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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 17959
Erfahrung:  Fachanwältin für Familienrecht, Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, Ehescheidungen, Unterhalt, Güterrecht, Umgang, elterliche Sorge, seit 20 Jahren als Anwältin zugelassen
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, kann ich gegen eine

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
kann ich gegen eine Vereinbarung, die vor Gericht getroffen wurde, Widerspruch einlegen?
Es geht um eine Umgangsklage, wurde so überrumpelt von allen Parteien, dass ich nachteilig für mein Kind entschieden habe und bereue diese Vereinbarung, bzw. einen Teil davon.
Besteht eine Möglichkeit, eine neue Vereinbarung zu treffen?

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Gegen eine Vereinbarung, die ja ein Vertrag ist lässt sich kein Widerspruch einlegen.

Sie können aber ein paar Monate abwarten, und dann einen Antrag auf Abänderung stellen, wenn Se darlegen, warum genau diese Vereinbarung dem Kindeswohl widerspricht.

Rein formal können Sie gegen die Vereinbarung sehr schwer etwas unternehmen, da Sie ja zugestimmt haben.

Da ist es besser, Se warten erst einmal ab und beantragen dann Neuregelung.

Das dauret auch nicht länger ,als wenn Sie vergeblich versuchen würdenm die Vereinbarung anzufechten

Sehr geehrter Ratsuchende, kann ich Ihnen noch weiterhelfen? Ich bin Fachanwältin für Familienrecht, nutzen Sie die Gelegenheit

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Sehr geehrte Frau Schießl,
ich wurde vor, während und nach der Verhandlung nicht ordnungsgemäß von meinem Anwalt aufgeklärt und war mir der Tragweite der Vereinbarung nicht bewusst.
Ich bin fest davon ausgegangen, die Örtlichkeiten der Ämter zu klären und dementsprechend wird dann Entschieden, wo der begleitende Umgang statt finden soll. Ich kann das für meine Tochter so nicht verantworten, außerdem habe ich einen Job und kann nicht alle 14 Tage 1-2 Tage fehlen für 1 Std. Umgang.Gibt es die Möglichkeit, dass ich mir einen neuen Anwalt suche, das Mandat kündige (wegen Unzufriedenheit und fühle mich nicht sicher vertreten) und einen neuen Vergleich beantrage oder sogar Klage? Oder gibt es irgendeine Geseteslücke, Widerspruch einzulegen? Ich wurde nicht richtig beraten und die Richterin kennt meinen Ehemann aus der Schulzeit.Die Erziehungsberatungsstelle kann ebenso nicht verstehen, wie man so urteilen kann. Das ist nicht zum wohle meiner Tochter entschieden worden.Ich danke ***** ***** für ihre Hilfe.

Bitte verfahren sie so, wie ich es ihnen gesagt habe. Den Vergleich können sie nicht mehr beseitigen, sondern müssen neu beantragen.

sehr geehrter Ratsuchende, wenn sie einem Vergleich zugestimmt haben dann ist es sehr schwierig und sehr Zeit aufwändig diesen zu beseitigen. Es wird Ihnen wahrscheinlich nicht gelingen.

Im Umgangsverfahren ist es jedoch so, dass Sie jederzeit ein neues Verfahren beantragen können.

Ich hoffe,ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte fragen Sie sehr gerne nach.Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung.Vielen Dank

Sehr geehrter Ratsuchende, eine neue Klage ist eine völlig neue Angelegenheit. Selbstverständlich können Sie sich einen neuen Anwalt suchen

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Ich könnte also jetzt schon ein neues Verfahren beantragen, indem dann eine neue Vereinbarung getroffen werden kann?
Ich bin von Bayern nach Thüringen gezogen, wird das neue Verfahren dann in Thüringen ansässig sein?
Es geht mir nicht darum den begleiteten Umgang zu verwehren, ich möchte ihn nur am Wohnort meiner 2 jährigen Tochter durchführen lassen.Vielen Dank für Ihre Ratschläge!

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie müssen zuerst einmal den Umgang durchführen und haben dann einen Grund fr ein neues Verfabre in dem Sie behaupten, dass der Umgang dem Kind nicht gut getan hat.

Dazu müssen Sie ihn aber zunächst durchführen.

Das müssten Sie auch wenn Sie die Vereinbarung widertrufen könnten

Sie brauchen aber einen nachträglich entstandenen Grund für ein neues Verfahren

Sie machen dann einen Eilantrag

Wenn Sie in Thüringen mit dem Kind wohnen, ist das Familiengericht be Ihnen vor Ort zuständig

Begleiteter Umgang nicht am Wohnort ist seltsam

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Das klingt alles schon mal super! Ich danke ***** *****ür die fachliche Einschätzung.Bevor der Umgang startet, sind mir also komplett die Hände gebunden und ich kann NICHTS unternehmen?
Auch nicht, wenn mich mein Anwalt nicht richtig aufgeklärt hat?

Sehr geehrter Ratsuchende, aus der Vereinbarung kommen Sie nicht heraus.

Selbst wenn es möglich wäre, dauert es länger als das, was ich Ihnen vorgeschlagen habe.

Der Anwalt wird es natürlich abstreiten.

Den Umgang beginnen lassen müssen Sie so und so

Die einzige Möglichkeit ist ein neues Verfahren zu starten. Dazu müssten Sie den Umgang erst einmal beginnen lassen und stellen dann da, wie sehr der Umgang dem Kind schadet und machen einen Eilantrag

Sehr geehrter Ratsuchende, ich bitte höflich um Mitteilung, was einer positiven Bewertung und damit Bezahlung meiner Arbeit entgegensteht vielen Dank

Claudia Schiessl und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Hallo Frau Schiessl,
ich habe Sie bereits bewertet. Vielen Dank für Ihre Auskünfte.
Dürfte ich noch eine Frage stellen?
Kann ich auch eine Umgangsklage machen, zur Neuverhandlung?
Ich möchte dass diese in Thüringen ansässig ist.
Bei einer neuen Vereinbarung, wäre das ja an der alten Örtlichkeit, oder?

Selbstverständlich dürfen Sie

Zuständig ist immer das Familiengericht, in dessen Bezirk das Kind sich gewöhnlich aufhält

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Wäre eine neue Klage gegen den Vater möglich?
Meine Arbeitsstelle ändert sich, sonit wird es mir nicht möglich sein, alle 2 Wo nach Bayern zu fahren.
Wäre das auch Grund für eine neue Vereinbarung Bzw. Eilantrag und ist dieser dann noch in Bayern (wegen der Verhandlung/Vergleich vom 20.03.18) oder in Thüringen ansässig?

Wenn Sie mit dem Kind in Thüringen wohnen dann ist Thüringen zuständig

ERs müssen NEUE Umstände eintreten, die bei der ersten Verhandlung noch nicht ersichtlich waren

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Ok, die Umstände mit der Arbeit waren da noch nicht ersichtlich...Danke vielmals

gerne

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Wäre denn eine Umgangsklage durch mich, möglich?

Ja natürlich

Umgangsabänderung

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Wenn ich klagen würde wegen Umgangsabänderung, würde das gehen?
In dieser Verhandlung stand ich so unter Druck u Stress, dass ich mich kaum mehr daran erinnern kann.
Ich habe nicht gewusst, dass man gegen eine Vereinbarung keinen Widerspruch einlegen kann.
Meine Anwältin hat mir leider keine Infos vorab und währenddessen gegeben.
Ich hätte niemals zugestimmt, wenn ich gewusst hätte was das für Konsequenzen mit sich zieht.
Das macht mich total fertig.
Außerdem war ich der festen Überzeugung, erst die Zuständigkeit klären zu dürfen.Habe das Mandat bei meiner Anwältin auch gekündigt und einen Termin bei einer neuen Anwältin vereinbart.Kann man auch nicht Widerspruch einlegen, wenn Richterin u Kläger sich kennen?Meine Frage ist, ob eine Klage gegen den „Vater“ meiner Tochter, helfen könnte, um das ganze neu zu verhandeln. Hier in Thüringen.

Sehr geehrter Ratsuchende, selbstverständlich geht das. Nur sie können diese Vereinbarung die sie geschlossen haben nicht mehr anfechten. Sie müssen neu wegen Umgangs ab Änderung klagen. Dazu müssen Sie neue Umstände vortragen

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Wären auch „neue Umstände“ dass es dem Kind nicht zumutbar ist, für 1-2 Std Umgang 600km zu fahren?
1 Tag fehlen in der KiTa und ich könnte diesen 1 Tag nicht arbeiten?
Sollte ich dazu ein Attest vom KiArzt einholen, oder was schriftliches vom JuAmt Bzw. der Beratungsstelle?
Oder muss ich zuerst 2-3 Mal in den sauren Apfel beißen und zum Umgang nach Bayern fahren?

Sehr geehrter Ratsuchende, sie müssten zunächst bis es abgeändert ist fahren.

Denn es muss ja zunächst einmal ein Umgang stattgefunden haben, dann erst können Sie argumentieren , dass es dem Kind schadet

Dann besorgen Sie ein ärztliches Attest ist und beantragen Abänderung

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Bei dem Vergleich wurde auch vereinbart, dass der KV, wenn meine Tochter das wünscht, Sonntags 17h, mit ihr telefonieren darf. Sie ist 2.
Gestern war sie auf einem Geburtstag, habe ihm Bescheid gegeben, dass wir gerne diese Woche einen ausweichtermin vereinbaren können, falls Sie keine Lust hat.
Das trat auch so ein und der KV bedrohte mich sofort per WhatsApp. Er setzt mich nach wie vor unter Druck und eine Kommunikation ist unmöglich.
(Strafbefehl, häusliche Gewalt, Aggressionen bei begleiteten Umgängen)
Wäre das auch schon ein Grund zur Neuverhandlung?
Wann verjährt eine Anzeigenfrist nach häuslicher Gewalt?
Sehr geehrter Ratsuchender, nein, das ist leider kein Grund zur Neuverhandlung denn es betrifft ja nur das Telefon Gespräch, nicht den Umgang.Wenn die häusliche Gewalt eine Körperverletzung beinhaltet hat dann feiert die Anzeigefrist nach fünf Jahren.