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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 28953
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, kurze Frage: Muss ich der

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,kurze Frage: Muss ich der Gegenseite meine gesamte Steuererklärung zukommen lassen, wenn sich aus meinem Steuerbescheid lediglich drei kurze Fragen ergeben? Hintergrund: Ich habe eine erhebliche Steuererstattung erhalten aufgrund meines berufsbegleitenden Dr.-Studiums. Ich bin Alleinverdiener, während meine getrennt lebende Frau kein Einkommen erzielt. Wir haben eine gemeinsame Steuernummer. Ihr Anwalt scheint mir viel zu aggressiv zu sein und gerne würde ich ihm den Wind von den Segeln nehmen, indem klar gemacht wird, dass (meine) steuerliche Angelegenheiten nichts mit der Offenlegung des Vermögens zu tun hat und ich hierzu nicht verpflichtet bin.Ich danke für Ihre Antwort.Mit freundlichen Grüßen,

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich zur Sicherheit fragen: Es geht um Auskunft im Rahmen eines Unterhaltsanspruches?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Fachanwalt für Familienrecht

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Guten Morgen Herr Schiessel,ja, wobei wir in der Vergangenheit schon eine Einigung mit unseren Anwälten getroffen hatten. Sie hat sich nun jedoch einen neuen Anwalt gesucht, sodass wieder alles von vorne beginnt, da sie plötzlich mehr Unterhalt verlangt.

Sehr geehrter Ratsuchender,

hatten Sie denn innerhalb der letzen beiden Jahren schon (im Rahmen der Einigung) Auskunft erteilt und Belege vorgelegt?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Fachanwalt für Familienrecht

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Ja, das habe ich. Mein Steuerbescheid lag dem alten Rechtsanwalt auch schon seit einigen Monaten vor.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank

Nach der ständigen Rechtsprechung des BGH sind Sie verpflichtet nicht nur den Steuerbescheid sondern auch die Steuererklärung vorzulegen. Den Anspruch der Gegenseite können Sie aber dadurch abwehren indem Sie angeben, dass Sie bereits Auskunft erteilt haben und Sie grundsätzlich nur alle 2 Jahre zur Auskunft verpflichtet sind, es sei denn Ihre Einkommensverhältnisse haben sich seit der letzten Auskunft verändert,

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Fachanwalt für Familienrecht

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Super, haben Sie vielen Dank!

Gerne!

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

RASchiessl und 2 weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Ich hätte mit Verlaub noch ein paar weitere Fragen:1) Einige Monate vor der Trennung (als noch alles "gut" war) habe ich über die Audi-Bank eine Autofinanzierung für mein neues Autoabgeschlossen und zahle nun 609 € je Monat ab, da ich berufsbedingt auf ein Auto angewiesen bin und wir zuvor auch schon zwei Autos im Haushalt hatten. Kann ich diese Schulden in Höhe von 609 € je Monat vom Unterhalt abziehen? Das Auto ist auf mich angemeldet.2) Meine Frau fährt einen Seat Alhambra aus dem Jahr 2014/15. Es war zu dem Zeitpunkt ein Neuwagen und das einzige Auto im Haushalt. Dieses Auto ist deshalb auch auf mich angemeldet, da ich dieses Auto ab und an sowohl für die Arbeit als auch für die Familie genutzt habe. Bis auf das Panoramadach ist das Auto voll ausgestattet. Meine Frau verfügt über ausreichend Vermögen. Alle Immobilien gehören ihr schließlich zur Hälfte. An Gesamtunterhalt verlangt sie von mir inzwischen 6000 € und geht nicht arbeiten. Wie hoch darf ich den Mietpreis für mein von ihr benutzen PKW ansetzen als Nutzungsentschädigung? Das Auto ist vollständig abbezahlt und hatte vor 3 Jahren 35000 € gekostet.3) Meine getrennt lebende Frau und ich hatten bereits vor unserer Eheschließung ein Eigenheim, sodass ich seit der Trennung nun ein eigenes Haus habe wofür ich 1280 € je Monat für die 100 %-ige Finanzierung zahle. Kann ich diese Raten ebenfalls geltend machen mit der Begründung, dass ich meine wirtschaftlichen Verhältnisse nach der Trennung nicht verschlechtern wollte, zumal ich ganze 8 Monate vorher bei meinen Eltern gewohnt habe und meiner Frau und den Kindern bekannt war, dass ich mir diese Immobilie anschaffe? Meine Kinder, meine Frau und ich hatten uns die Immobilie sogar zusammen angeschaut trotz Trennung, wobei ich sogar zudem Zeitpunkt noch in der Ehewohnung gelebt habe. Unterschrieben hat sie nichts und die Wahrheit bzgl. Besichtigung, etc. sagt sie auch nicht.4) Meine Frau nutzt zur Zeit den gesamten Hausrat. Dieser wurde komplett 2015 neu erworben, als wir das neue Haus gebaut hatten. Der Einrichtungswert beläuft sich auf ca. 78000 €. Kann ich hierfür ebenfalls eine Nutzungsentschädigung verlangen und wenn ja wie errechnet sich dieser bzw. wie hoch wird diese sein?5) Darf ich bereits jetzt schon die Hälfte von unserem Hausrat mitnehmen mit der Begründung, dass ich diese für mein eigenes Haus benötige? Was muss ich tun? Sie lässt mich nicht mehr in das Haus rein und hält mir alles vor. All meine persönlichen Dinge sind noch im Haus die ich zudem dringend benötige, z. B. diverse Zeugnisse, Universitätsdiplome, Urkunden, etc.6) Ich habe während unserer Trennung gemeinsame Schulden in Höhe von 28000 € getilgt. Kann ich meinen Ausgleichsanspruch von 50 % jetzt schon gegen verrechnen mit ihren neuen Unterhaltsansprüchen? Wenn ja, wie darf ich diese gegen verrechnen? In voller Höhe oder über mehrere Monate verteilt?7) Meine neue Lebensgefährtin hat für mich ein Großteil meiner neuen Haushaltsgegenstände gekauft die ich ihr aber zurückzahlen (ca. 20 T€) muss, z. B. Bett, Schränke, Küche, etc. Darf ich diese Schulden ebenfalls gegen die Unterhaltsansprüche geltend machen, da diese für mich wegen der Trennung unabdingbar sind?8) Meine Eltern haben mein neues Haus zum Teil mitfinanziert, sodass Grundsteuer, Notar- und Gerichtskosten und einige Gewerke bezahlt werden konnten. Diese muss ich ebenfalls zurückzahlen. Hierfür gibt es auch einen Kreditvertrag unter uns. Seit November zahle ich somit 500 EUR im Monat zurück. Kann ich diesen Vertrag im Rahmen des Zugewinnausgleichs geltend machen?9) Was kann ich grundsätzlich tun, um meine wirtschaftliche Situation zu verbessern? Von meinen 8000 EUR netto bleiben mir also nur noch 2000 EUR nach Unterhaltszahlung übrig. Das liegt in der Berechnung daran, weil ich in noch vor 10 Monaten eine sehr hohe Prämienzahlung hatte, die aber nun wegen der wirtschaftlichen Auftragslage im Unternehmen seit 8 Monaten ausfallen.Haben Sie vielen lieben Dank und schöne Grüße,