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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 28458
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
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RASchiessl ist jetzt online.

Guten Tag, folgende juristische Fragestellung: Zur

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,
folgende juristische Fragestellung: Zur Entspannung und Klärung unserer Ehesituation plane ich die Anmietung einer möblierten Zweitwohnung – zusätzlich zum gemeinsam Haus, das bisher gemeinsam von uns bewohnt wird (beide 50% Eigentümer). Dadurch möchte ich das Zutrittsrecht zum gemeinsame Haus natürlich nicht verwirken. Mir ist bewusst, dass der nicht ausgesprochene Wille zur Rückkehr nach spätestens sechs Monaten als "Auszug" gewertet und das Zutrittsrecht ggf. verwirkt wird. In diesem Fall ist es jedoch so, dass persönliche Gegenstände im Haus verbleiben, eine temporäre Nutzung erfolgt (Gartenpflege etc.) und ich den Hauptwohnsitz nicht ändere. Wann gilt man juristisch als "ausgezogen"? Wieviel Zeit muss man im Hauptwohnsitz verbringen? Beginnt rein theoretisch die 6-Monats-Frist wieder aufs Neue, wenn man (im unwahrscheinlichen Fall) kurz vor Ablauf für ein paar Wochen einzieht und wieder ausziehen würde? Eine Nutzungsausfallentschädigung gegenüber meiner Ehefrau würde entsprechend nicht natürlich nicht geltend gemacht werden.
Danke ***** ***** Einschätzung

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Nach Ansicht der Rechtsprechung soll ein Auszug erst gegeben sein, wenn der weichende Ehegatte einen neuen Lebensmittelpunkt begründet hat (OLG Koblenz FamRZ 2006) 1207).

Es kommt also darauf an wo Sie sich schwerpunktmäßig aufhalten. Allein die Tatsache dass Ihre Gegenstände im Haus verbleiben reicht nicht ebenso wenn Sie ins Haus zurückkehren um den Garten zu pflegen. Ausgezogen sind Sie wenn Sie sich mehr als 50 % in Ihrer Zweitwohnung aufhalten.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Fachanwalt für Familienrecht

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Hallo Herr Schiessl, eine juristisch sicher präzise Antwort, vielen Dank. Gilt denn hier die Nachweispflicht? Sicherlich ließen sich die Anwesenheitszeiten in beiden Objekten problemlos dokumentieren – auch so, dass über 50% Zeit im Hauptswohnsitz verbracht wird. Somit wäre die sechs Monate Frist hinfällig? Danke ***** *****ß

Sehr geehrter Ratsuchender,

in der Tat, Sie müssten beweisen, dass Sie überwiegend in der Ehewohnung gelebt haben. Können Sie dies so wäre de Frist von 6 Monaten in der Tat hinfällig.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Eine letzte Nachfrage, dann erhalten Sie gern die Bestbewertung! Wie wäre dies nachzuweisen? Eine kalendarische Dokumentation? Zeugen? Ich hoffe, es wird in der Praxis nicht notwendig sein... Danke ***** *****ß!

Sehr geehrter Ratsuchender,

der beste Nachweis wären natürlich Zeugen. Möglich wäre es aber auch durch Aufzeichnungen nachzuweisen zu welchen Zeiten Sie in welcher Wohnung waren.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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