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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 34033
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
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RASchiessl ist jetzt online.

Mein Mann und ich sind seit 2006 verheiratet, wir haben uns

Diese Antwort wurde bewertet:

Mein Mann und ich sind seit 2006 verheiratet, wir haben uns dieses Jahr getrennt. Auseinander gelebt, keine gemeinsamen Interessen, wir lieben uns einfach nicht mehr.... Seit 7/17 hat er eine eigene Wohnung (zuvor lebte er knapp 2 Monate in der Einliegerwohnung des Hauses getrennt von mir) und ich wohne noch in "unserem" Haus, welches mir allein gehört. Ich stehe im Grundbuch, auch das Grundstück gehört mir. Ich habe das Haus auch zu 90% allein finanziert....er hat allerdings sehr viel Eigenleistungen erbracht (Bauende 2007).Wir haben schon immer getrennte Konten und da ich selbständig bin und seine erste Ex-Ehefrau na ja zusieht, Geld zu machen wo es geht, haben wir auch einen Ehevertrag, aus dem hervor geht, dass keine Zugewinngemeinschaft besteht, jedem seins gehört und auch kein Versorgungsausgleich geschlossen wird. Das wurde notariell auch beglaubigt. Wir haben keinen Streit, jeder bereits einen neuen Partner. Unser gemeinsamer Sohn wird im Juni 12 und ist auf Absprache jedes 2. Wochenende bei seinem Papa (gemeinsames Sorgerecht) und auch in die Ferien wollen wir uns stressfrei rein teilen. Mein Mann hat (bisher..) gesagt, er will kein Geld - ich habe ihm dennoch eine gewisse Summe überwiesen (aufgrund der Eigenleistungen am Bau) und das neu gekaufte Auto (von mir bezahlt) überlassen, so dass ich denke, damit ist es genug.
Frage: wie können wir im Falle einer Scheidung die Kosten minimieren? Wie berechnen sich die Kosten generell? Prinzipiell ist ja alles geklärt. Er ist ausgezogen, ich verdiene deutlich mehr Geld als er, so dass ich sicher auch keinen Unterhalt für den gemeinsamen Sohn bekäme und auch nicht will. Wir benötigen niemanden, der uns sagt, wie wir das mit dem Sorgerecht machen - bisher klappt das mit gemeinsamer Absprache immer auch gut so. Mein Mann hat ein gutes Einkommen und einen sicheren Job. Finanziell sind wir ja im Prinzip auseinander, er konnte mitnehmen aus dem Haus was er wollte, dazu das neue Auto, eine Geldüberweisung, es besteht ein Ehevertrag in dem steht, dass keinem etwas vom anderen zusteht....

Sehr geehrte Ratsuchende,

wenn Sie sich in allen Punkten einig sind und es nur noch um die Scheidung geht, dann kiönnen Sie die Kosten dadurch minimieren, indem Sie für die Scheidung nur einen Anwalt beauftragen. Soweit der andere Ehepartner der Scheidung zustimmt (dafür braucht man keinen Anwalt) und keinen eigenen Antrag stellt, können Sie so die erforderlichen Scheidungskosten minimieren.

Die Kosten für diesen einen Anwalt können dann die Eheleute jeweils hälftig tragen.

Die Kosten errechnen sich dem Grunde nach auf dem dreifachen Einkommen der beiden Ehegatten. Danach bemisst sich der Streitwert.

Aus diesem Streitwert werden die Anwaltskosten berechnet (1,3 Prozessgebühr, 1,2 Terminsgebühr).

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Fachanwalt für Familienrecht

Darf ich Ihnen noch weiter helfen?

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Da ich ja wesentlich mehr verdiene als mein Mann, fährt er da nicht günstiger sich einen eigenen Anwalt zu nehmen? Oder wird das gemeinsame Einkommen generell zugrunde gelegt?

Sehr geehrte Ratsuchender,

das gemeinsame Einkommen wird generell zugrundegelegt. Ihr Mann zahlt daher genau soviel für den Anwalt wie Sie, auch wenn Ihr Einkommen höher liegt.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Fachanwalt für Familienrecht

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