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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 25255
Erfahrung:  Im Familienrecht habe ich mehrere Mandate bearbeitet
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, meine Lebensgefährtin hat am

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
meine Lebensgefährtin hat am 08.12.2017 unsere Beziehung beendet. Es ginge einfach nicht mehr, offensichtlich war meine 9-monatige Arbeitslosigkeit schuld. Seit 04.12.2017 war ich jedoch wieder beschäftigt. Im Januar 2017 haben wir eine Eigentumswohnung gekauft, zu der Ihre Eltern EUR 100.000.- ihr gegeben hatten. Im November 2017 wurde angeblich auf Drängen ihrer Eltern der Kaufvertrag geändert, so das ich nicht nur aus dem Kaufvertrag verschwinde, sondern auch aus dem Grundbuch. Ich habe mit ihr seit ca. Juni 2015 in der von ihr gemieteten Wohnung gewohnt. Ich habe nie irgendetwas unterschrieben, das mich zu irgendeiner Zahlung, egal von was, ihr gegenüber verpflichtet. Ich habe freiwillig immer wieder einen Mietbeitrag bezahlt, jedoch nicht ständig und regelmäßig. Es kam von ihr immer wieder die Aussage: Du brauchst mir jetzt nichts zahlen, schau das Du mit Deinen anderen Sachen klar kommst! Natürlich habe ich ständig Dinge des gemeinsamen Lebens bezahlt, es war auch nie die Rede davon, das ich irgendetwas jemals zurückzahlen müsse. Nun erhebt sie Ansprüche aus der Beziehung die fast vollständig ungerechtfertigt sind, da nie die Rede von Rückzahlung war oder ich irgendetwas unterschrieben habe. Sie verlangte mehrmals, das ich einen Schuldschein unterschreiben soll, teils auch in sehr aggressiver Weise im Beisein ihrer damals noch 17jährigen Tochter. Gestern wieder die whatsapp, ich bekäme mein restliches Eigentum aus der Wohnung erst dann, wenn der Schuldschein unterschrieben sei. Wie ist nun hier die Rechtslage? Es geht in Summe laut Aufstellung meiner Ex um ca. EUR 9.500.- und im Schuldschein solle ich EUR 5.000.- akzeptieren.
Mit freundlichen Grüßen
Volker Dziallas

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

um Missverständnisse auszuschließen, muss ich zunächst nachfragen: Aus welchem Grund konkret verlangt sie denn von Ihnen Zahlung?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Wofür sollen Sie zahlen - für Miete und Lebenshaltungskosten, die seinerzeit Ihre LG getragen hat?

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Ich habe sie weder betrogen, noch geschlagen oder sonst irgendetwas verbrochen. Sie ist wohl meiner überdrüssig geworden und wollte aus der ganzen Sache, auch wegen dem Immobilienkauf, raus. Wie ich aber erfahren habe, ist dieser Notarvertrag so gar nicht möglich. Ich habe ihn gescannt. Es kommen wohl erhebliche Mehrkosten durch die Vertragsänderung auf sie zu, was sie wohl dazu veranlasst hat so giftig zu werden. Meine Mutter und alle Bekannten sind über ihr Verhalten entsetzt. Laut ihrer Aussage hat sie schon im Juni daran gedacht sich zu trennen. Es ist wohl wie sonst bei ihr und ihrer Familie Geldgier.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Das stimmt. Aber sie hat sich alles irgendwie notiert und ich habe einfach alles so gezahlt. Der dumme August halt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Ich habe nie etwas unterschrieben, es kann niemanden geben, der behauptet, ich hätte ihr gegenüber irgendwelche Zugeständnisse gemacht oder Verpflichtungen eingegangen. Weil ich das nie gemacht habe, es kam auch nie zur Sprache!

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Sie sind weder verpflichtet, den Schuldschein zu unterzeichnen, noch müssen Sie an Ihre frühere LG Zahlungen leisten.

Nach der Rechtsprechung sind allgemeine Aufwendungen, die während des Bestandes einer nicht-ehelichen Lebensgemeinschaft von den beiden Lebensgefährten erbracht werden, nach Beendigung der Partnerschaft nicht ausgleichs- und ersatzfähig! Solche Aufwendungen werden nämlich von beiden Partnern um des Bestandes der Lebensgemeinschaft willen getätigt.

Die von Ihrer früheren Partnerin getragenen Mietzahlungen sind daher ebenso wenig ersatzfähig wie die sonstigen Aufwendungen für den allgemeinen Lebensunterhalt.

Weisen Sie daher die Forderungen Ihrer früherern LG unter ausdrücklicher Berufung auf die hier dargestellte und klare Rechtslage zurück.

Klicken Sie für die in Anspruch genommene anwaltliche Beratung bitte abschließend oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann wird meine Vergütung für die erbrachte Rechtsberatung an mich ausgezahlt.

Sie können nach Ihrer jetzigen Bewertung jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Herzlichen Dank Herr Huettemann,darf meine ehemalige LG die Herausgabe, meines noch in der ehemaligen Wohnung befindlichen Eigentums verweigern?

Vielen Dank für Ihren Nachtrag!

Nein, das darf Sie nicht: Sie haben als Eigentümer einen Herausgabeanspruch aus § 985 BGB. Setzen Sie ihr schriftlich (Einschreiben) eine letzte Frist zur Herausgabe von maximal 7-10 Tagen ab Briefdatum. Kündigen Sie ihr an, dass Sie nach Ablauf der gesetzten Frist ohne weiteres einen RA einschalten werden, der Ihren Herausgabeanspruch auf dem Rechtsweg durchsetzen wird, und verbinden Sie dieses mit dem Hinweis, dass sie die Kosten des RA nach Fristablauf als Verzugsschaden zu tragen hätte!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Nochmals von Herzen Dank Herr Huettemann,das werde ich so machen.
ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie ein frohes Osterfest!

Vielen Dank ***** *****!

Ich wünsche Ihnen ebenfalls ein schönes Osterfest.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt