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ragrass
ragrass, Rechtsanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 6941
Erfahrung:  mehrjährige Erfahrungen auf dem Gebiet des Familienrechts
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ragrass ist jetzt online.

Mein Ex-Mann will ab Mai 2018 nur noch Teilzeit arbeiten,

Diese Antwort wurde bewertet:

Mein Ex-Mann will ab Mai 2018 nur noch Teilzeit arbeiten, weil ihm jetzt der Kinderfreibetrag bei der Steuerklärung 2016 aberkannt wurde. Bislang hat er 35-Stunden gearbeitet(Vollzeit bei BMW), ich arbeite 32 Wochenstunden, meine Tochter ist 15 Jahre alt und bislang zahlt er 394 EUro Unterhalt unter Anrechnung des halben Kindergeldes Er meint dann, keinen Unterhalt mehr zahlen zu müssen und besser finanziell wegzukommen..Ist es möglich, dass er einfach auf Halbtags geht? dann bleibt mir nur übrig, UVG zu beantragen, um Mindestunterhalt zu bekommen und selber auf ganztags arbeiten zu gehen, umm das auszugleichen. Ich habe immer gearbeitet seit meine Tochter 9 Monate ist und er bislang seine 35-Wochenstunden.....
Assistentin: Vielen Dank. Können Sie mir noch ein paar weitere Informationen geben, damit ich den passenden Experten für Sie finden kann?
Kunde: geschieden seit 2008, seitdem zahlt er direkt Unterhalt an mich, Titel ist vorahnden aus dem Jahr 2008, aktuelle Titel mit aktuellen Einkkommen gibt es nicht.

Sehr geehrte Fragestellerin,

danke für die Nutzung von Justanswer.

So wie sich dies Ihr Ex-Mann vorstellt, geht es nicht ! Zwar kann Ihr ExMann natürlich frei entscheiden, ob er arbeiten geht bzw. wie viel, dies gilt aber nur, solange auch der Unterhalt unverändert weiter gezahlt wird.

Etwas anderes würde nur gelten, wenn der Unterhaltspflichtige unverschuldet weniger verdient, also z.B. wegen Kündigung, oder er die Arbeitszeit reduzieren muss aus gesundheitlichen Gründen.

Bei Minderjährigen Kindern gilt die sog. gesteigerte Erwerbsobliegenheit, was bedeutet, man muss sein Leistungsvermögen auschöpfen, um den Kindesunterhalt zahlen zu können.

Ich hoffe, Ihnen einen Überblick gegeben zu haben. Falls noch Fragen bestehen,stellen Sie diese bitte.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrte Frau Grass,
hat es Sinn, einen Anwalt zu nehmen und vor Gericht damit zu gehen, er meint , gar keinen Unterhalt mehr zahlen zu müssen. Muss ich erst einen neuen Titel erwirken mit dem derzeitigen Einkommen? Ich habe die letzten Jahre ihm nur selber mitgeteilt bei Änderungen in der Höhe des Unterhaltes aufgrund der Altersstufe wieviel er zahlen muss, ohne ein aktuelles Einkommen zu fordern. Habe weder Sonderzahlungen wie Prämien oder Weihnachtsgeld gefordert, um weitere Konfronationen und Verhandlungen vor Gericht zu vermeiden, da er da sehr empfindlich ist und die Gerichtsverhandlungen auch sehr schwierig und nervenaufreifend waren, auch habe ich die Befürchtung, dass er in seine Heimat(Bosnien) zurückgeht. Wie groß sind die Erfolgsaussichten vor Gericht? und wie realistisch die Umsetzung notfalls bei Beitreibung über den Arbeitgeber? Gesundheitl. Einschränkungen liegen m.E: nicht vor, er macht dies nur, da der Freibetrag ihm aberkannt wurde und er nicht soviele Steurn zahlen möchte und meint, er komme so besser weg, muss weniger arbeiten für das gleiche Geld. Das habe ich von ihm schriftlich auf whatsAp. Vielen Dank

Sehr geehrte Fragestellerin,

wenn ein Titel besteht, dann muss kein neuer erwirkt werden, denn es bleibt ja bei einer unveränderten Unterhaltspflicht. Ändern müsste man ihn nur, wenn er nicht dynamisch "mitwächst".

Wenn Si der Auffassung sind, das der derzeitige Titel "zu gering" ist, dann würde sich eine Anpassung schon empfehlen.

Die Erolgsausscihten sind perfekt, Stichwort: Erwerbsobliegenheit !Wenn ein Titel vorhanden ist, kann auch beim AG gepfändet werden.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

ragrass und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.