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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 25208
Erfahrung:  Im Familienrecht habe ich mehrere Mandate bearbeitet
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich befinde mich derzeit in

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich befinde mich derzeit in einem Sorgerechtsverfahren. Bislang haben wir es gemeinsam. Die Entscheidung des Gerichts steht noch aus. Ein SV-gutachten steht kurz vor dem Abschluss.
In dieser Situation hat nun die Mutter der Kinder Folgendes veranlasst:
Sie ist zu einem Kinderarzt gegangen, der ein für sie günstiges Attest für unsere Kinder ausgestellt hat. Demnach haben sie Störungen. Solche angeblichen Störungen haben die Kinder jedoch nicht, wenn sie bei mir, dem Vater, sind. (Die Kinder leben seit Jahren zu gleichen Teilen bei beiden Eltern / Wechselmodell. Dies will die Mutter beenden).
Ich möchte mich gegen dieses "Gefälligkeits-Attest" wehren. Denn
1. Hat der Kinderarzt nicht auch mit mir gesprochen, sondern seine Feststellungen allein aufgrund der Aussagen der Mutter erstellt.
2. Die Kinder haben bei mir jene Störungen nicht.
Was kann ich tun? Natürlich mit dem Arzt reden. Aber wenn der sein Attest nicht revidiert? Beschwerde? EIn Arzt kann sich doch nicht zum Handlanger in einem Sorgerechtsverfahren machen lassen....
Danke für Ihre Antwort.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Bei dem von der Kindsmutter in Auftrag gegebenen ärztlichen Gutachten handelt es sich lediglich um Parteivortrag Ihrer Frau im Rahmen des anhängigen Sorgerechtsverfahrens!

Es ist also nicht etwa so, dass diesem Gutachten Beweiswert zukommen würde - dies wäre nur dann der Fall, wenn das Gericht selbst einen entsprechenden ärztlichen Gutachter bestimmt und diesen mit der Erstellung einer Expertise beauftragt hätte.

Das ist hier aber überhaupt nicht der Fall, da es sich lediglich um Parteivortrag Ihrer Frau handelt (s.o.).

Anwaltlich ist daher anzuraten, dem Gericht gegenüber die in dem Gutachten getroffenen inhaltlichen Aussagen ausdrücklich und vollumfänglich zu bestreiten und herauszustellen, dass Sie als Vater die angeblichen Störungen zu keinem Zeitpunkt festgestellt haben.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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