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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 7585
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Das Bezirksamt sieht eine Schenkung da ich von meiner Mutter

Diese Antwort wurde bewertet:

Das Bezirksamt sieht eine Schenkung da ich von meiner Mutter drei Wohnungen bekam und € 200 mtl seit 2010 zu zahlen hatte und meine Mutter 2015 starb , sieht das Bezirksamt einen Geldvorteil , für welchen die jetzt € 15000 haben wollen. Wo ist hier die Grundlage ? Es sind schon einige undurchsichtige Forderungen vom Bezirksamt mit verschiedenen Beträgen von verschiedenen Personen gekommen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

es freut mich, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.

Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiter helfen.

Bitte haben Sie ein wenig Geduld, während ich mich mit Ihrer Fragestellung befasse.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Schenkungen sind ggü. den Finanzbehörden anzugeben, vgl. § 30 ErbStG.

Jeder Vermögensvorteil unterliegt der Schenkungssteuer. In Ihrem Fall erhielten Sie Wohnungen, welche Sie nicht bzw. unter Marktwert erworben haben.

Hieraus ergibt sich nach dem ErbStG ein "unentgeltlicher" Vorteil, den es zu versteuern gilt.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Das hat mir das Bezirksamt auch geschrieben auf diese Antwort hätte ich verzichten können. Ich bin der Meinung bzw ich habe gehört , dass Übergaben steuerliche Freigrenzen haben welche sicher eine Rolle spielen aber wenn es denn so sein sollte , ich von Ihnen nicht darauf aufmerksam gemacht wurde wäre beschämend.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

die Freigrenzen werden von Amtswegen berücksichtigt und sind in der Berechnung schon enthalten.

Im Verhältnis Kind zu den Eltern haben Sie eine Freigrenze von € 20.000, vgl. § 16 Abs. 1 Nr. 5 ErbStG.

Sie haben nicht nach einer Freigrenze gefragt. Diese wird bei der Berechnung der Höhe relevant. Ihre Frage lautete nach dem Rechtsgrund einer Besteuerung, oder nicht?

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

im Verhältnis Eltern Kind findet eine Freigrenze von € 400.000 Anwendung, die ebenfalls von Amtswegen berücksichtigt wird, vgl. § 16 Abs. 1 ErbStG.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Dr. Holger Traub und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.