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ragrass
ragrass, Rechtsanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 7052
Erfahrung:  mehrjährige Erfahrungen auf dem Gebiet des Familienrechts
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ragrass ist jetzt online.

Verlauf der Streitsache zur besseren Einsicht als Doc Datei

Diese Antwort wurde bewertet:

Verlauf der Streitsache zur besseren Einsicht als Doc Datei beigefügt.

Es geht in der Hauptsache darum, ob ich die geforderten Anwaltskosten übernehmen muß. Ich kann die von mir gemachten Angaben zum Teil belegen.

Mit freundlichen Grüßen ***

Sehr geehrter Fragesteller,

die Frage, ob Sie die Kosten tragen müssen, hängt davon ab, ob der Eintrag, den Sie veranlasst haben, tatsächlich eine "rechtliche Relevanz" hatte. Können Sie mitteilen, was genau Sie dort eingetragen haben ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.

Unter der Rubrik Lebensereignisse auf meiner Facebookseite habe ich unter Scheidung diesen Text veröffentlicht.
Damit verlor ich meine komplette Familie.
Meine Kinder hätten gerne Kontakt mit mir gehabt, wenn es nicht strikt von ihrer Mutter, meiner Exfrau verboten worden wäre. Jeanette kam über einen Zeitraum von 2 Jahren alle 2 Sonntage gerne zu mir, bis es ihre Mutter mit nur negativen Dingen über mich geschafft hatte, dass sie dem Druck nicht mehr standhielt und auch nichts mehr von mir wissen wollte. Jeanette musste 4 Monate nachdem ich gezwungener Maßen von zu Hause ausgezogen war zum neuen Lebenspartner ihrer Mutter Papa sagen. Das hat mir Jeanette erzählt, als sie an einem Sonntag bei mir war und wir im Heidelberger Zoo spazieren gingen. Meine Exfrau hat auch wieder geheiratet. Sie wohnt immer noch in dem von mir umgebauten Haus. Irgendwann werde ich alle bösen Briefe, Nachrichten und Veröffentlichungen bekanntgeben. Ich habe alles aufgehoben.
Konnten Sie die doc Datei lesen die ich mit gesendet hatte? Anbei nochmal, dazu eine öffentliche Diskussion über mich auf Facebook zu diesem Thema.
Mit freundlichen Grüßen ***

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für die Nutzung von Justanswer und den Nachtrag.

Es gibt zwei Grundlagen, die Kosten tragen zu müssen.

1) Die vertragliche, die aber nur vorliegt, wenn Sie den RA beauftragt hätten. Dies ist nicht der Fall, sodass diese Anspruchsgrundlage ausscheidet.

2) Wenn Sie die Einschaltung des RA durch "falsches" Verhalten veranlasst haben. Der RA selbst führt eine unerlaubte Handlung an. Eine solche wäre gegeben, wenn der Eintrag bei Facebook UNWAHRHEITEN enthält. In einem solchen Fall liegt nämlich sogar strafrechtlich eine Verleumdung oder üble Nachrede vor und zivilrechtlich eben eine unerlaubte Handlung.

Die Pflicht, die Kosten zu tragen, "steht und fällt" also damit, ob das Veröffentlichte WAHR oder UNWAHR ist/war.

Ich hoffe, Ihnen einen Überblick gegeben zu haben. Falls noch Fragen bestehen,stellen Sie diese bitte.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Was ich veröffentlicht und im Brief an meine Ex Ehefrau geschrieben habe ist alles wahr, natürlich wird sie es abstreiten, aber manches kann ich belegen. Unsicher war ich, wegen dem Namen der Ex, den ich öffentlich gemacht hatte.
Mit freundlichen Grüßen
H B

Sehr geehrter Fragesteller,

nochmals: unerlaubte Handlung heißt : etwas bewusst Falsches veröffentlicht zu haben. Dies wird ja auch so vom RA ausgeführt. Wenn die Angaben war sind, liegt keine unerlaubte Handlung vor und somit keine Kostentragungspflicht.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.

Vielen Dank, ***** ***** ich dies so dem RA der Gegenseite mitteilten und hoffen, dass die Sache damit erledigt ist. An der Situation Kontakt mit den Enkeln, kann ich ja leider nichts ändern.

Mit freundlichen Grüßen ***

Sehr geehrter Fragesteller,

so sollten Sie vorgehen.

Kontakt mit den Enkeln werden Sie leider nicht gerichtlich durchsetzen können. Es gibt zwar ein eigenes Umgangsrecht für Großeltern, hierfür muss aber schon ein guter und enger Kontakt zu den Enkeln bestanden haben.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag und alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

ragrass und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.

Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie noch Fragen ? Falls nicht, sind Sie bitte so freundlich und nehmen eine Bewertung vor. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Sehr geehrter Fragesteller,

falls es Probleme mit der Bewertung so hinterlassen Sie doch bitte ein schriftliches Feedback, ob die umfangreichen Antworten hilfreich war. Sind Sie bitte so fair und teilen uns Ihre Meinung mit. Danke, ***** ***** so aufrichtig sind.Es entstehen keine Extrakosten hierfür !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Ich habe nur noch überlegt, wie ich das Feedback formulieren soll, deshalb hat es ewas länger gedauert

Sehr geehrter Fragesteller,

kein Problem. Sind Sie so nett und stellen es ein oder nehmen die Sterne zur Bewertung. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Sehr geehrte Frau RA Gasse,
kann ich folgendes Schreiben so an den Anwalt formulieren?
Sehr geehrter Herr RA,
wie ich Ihnen schon im letzten Schreiben mitgeteilt habe entbehrt ihre Forderung jeglicher Grundlage.
Zudem entsprach der inzwischen herausgenommene Beitrag in Facebook vollkommen der Wahrheit.
Begründungen:Es gibt zwei Grundlagen, die Kosten tragen zu müssen.
1) Die vertragliche, die aber nur vorliegt, wenn ich den RA beauftragt hätte. Dies ist nicht der Fall, sodass diese Anspruchsgrundlage ausscheidet.
2) Wenn iich die Einschaltung des RA durch "falsches" Verhalten veranlasst habe. Eine solche wäre gegeben, wenn der Eintrag bei Facebook "UNWAHRHEITEN" enthält. Unerlaubte Handlung heißt : etwas bewusst Falsches veröffentlicht zu haben. Wenn die Angaben wahr sind, liegt keine unerlaubte Handlung vor und somit keine Kostentragungspflicht.So wurde mir nach einer anwaltlichen Beratung die rechtliche Sachlage erklärt.Dadurch werde ich mich nun wegen den Briefen mit bewusst falschen Behauptungen und Beleidigungen unter die Gürtellinie an mich und wirklich unwahren Veröffentlichungen in Facebook und wkw über mich, sowie privaten Nachrichten mit bösen Beschimpfungen anwaltlich beraten lassen.
Auch werde ich mich erkundigen, ob ich wegen Verhinderung des weiteren Kontakts, besonders zu meinen jüngeren Enkeln Forderungen an ihre Mandantin stellen kann.Mit freundlichen Grüßen
Herbert Becker

Sehr geehrter Fragesteller,

genau, das gibt die Rechtslage wieder. Perfekt !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass