter in die Einliegerwohnung gezogen und somit waren die Kinder wieder bei uns.

Ich habe 1 Jahr lang Abstinenz nachgewiesen und habe sogar den Führerschein gemacht.

Wir sind dann in eine Wohnung im selben Dorf wie meine Schwiegermutter gezogen, weil meine Frau meinte sie bräuchte noch die Nähe als Sicherheit.

Vor ca. 5 Monaten hatten wir einen Rückfall mit Cannabis. Ich habe mich sofort wieder in die Drogenberatung begeben, die Familienhilfe davon unterrichtet und mich wieder in Abstinenz begeben. In 2 Woche mache ich ein Screening, welches beweist, das es sich nur um einen Ausrutscher gehandelt hat. Selbst der Drogenberater hat gesagt, das das ein normaler Prozess ist.

Meine Schwiegermutter war schon immer sehr übergriffig und es ist mit der Zeit jetzt immer schlimmer geworden. Meine Frau hat 10 Jahre gebraucht, um es auch zu erkennen, das diese Frau weder meiner Frau noch den Kindern gut tut.

Wir haben uns entschieden, zugunsten der Lebensqualität dort weg zu ziehen, weil ich jeden Tag 2 Stunden Arbeitsweg habe und das jetzt schon seit 8 Jahren mache. Wir ziehen in die Nähe der Arbeit, welche jetzt nurnoch 20 Minuten einfach entfernt ist.

Die Familienhilfe ist mittlweile (oder vielleicht auch schon immer) immer parteiischer geworden und versucht die Kinder immer mehr in Richtung Oma zu treiben.

Aufgrund des Umzugs, hat die Familienhilfe eine Gefährdungsmeldung rausgegeben, welche jetzt evtl zu einer Gerichtsverhandlung führt. Als Grund wird nicht nur der Umzug, sondern auch gewisse andere Dinge genannt, welche einfach nur Behauptungen sind und einfach nicht der Wahrheit entsprechen.

Um mal ein Beispiel zu nennen. Meine Tochter hat eine Behinderung, welche ein paar speziellen Dingen bedarf. zB Termine in Sozialpädiatrischen Zentren (Ergo, Physio), sowie in einer Spezialklinik bei einem Orthopäden. Diese Termine wurden immer eingehalten und es wurde uns mehrfach bestätigt, das unsere Tochter top fit ist und wir alles richtig machen. Die Physiotherapeutin hat mich einmal ganz entsetzt angerufen und gesagt das meine Schwiegermutter mit ihr telefoniert hat und gesagt hat was wir alles nicht richtig machen. Sie hat gesagt, das Sie sehr übergriffig ist. Desweiteren hat sie von sich aus gesagt, ob sich die Familienhilfe mit meiner Schwiegermutter gegen uns verbündet hat.

Sie möchte sogar noch einmal mit dem Jungendamt sich zusammensetzen und erklären wie gut wir alles machen und wie schlecht wir dargestellt werden.

Auf jeden Fall, möchte sich das Jugendamt mit uns am 19. 04. treffen und die Anschuldigungen besprechen. Ich habe gestern erfahren, das meine Schwiegermutter ins Jungendamt gefahren ist und dort eine Art "Manuskript / Tagebuch" abgegeben hat, in welchen steht wie schlimm wir sind. Das sind größenteils nur Behauptungen und Lügen.

Sie haben gesagt, wenn wir da nichts entgegen zu setzen haben, das wir vor das Familiengericht gehen werden. Dort wird dann verhandelt, ob die Kinder komplett zu den Großeltern kommen.

Die Familienhilfe manipuliert die Kinder so, das sie jetzt seit dieser Woche wieder vermehrt bei der Oma sind. Vermutlich das die Trennung schwerer fällt.

Wir sind total entsetzt und möchten uns das nicht gefallen lassen. Wir haben uns nichts zu schulden kommen lassen. Es war nur dieser eine Fehler, welcher mit dem Screening zeigen wird, das es sich um eine Ausnahme gehandelt hat.

Eigentlich möchte ich, das die Kinder nicht zur Oma gehene dürfen. Kann ich das erwirken. Ist es sinnvoll. Selbst die Physiotherapeutin hat gesagt, das sie die Kinder Instrumentalisiert und dadurch das Kinderwohl gefährdet ist.

Ich weiß nicht weiter.

Danke

Mit freundlichen Grüßen ***

Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Was ist Ihr Ziel`?

Können Sie die Kinder wieder zu sich nehmen?

raschwerin und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Grundprinzipiell sind ja die Kinder bei uns.Sorgerecht liegt auch bei uns. Wir merken nur, das die Familienhilfe momentan einen vermehrten Besuch forciert, damit die Bindung wieder größer ist und die Kinder Probleme haben, weg zu ziehen. Unser Ziel wäre es im Prinzip, den Umzug so unkompliziert wie möglich zu machen und im besten Fall sogar den Kontakt mit den Großeltern (und speziell auch diese eine Familienhelferin) zu unterbinden.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Wann rufen Sie mich an?

Heute schaffe ich es leider nicht, da ich von unterwegs schreibe.

Wir können weiter schreiben oder morgen telefonieren.

Sie können den Umgang zur Oma ja auch untersagen.

Dann müsste diese selbst ein Umgangsrecht beim Familiengericht geltend machen, was recht schwierig wird.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Die Frage ist ja folgende: Wenn ich den Umgang untersage oder sogar soweit gehe, das es das Gesetz sogar verbietet, bei den Kindern zu sein, ob dann das Jugendamt das wieder negativ auslegt. Die Familienhilfe behauptet sowieso, das wir den Umgang verbieten, obwohl das nie der Fall war. Was soll ich tun? Diese Instrumentalisierung zulassen, oder jetzt auch scharf schießen?

Man muss immer einen guten Zwischenweg finden.

Wenn es aber nichts bringt, muss man auch scharf schießen, um seine Interessen bzw. diese der Kinder durchzusetzen.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Die Frage ist halt, sollen wir abwarten und uns auf das treffen mit dem Jugendamt gut vorbereiten, oder sollen wir jetzt schon handeln? Das Problem ist, das die Schwiegermutter die Kinder so manipuliert, das sie ja zur Oma wollen. Wenn ich das jetzt untersage, könnte es kompliziert werden. Oder?

das Gespräch mit dem Jugendamt sollte die letzte Chance sein, die Sache friedlich zu regeln.

Wenn das nicht klappt, kann man auch zu schärferen Geschützen greifen.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Darf ich fragen, was Sie sich unter schwereren Geschützen vorstellen? Bzw. Wenn das Gespräch auf das Worst Cast Scenario hinaus läuft, was ja bedeutet Familiengericht, was kann man dann im Vorfeld noch machen? Soweit ich weiß gilt beim Sorgerecht ein Beschleunigungsgebot, welches besagt, das es innehalb eines Monats zur Anhörung kommen muss. Das wäre dann noch vor dem Umzug am 01.06.,insofern sofort ein Bescheid an das Amtgericht geht. Und die versuchen momentan, wirklich die Kinder auf Ihre Seite zu ziehen. Ich weiß aber, das die Kinder bei uns dauerhaft sein wollen, sollten sie vor die Wahl gestellt werden. Die Physiotherapeutin meiner Tochter, welche als Korifee in Ihrem Fach gesehen wird, sagt das das was die Familienhilfe und meine Schwiegermutter gerade machen eine Misshandlung der Kinder ist. Meine Familienhilfe wollte dann die Therapeutin übergehen und direkt zum behandelnden Orthopäden gehen, weil Ihrer Meinung nach die Therapeutin durch uns beeinflusst wurde. Der Orthopäde hat dann gesagt, das Sophia super ist und wir die Sache toll machen. Das unsere Tochter verhältnismäßig ein äusserst harmloser Fall ist und diese nicht übertherapiert werden soll.Sie soll lieber Leben und das machen was Ihr Spass macht. Aber die Familienhilfe wollte ihn unbedingt darauf festnageln, wie krank doch Sophia werden könnte, wenn man gar nichts macht. Letztendlich hat er dann gesagt, wenden Sie sich bei genaueren Fragen an die Physiotherapeutin, der würde ich meine Kinder blind anvertrauen :)

Genau, vor Gericht muss es binnen eines Monats zu einem Gerichtstermin kommen.

idealerweise wird ein Verfahrensbeistand als Anwalt für die Kinder bestellt.

Es kann auch zu einer Begutachtung kommen.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Das beantwortet allerdings nicht meine Frage, wie ich im Fall vorgehe, wenn das Jugendamt beschließt vor Gericht zu gehen bzw. eine Meldung an das Familiengericht macht. Kann ich da vorab schon dagegen vorgehen? Oder mich auf eine spezielle Art und Weise vorbereiten?

Sie sollten sich dann einen Fachanwalt für Familienrecht nehmen - ist ja bestimmt über Verfahrenskostenhilfe möglich.

Dann können wir uns gern weiterhin beratend abstimmen.

Sie könnten auch selbst aktiv werden und zB eine ärztliche Stellungnahme besorgen, dass bei Ihnen alles ok ist. Dann hat man das nämlich schonmal geklärt.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Wir besorgen uns momentan soviele Stellungnahmen wie möglich. Physio, Ergo, Begleitung von Intigritätskindern, Orthopäde, Kinderarzt. Desweiteren möchte die Physiotherapeutin sich nochmal persönlich mit dem Jugendamt treffen. Sind Stellungnahmen von Angehörigen sinnvoll, wie zB Geschwister usw.?

Ja, kann man auch einholen.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Rufen sie mich dann morgen an? Weil diese Leistung konnte ich ja heute nicht in Anspruch nehmen. Wenn nein, muss ich die Premiumleistung trotzdem zahlen?

Die Premiumleistung ist nicht beauftragt und bezahlt.

Daher haben Sie nicht für den Anruf bezahlt.

Wenn Sie aber möchten, können wir morgen telefonieren. Dann muss dieser Premium Service aber noch bezahlt werden.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.
Ich schreibe Ihnen noch einmal am Donnerstag, wenn ich mit dem JA geredet habe.

Ok, gern.