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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 28268
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich möchte gerne mein Kind (2,5 Jahre alt) taufen lassen,

Kundenfrage

ich möchte gerne mein Kind (2,5 Jahre alt) taufen lassen, meine Ex-Freundin hat aber was dagegen. Wir sind seit einem Jahr getrennt und haben beide das Sorgerecht. Ich bin katholisch und Sie Heide. Überzeugen kann ich Sie leider nicht, was kann ich tun?

Gepostet: vor 4 Monaten.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfragen.

Wenn Ihre Exfreundin der Taufe nicht zustimmt, dann haben Sie die Möglichkeit nach § 1671 BGB sich die elterliche Sorge übertragen zu lassen oder aber was beim "Einzelproblem" Taufe ratsamer erscheint nach § 1628 BGB eine gerichtliche Entscheidung bei Meinungsverschiedenheiten der Eltern herbeiführen zu lassen.

In diesem Falle trifft das Gericht die Entscheidung darüber ob das Kind getauft werden soll oder nicht. Das Gericht entscheidet dabei nach dem Grundsatz des Kindeswohls (etwa danach ob ein Elternteil gläubig ist, ob die Verwandtschaft gläubig ist und so weiter).

Sie sollten daher einen Antrag beim Familiengericht einreichen über die Taufe Ihres Kindes nach § 1628 BGB zu entscheiden.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.

Hallo Herr Schiessl,

vielen Dank ***** *****ür Ihre Antwort. Ja, und genau das möchte ich vermeiden. Aber wenn das die einzige Möglichkeit ist, dann ist es halt so. Können Sie vielleicht aus ähnlichen Fällen oder Ihrer Erfahrung sagen: ob es überhaupt eine Chance gibt, also ich und meine ganze Familie sind gläubig.

Vielen Dank ***** ***** Grüße ***

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

bevor Sie zu Gericht gehen können und sollten Sie einen Vermittlungsversuch über das Jugendamt starten. Soweit dieser scheitert, sollten Sie vor Gericht gehen. Wenn Sie und Ihre Familie gläubig sind, dann stehen Ihre Chancen meiner Ansicht nach gut, dass das Gericht beschließen wird es Ihrem Kind zu ermöglichen in die Glaubensgemeinschaft aufgenommen zu werden.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Monaten.

Darf ich Ihnen noch weiter helfen?