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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 17628
Erfahrung:  Fachanwältin für Familienrecht, Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, Ehescheidungen, Unterhalt, Güterrecht, Umgang, elterliche Sorge, seit 20 Jahren als Anwältin zugelassen
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Es geht um die Kosten für die Heimpflege von meinem Vater.

Diese Antwort wurde bewertet:

Es geht um die Kosten für die Heimpflege von meinem Vater im Ruhegbiet.
In 2014 habe ich von meinen Eltern 10.000,00 € überwiesen bekommen. In dem Jahr haben meine Tochter, mein Freund und ich eine Woche Urlaub genommen, um die Eigentumswohnung meiner Eltern so instand zu setzen, dass sie verkauft werden kann. Wir wohnen über 430 km (einfache Strecke) von meinen Eltern entfernt, in Pfedelbach. Durch eine Maklerin im Ort der Eigentumswohnung in Herdecke, die ich beauftragt hatte, konnte dann nach ein paar Monaten die Wohnung verkauft werden. Meine Eltern sind vorher in das Haus meiner Schwester in einen Nachbarort (Schwerte) gezogen.
Nun verlangt das Sozialamt Kreis Unna von mir die vollen 10.000,00 € zurück. Die Sache zieht sich jetzt schon seit Juni 2016 hin. Das Vermögen meiner Eltern ist aufgebraucht und das Sozialamt will jetzt von mir die angebliche Schenkung von 10.000,00 € zurück.
Nach § 93 SGB XII.
Habe ich eine Chance, wenigstens einen Teil des Geldes zu behalten?

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für die freundliche Anfrage, die ich Ihnen gerne wie folgt beantworten möchte:

In Ihrem Fall waren die 10.000 Euro ja keine reine Schenkung, sondern eine Gegenleistung für die Renovierung des Haues.

Sie haben ja ihren Freund als Zeugen für die von Ihnen getätigten Aufwendungen.

Zudem kann ja der Vater oder wenn das nicht mehr möglich ist, Ihre Mutter hierzu ebenso eine Aussage treffen.

Sie haben daher sehr wohl eine Chance, da hier eine gemischte Schenkung vorliegt

Claudia Schiessl und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.