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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 17958
Erfahrung:  Fachanwältin für Familienrecht, Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, Ehescheidungen, Unterhalt, Güterrecht, Umgang, elterliche Sorge, seit 20 Jahren als Anwältin zugelassen
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Nach Trennung von meinem Ehemann (getrennt lebend -

Diese Antwort wurde bewertet:

Nach Trennung von meinem Ehemann (getrennt lebend - Aufenthalt Kinder bei mir als Mutter) geht es nun um die Entscheidung der Kinder. Hierzu hat das Gericht einen Gutachter bestellt, der ein psychologisches Gutachten erstellt hat, was gegen mich als Mutter entschieden hat, aus gesundheitlichen Behauptungen, die nachweislich nicht den Tatsachen entsprechen.

Ich habe nach dem Gutachter-Gespräch sofort beim Gericht ein Befangenheitsantrag eingereicht, weil der Sachverständige eindeutig befangen war, mir Wahrnehmungsstörungen unterstellt hat. Dies und weitere Behauptungen die nicht der Tatsache entsprechen, habe ich ausführlich dem Gericht begründet.
Das Gutachten ist nun auch eindeutig gegen mich ausgelegt mit falschen Tatsachen. Die Empfehlung des Gutachters fürs Gericht ist somit auch falsch. Meine Anwältin hat die ebenfalls ausführlich begründet......

Fazit: Die Kinder sollen sofort zum Vater, da die Mutter durch gestörte Wahrnehmung und unstabile Gesundheit nicht für die Kinder Sorge tragen kann, somit gesundheitlich unstabil und nicht belastbar.....gesundheitliche Probleme der Kinder denkt sich die Mutter aus, um dem Vater die Kinder zu entziehen.
(Arztbefunde beweisen das Gegenteil) der Gutachter hat die Sichtung dieser Befunde abgelehnt und meine Meinung stets abgebrochen und nicht gewünscht.......

Laut Gerichts-Beschluss ist mein Befangenheitsantrag nun abgelehnt, Beschwerdefrist innerhalb 2 Wochen einzureichen.

Begründung: §§ 30 Abs.1 Fam.FG § 406 ZPO Abs 2 - Befangenheit ist nicht ersichtlich und der Eingang der Antrages zu spät eingegangen.

Hier meine Fragen?
Am 30.9.2017 war der Gutachter bei mir, am 12.10.2017 habe ich den Befangenheitsantrag persönlich beim Gericht eingereicht und danach am 28.10.2017 wurde das Gutachten erst geschrieben. Mein Antrag ist also bereits vor Erstellung des Gutachten eingereicht worden, warum soll es zu spät gewesen sein?
Stimmt der §§ in diesem Fall hierzu überein?
Warum ist es fürs Gericht unbegründet wenn ich für psychisch krank erklärt werde durch ein Gutachten, obwohl ich Fachärztliche Diagnosen und Befunde habe die dies widerlegen und mir durch eine Unterstellung des Gutachters meine Kinder genommen werden sollen?

Was kann ich nun tun?

Sehr geehrter Ratsuchende, vielen Dank ***** ***** freundliche Anfrage. Sie müssen in Beschwerde gehen und in der Beschwerdeinstanz ihre Bedenken gegen das Gutachten vortragen.Die Beschwerdefrist gegen die Bestellung des Sachverständigen ist zwei Wochen binnen Zustellung des Beschlusses über seine Bestellung.Die haben Sie versäumt.
Wird diese Frist versäumt müssen sie glaubhaft machen, warum dies ohne ihr Verschulden geschah.Hier zu schreiben Sie, dass es bei der Bestellung des Gutachters nicht ersichtlich war, dass es so handeln würde und dass ich dies erst im Verlaufe des Gutachtens herausgestellt hat.
Sie sollten hier da ansetzen, dass der Gutachter auch seine Kompetenzen überschritten hat. Ein Psychologe ist kein Psychiater und auch kein Arzt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Das Gericht begründet: der Gutachter hat es in seiner Wahrnehmung so festgestellt, die eindeutig auf falsche Tatsachen beruhen die ich widerlegen kann und kündigt schon die Empfehlung des Gutachters als Entscheidung an....
mit den Worten ....die Mutter wird ja dann Umgang bekommen...
ist die Beschwerde ratsam gleich beim Oberlandesgericht mit Begründungen einzureichen, da beim zuständigen Amtsgericht seit 2 Jahren nichts entschieden wird. Was passiert nach meiner Beschwerde??
Ich möchte erreichen, dass endlich Tatsachen auf den Tisch kommen und auch beachtet werden, mein Ehemann behauptet stets das Gegenteil der Tatsachen und die Nachweise fallen stets unter den Tisch.... beim Gutachten wurden nur Personen einbezogen, die sich gegen mich gestellt haben, sogar Strafanzeigen mit Behauptungen gegen mich gestellt haben... Das Gericht ist darüber informiert... beachtet es nicht....

Sehr geehter Ratsuchender,

vielen Dank

Sie müssen den Beschluss abwarten und dann in Beschwerdde dagegen gehen.

Einzulegen durch Ihre Anwältin beim Amtsgerivcht

Da können Sie dann vortragen, dass die Tatsachen falsch sind und der Gutachter seine Kompetenten überschritten hat.

Das geht dann an das Oberlandesgericht, das die Fehler der ersten Instanz dann korrigieren kann.

Dazu muss aber erst ein Endbeschluss vorliegen gegen den man dann die Beschwerde einlegt

Wichtig ist vor allem, wer das Kind bis jetzt überwiegend betreut hat

Claudia Schiessl und 3 weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Ich habe die Kinder seit Geburt überwiegend betreut, aktuell ist der Aufenthalt auch bei mir, der Vater hat Umgangsrecht. Jugendamt hat auch empfohlen die Kinder bei der Mutter überwiegend zu lassen..... müssen alles mit Eltern klären keine Kommunikation möglich auf Elternebene (häusliche Gewalt usw)Verstehe ich das richtig?
Den Beschluss abwarten? welchen? der Beschluss der zur Entscheidung der Kinder kommt vom Amtsgericht ?
dann kann ich erst in Beschwerde gehen wenn die Kinder mir genommen sind?
Ich möchte nicht das es ein Beschluss gibt der auf Falsche Tatsachen beruht.! Ich möchte, das die Problematik vorher das Gericht interessiert..... ich habe genug Nachweise hierfür die nicht beachtet werden
Was kann ich noch tun? Zweitgutachten, wenn das Gericht nichts macht?
Ein Zweitgutachten kostet wieviel? Kann ich wohlmöglich nicht bezahlen!

Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn die KInder seit jeher bei Ihnen sind und das Jugendamt auf Ihrer Seite haben Sie in mehrfacher Hinsicht gute Karten.

Sie können ein Zweithgutachten beantragen , das ist aber ohne einen entsprechenden Beschluss des Gerichts nur Parteivortrag.

Legen Sie ein aktuelles ärztliches Attest vor.

Benennen Sie den Arzt als Zeugen und entbinden Sie diesen von der Schweigepflicht

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Wenn das Gericht beschlossen hat, die Kinder sollen zum Vater, dann kann ich ein Zweitgutachten in Auftrag geben?
Muss das Gericht dann die Entscheidung erst nach Erstellung des Zweitgutachten abwarten, bevor der Endbeschluss gestellt wird?Kann ich gegen den Inhalt des Gutachtens durch meine Beschwerde nächste Woche angehen?

Sie müssen zunächst einmal Ihre Bednken gegen das Gutachten in der ersten Instanz vortragen, und das Gutachten angreifen.

Dann Zweitgutachten.

Nein, die Beschwerde betrifft nur die Befangenheit

Das Angrreifen des Gutaxhtens in erster Instanz ist ganz nomaler Sachvortrag

Wieviele Seiten hat es denn ?

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Psychologisches Gutachten 10 Seiten !?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Soll ich ein paar Zitate schreiben?
Nicht mehr ?
Sie können es mir gerne über Mail zukommen lassen , es lässt sich mit Sicherheit angreifenHaben Sie es denn vollständig?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Ja habe ich. wie ist die E-Mail Adresse?
Das Gutachten ist vom 28.10.2017, gibt es keine Frist, wie lange ich dies anfechten Kann bzw. ist mir keine Frist bekannt.

Solange das Gericht noch nicht entschieden ist kann man es angrieifen

***@******.***
Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Danke ***** ***** jetzt ab - auch meinen Ablehnungsantrag weil hier schon Gründe angegeben sind die wichtig sind

ok

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Ich wäre bei Ihrer Antwort dankbar über ein paar inhaltliche Tipps, die ich dem Gericht schreibe kann bzw. welche Punkte ich ansprechen kann
Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Der Beschluss zu meinem Befangenheitsantrag ist nicht vom Richter sondern vonUrkundenbamtin der Geschäftsstelle - beglaubigt - unterschriebenist das überhaupt rechtens?
Ja
Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
die Beschwerde so ?
Sofortige Beschwerde zum Beschluss Amtsgericht vom 26.02.2018Zum Beschluss lege ich sofortige Beschwerde ein aus folgender Begründung:
Bei der Bestellung des Sachverständigen war weder vorauszusehen oder für mich ersichtlich, dass der Gutachter so handeln würde. Dies hat sich erst im Verlaufe des Gutachtens herausgestellt.
Im Befangenheitsantrag vom 10.10.2018 habe ich bereits vor Erstellung des Gutachtens diese Tatsachen ausführlich begründet.
Meine Aussagen im Befangenheitsantrag sind nun identisch mit dem Gutachten und eindeutig ersichtlich und daher glaubhaft gemacht.

Ja das ist so in Ordnung.

Das ist aber nur gegen den Bechluss der Ablehnung der Befangenheit

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Ja genau und soll ich hier noch weitere Begründungen gleich mit einbringen?Ist meine E-Mail angekommen ?
Sehr geehrter Ratsuchende, ich schaue es mir gleich an.
Leider ist nichts angekommen
Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Ich habe es jetz nochmal geschickt
Ja, ich habe es schon gelesen
Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Danke ***** ***** ich wieder ein wenig Hoffnung.Aber in der Beschwerde für jetzt soll ich trotzdem nochmal Begründungen der Befangenheit angeben und Zeugen dazu schreiben? Bsp. Gesundheit Ärtzte - Vorfälle beim Jugendam gemeldet usw?
Sehr geehrter Ratsuchende, dieses Gutachten lässt sich wirklich sehr einfach angreifen, es erfolgt keinerlei wissenschaftliche Kriterien.Selbstverständlich können Sie zusätzlich noch mal Begründungen der Befangenheit angeben
Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Vielen Dank.
Wenn ich hier die Mitgliedschaft abschließe, kann ich Sie als Ansprechpartner eingeben, oder muss ich jedes Mal wieder von Anfang an alles dem neuen Bearbeiter schildern?
Sehr geehrter Ratsuchende, Sie können immer alle Fragen an mich richten in dem sie schreiben nur von Rechtsanwältin Schiessl zu beantworten