So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RHGAnwalt.
RHGAnwalt
RHGAnwalt, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 908
Erfahrung:  Dipl. Forstwirt (univ.) Mediator Fachanwalt für Familienrecht Systemischer Berater
98035192
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
RHGAnwalt ist jetzt online.

Sorgerechtsstreit um eine 2jährige Tochter, gew. Aufenthalt

Diese Antwort wurde bewertet:

Sorgerechtsstreit um eine 2jährige Tochter, gew. Aufenthalt bei mir (Mutter); ich möchte mit der Kleinen in meine Heimat 360 km entfernt vom Kindsvater verziehen - Gründe: fam. Unterstützung durch meine Mutter, mietfrei wohnen, wieder mehr Zeit für meine Kleine, flexiblere Kinderbetreuung; Kind wird derzeit von 7 - 15 Uhr von einer Tagesmutter betreut und muss tgl. 6 Uhr geweckt werden; ich selber fahre dann 40 km einfach zur Arbeit, um 6 Stunden zu arbeiten, bin noch in Elternzeit - Richter hat jetzt Gutachten beauftragt - Frage: Habe ich was zu befürchten - Kontinuität, Bindung und Förderung spricht für mich; ich will den Umgang nicht unterbinden und bereit, dem KV großzügig entgegen zu kommen - kann der KV selber auch noch das ABR beantragen und schlimmstenfalls bekommen? er wohnt in einer anderen Stadt und arbeitet Vollzeit - Danke

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

es freut mich, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.

Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiter helfen.

Bitte haben Sie ein wenig Geduld, während ich mich mit Ihrer Fragestellung befasse.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Zunächst im maßgeblich, ob beide Elternteile das Sorgerecht inne haben.

Sodann muss bei einem Streitfall im Rahmen einer gerichtlichen Interessenabwägung ggü. gestellt werden, ob ein Umzug für das Kind förderlich ist. Hierbei ist auf das Kindeswohl abzustellen.

D. h. wenn eine bessere Betreuung an dem Umzugort gewährleistet ist und auch sonst weitere Vorteile für das Kind bestehen, ist ein Umzug möglich.

Kein Umzug wird durch das Gericht gestattet, wenn der Umzug als "Druckmittel" gegen den Kindesvater gelten soll.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Wir haben die gemeinsame elterliche Sorge. Ich möchte umziehen, da ich Unterstützung durch meine Mutter bekomme und ab Januar 2019, wenn die Kleine 3 wird, dann wieder Vollzeit arbeiten gehen kann und auch muss. Dies wäre hier nicht möglich. Sind das Gründe, wo ein Gutachter für die Mutter sprechen kann?
Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Meine Mutter geht dieses Jahr in Rente und kann uns dann gut unterstützen. Bezüglich Umgang bin ich bereit, ihm großzügig entgegen zu kommen.
Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Was macht der Gutachter?
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Guten Morgen. Können Sie telefonieren?

Sehr geehrte Fragestellerin,

Gerne versuche ich, Ihre Frage zu beantworten und auf die Nachfragen einzugehen:

Wenn Sie sich über den Aufenthalt nicht einigen können, ist im gerichtlichen Verfahren zu klären, für welchen Elternteil die besseren Gründe sprechen.

Der Gutachter wird nur kindbezogene Gründe heranziehen, also nur das, was dem Kind letztlich dient. Darauf müssen Sie aufpassen, weil oftmals der kurze Weg zur Arbeit oder das mietfreie Wohnen als Hauptgrund herangezogen wird - dem steht aber das Interesse des Kindes auf einen regelmäßigen Umgang erstmal entgegen.

Also schauen Sie, dass Sie bei den kindbezogenen Gründen Punkten: Kontinuität, Stabilität, Betreuungsgewähr sprechen hier für Sie. Als Hauptbezugsperson haben Sie gute Chancen.

Der schwierigste Teil ist oftmals die Bindungstoleranz: Hier Punkten Sie, wenn Sie von sich aus Angebote machen, die den Kontakt zum Vater nicht nur aufrecht erhalten, sondern vertiefen: Dazu gehören lange Ferienbesuche (das geht auch schon mit 3 Jahren...) regelmäßige Telefonate zu feststehenden Terminen, in dem Alter mindestens 2 X die Woche und 1X am Wochenende - Unterstützung, Briefe an den Papa zu schicken (Kind malt ein Bild) - sowas ungefähr jede 2. Woche oder öfters, wenn dem Kind danach ist, SKype-Kontakte ..—

Wenn das so geht, dann scheitert ein Antrag des Vaters schon daran, dass er das alles nicht leisten kann und Sie ihm in wichtigen Punkten so weit wie möglich Entgegenkommen.

Dann dürfte das Verfahren in Ihrem Sinne verlaufen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen hiermit weiter helfen konnte und freue mich auf Ihre wohlwollende Bewertung

Herzlichst Ihr

Roland Hoheisel-Gruler

Fachanwalt für Familienrecht

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Ich würde gerne mit Ihnen mal telefonieren. Leider geht das hier irgendwie nicht.

Das ist richtig- vermutlich müssen Sie mir erst nochmals antworten - oder die Bewertung korrigieren...

RHGAnwalt, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 908
Erfahrung: Dipl. Forstwirt (univ.) Mediator Fachanwalt für Familienrecht Systemischer Berater
RHGAnwalt und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
hab sie bewertet - geht trotzdem nicht
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
0173/8068485

Dann machen wir es so - Sie geben mir noch einenBonus und ich rufe an

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Bonus ist raus

Alles Gute 👍

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
vielen lieben Dank für Ihre Ratschläge!!! Ihnen auch :-)

Ich drücke Ihnen die Daumen

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Ich gebe Ihnen Bescheid, was rausgekommen ist. Aber Sie konnten mir auch Angst nehmen.

dankeschön

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Leider kann ich keinen Bonus mehr zahlen, würde aber trotzdem nochmal kurz telefonieren. Wie können wir das machen?

Ich melde mich dann

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Wir sind gerade beim Arzt. Ich würde Ihnen eine SMS schreiben. Ganz lieben Dank.

Sie haben ja von gestern meine Nummer