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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 7415
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Ich Leben mit meinem Lebenspartner zusammen. Wir haben jeder

Kundenfrage

Ich Leben mit meinem Lebenspartner zusammen. Wir haben jeder ein Tochter und diese hatten immer im Wochenwechsel bei uns gewohnt. Im Dezember hatte sich das Kind (fast 11 Jahre) meines Partners bei der Mutter geäußert sie wolle nicht mehr bei uns leben. Sofort wurde das realisiert ohne den Vater zu fragen und darüber zu reden. Ja, beide haben das Sorgerecht. Ich bin mir sicher das ein Loyalitätskonflikt des Kindes besteht. Des Weiteren bin ich für das Kind eine gute Freundin und sie hat mir anvertraut, das sie den Lebenspartner ihrer Mutter sowie dessen Kinder auch nicht mag und im allgemeinen das Zusammenleben. Der Unterhalt wurde von der Mutter eigenständig angepasst ohne das Jugendamt mit einzubeziehen. Mein Partner möchte nur das Beste für seine Tochter und gibt nach. Die Tochter wird von der Mutter komplett einbezogen, das heißt sie weiß alles was die Mutter macht, wie eine freundschaftlicheute Beziehung ....Sie wird über alles Informiert, auch das mit dem Unterhalt wusste die Tochter. Dazu kommt noch das das Kind viele wichtigen Entscheidungen selber treffen muss, wenn sie bei der Mutter ist. Beispiel wann der freund der Mutter vorbeikommen darf....Wie lange sie beim Papa sein möchte....meiner Meinung nach sind das Entscheidungen der Eltern und nicht eines fast 11 jährigem alten Kind....die Tochter meinte auch. ..Sie will nichts in der Hinsicht entscheiden. Ein wichtiger Punkt kommt noch hinzu, daß die Tochter meine Tochter nicht mag und nun ist es so entscheiden worden.....nicht von uns....das meine Tochter eine Woche kommt und in der anderen wObjekten die Tochter meines Freundes von do-so. Ich weiß nicht mehr weiter und hoffe auf eine Antwort, die uns weiterbringt. Die Tochter meines Freundes ist überhaupt ncubt glücklich.

Herzliche Grüße ***

Gepostet: vor 4 Monaten.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 4 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

es freut mich, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.

Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiter helfen.

Wie lauten Ihre konkreten Fragen zu dem beschriebenen Sachverhalt?

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Sehr geehrter Herr Dr. Traub,vielen Dank für Ihre sehr schnelle Antwort. Ich ging davon aus, das Sie schon über dem beschriebenen Sachverhalt mir einige Fragen vorweg nehmen können. Meine konkreten Fragen sind wie folgt:Kann die Mutter ohne weiteres alleine die Entscheidungen für die Tochter treffen.
Welche Rechte hat die Tochter und ist es ratsam eine psychologische Beratung in Betracht zu ziehen? Welche rechlichen Möglichkeiten hat mein Lebenspartner in dieser Situation?
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 4 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Nein, die Mutter kann nicht alleine die Entscheidung für die Tochter treffen. Da beide Elternteile das Sorgerecht haben, bestimmten und entscheiden beide Eltern mit. Dies betrifft insbesondere den gemeinsamen Umgang.

Auch kann die Kindesmutter nicht einfach einen Unterhaltsbetrag festsetzen und verlangen.

Aufgrund des Alters der Tochter ist die Entscheidungsbefugnis der Elternteile wohl als vorrangig einzustufen. Gleichwohl dürfte - wie von Ihnen beschrieben - das Kind durchaus in ernsten psychischen Zwiespalten stecken (welche wohl durch die Trennung hervorgerufen wurden).

Da Ihr Lebenspartner sich schwer in der Konfrontation mit der Kindesmutter tut, wäre ggf. die Hinzuziehung des Jugendamtes ratsam, welches als "vermittelnde Stelle" zwischen den Elternteilen agiert. Hierdurch würde Ihr Lebenspartner eine Unterstützung gegen die Kindesmutter - und deren eigenmächtigem Handeln - erhalten.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-