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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 19733
Erfahrung:  Fachanwältin für Familienrecht, Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, Ehescheidungen, Unterhalt, Güterrecht, Umgang, elterliche Sorge, seit 20 Jahren als Anwältin zugelassen
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Mein Antrag auf Ferienumgang wurde abgelehnt. Die

Diese Antwort wurde bewertet:

Mein Antrag auf Ferienumgang wurde abgelehnt. Die Begründung, es müssten erst mal unbegleitete Umgänge stattfinden kann aber nicht von mir erfüllt werden da die Mutter diese Umgänge rechtswidrig verweigert und derselbe Richter der den Ferienumgang ablehnt auf der anderen Seite die Umgangsregelung nicht mit GV und Polizei d. h. vollstreckbar gestalten will, mit haarsträubenden Gründen wie etwa "Die Mutter wäre um 14:00 Uhr eh nicht zu Hause etc.". So kann ich also nie Ferienumgang bekommen. Zudem ist die Behauptung falsch, dass derzeit der Umgangsbeschluss gilt. Nein, dieser ruht derzeit und lebt wieder auf wenn noch weitere 4 begleitete Umgänge stattgefunden haben. Der Richter ist also gar nicht informiert. Die Ordnungshaft die anscheinend nicht gewirkt haben bei der Mutter, von diesen 47 Ordnungshafttagen wurden ja nur 2 vollstreckt. Das erwähnt der Richter nicht. Die Frage ist nun, was zu tun ist. Befangenheitsantrag und Richterablehnung? Mündliche Verhandlung beantragen? Ist sehr knapp vor Weihnachten. Richter anzeigen wegen Rechtsbeugung?

Soll ich Ihnen erklären, warum ?

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Meine Frage wäre, was kann ich machen?
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sie schrieben: "Soll ich Ihnen erklären, warum ?". Was wollen Sie mir erklären? Habe ich auf meine Frage eine Antwort von Ihnen nicht erhalten?
Sehr geehrter Ratsuchende, Sie können hier leider gar nichts machen. Umgang muss immer dem Kindeswohl dienlich sein. Sie haben einen Umgang, der keine Übernachtung beinhaltet und nur wenige Stunden pro Woche ist. Diesen Umgang müssen Sie, damit der Kindeswohl dienlich ist allmählich ausdehnen. Sie können nicht von ein paar Stunden pro Woche ohne Übernachtung gleich auf mehrere Übernachtungen hochfahren. Dies macht Ihnen kein Gericht in der ganzen Bundesrepublik Deutschland mitSie müssen den Umgang ein mehlig steigern
Ich meine allmählich steigern
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sie schreiben: "Umgang muss immer dem Kindeswohl dienlich sein." Genau deshalb gibt es einen Umgangsbeschluss (siehe Anlage) nach §1684 FamFG, der Beschluss selbst dient schon dem Kindeswohl. Im Umkehrschluss ist das Ausbleiben des Umgangs (hier durch widerrechtliche Umgangsverweigerung seitens der Mutter) dem Kindeswohl eben nicht dienlich, was auch sämtliche Verfahrensbeteiligte bekunden. Es gibt im Umgangsbeschluss sehr wohl eine Regelung zur Übernachtung - welche auch stattfand - die aber auf ein bestimmtes Jahr begrenzt war. Auch Umgang mit Übernachtungen dienen allgemein dem Kindeswohl und stehen dem nicht entgegen. Die Ablehnung des Gerichts ist unbegründet und berücksichtigt auch in keiner Weise den Willen des Kindes selbst. Die Einhaltung geschweige denn Ausdehnung des Umgangs ist nicht möglich da dies schon beantragt aber abgelehnt wurde, der Hinderungsgrund ist die rechtswidrige Verweigerung der Mutter wie auch in der Ablehnung selbst erwähnt. Das Gericht kann das Verhalten der Mutter nicht beeinflussen was einem Bankrott der deutschen Justiz gleichkommt (siehe Anlage). Ich muss den Umgang steigern? Wie denn? Der Umgang wurde erst jüngst auf 14-tägig statt wöchentlich und statt auf 4 Stunden auf 2 Stunden begrenzt und das auch noch mit Begleitung, ohne dass ein Grund dafür vorlag.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Wenn also schon das Gericht das Verhalten der Mutter nicht beeinflussen kann - obwohl Ordnungsmittelanträge nicht bearbeitet werden oder unter den Teppich gekehrt wurden - wie soll dann der gerichtliche Umgangsbeschluss durchgeführt werden ohne Zwangsmittel, die derselbe Richter ja eben auch ablehnt.
Sehr geehrter Ratsuchende, das ist eine ganz neue Frage. Ein ganz neuer Beschluss. Ich würde höflich bitten, die alte Frage durch positive Bewertung abzuschließen, dann widme ich mich sehr gerne diesen neuen Sachverhalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Es gibt keine alte Frage oder neue Frage sondern die aktuelle Frage ist und bleibt die, die ich gestellt habe. Ihre Antwort, "Sie können hier leider gar nichts machen", ist vollkommen unbefriedigend und solch eine Antwort kann ich niemals positiv bewerten da sie mir keine Hilfe ist und meiner Tochter auch nicht. Es ist zudem falsch was Sie sagen, denn es wurde ja bekannt gegeben, welche Rechtsmittel ich einlegen kann. Ich kann hier also was machen.
Sehr geehrter Ratsuchende, ich bin Fachanwältin für Familienrecht seit 17 Jahren.Meine Antwort ist natürlich nicht falsch. Sie können formell Rechtsmittel einlegen, das hat aber materiell keinerlei Aussicht auf Erfolg
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Also kann ich doch was machen, entgegen Ihrer vorigen Aussage. Dass das keine Aussicht auf Erfolg hat ist mir klar, eine mündliche Verhandlung zu beantragen, wenige Tage vor Weihnachten. Doch was hat dann Aussicht auf Erfolg? Ich hatte schon geschrieben, dass die Voraussetzungen für einen Ferienumgang die der Richter verlangt von diesem zum einen nicht geschaffen werden und zum anderen von diesem selbst als nicht durchführbar erklärt wurde (siehe meine Anlage zuvor). Wie soll da das Kind je zu einem Ferienumgang kommen obwohl es ja ein Recht auf Betreuung beider Elternteile hat und dieses Recht sogar ein Grundrecht ist, das hier verletzt wird. Das zweite Grundrecht das hier verletzt wird ist die Gleichbehandlung.
Sehr geehrter Ratsuchende, sie könne nichts machen bezog sich darauf, dass ein Rechtsmittel keinen Erfolg hat.Was Sie machen könnten ist einen neuen Antrag stellen, in dem sie die Zeit mit dem Kind in reduzierter Weise beantragen, zum Beispiel ein paar Stunden.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Danke für Ihren Vorschlag. Selbst wenn dem Antrag zugestimmt würde, es würde nichts nützen wenn ich dann - wie so oft und z. B. 2015 das ganze Jahr jeden Samstag - vor verschlossener Türe stehe und über Ordnungsmittelanträge nicht entschieden wird. Auch mein Antrag den Umgangsbeschluss mit Zwangsmitteln durchzusetzen (§90 FamFG) wurde in erster Instanz abgelehnt. Auch wenn Ihr Vorschlag richtig ist und gut gemeint, dieser lässt sich nicht durchsetzen. Selbst 45 Ordnungshaftbeschlüsse gegen die Umgangsverweigernde Mutter bleiben einfach liegen und werden nicht vollstreckt.
Bekommt die von Ihnen Unterhalt für sich ?
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Nein. NU wurde bereits befreiend bezahlt, allerdings an das Jobcenter von dem sie Leistungen bezieht. TU wurde bislang vom Jobcenter nicht ausgerechnet bzw. können die mir das Aktenzeichen nicht nennen worauf sie sich beziehen. Außerdem konnten die mir die Rückübertragung zur Durchführung der Erstinstanzlichen Verhandlung durch die Antragsgegnerin bislang nicht vorlegen, denn die gibt es wohl nicht. Bezahlen tue ich Kindesunterhalt für meine Tochter, jeden Monat im Voraus.

ok, sonst hätten Sie wegen der Umgangsverweigerung Verwirkung des NU einwenden können.

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Wir hatten Verwirkung angeführt, nicht nur wegen Umgangsverweigerung sondern auch wegen falschen Anschuldigungen, doch das Gericht entschied anders. Es ging davon aus dass die Umgänge wieder laut Umgangsbeschluss stattfinden würden was ein Trugschluss war. Doch alles was ich will ist der Umgang und die Ausführung der Elterlichen Sorge für mein Kind. Dass mein Kind väterlicherseits keine Geschenke behalten darf und ihr sogar ihr Lieblingsstofftier von der eigenen Mutter versteckt wird ist einfach unerträglich. Hier brauche ich Lösungen, die diese Misstände abstellen.

Sehr geehrter Ratsuchender.

wir können Ihnen hier nur allgemeine Informationen geben.

Die Umgangsverweigerung ist ein Prozess, der sich über Jahre hinzieht

Um Ihnen da ordnungsgemäß helfen zu können, wäre ein Aktenstudium erforderlich

Das können wir hier aber nicht leisten

Das wäre vielleicht eine gangbare Lösung, wenn das Gericht den Parteien auferlegen würde Gespräche bei der Familienberatungsstelle etc. stattfinden zu lassen.Es wäre sehr nett, wenn Sie meine Antwort positiv bewerten würden, dann würde ich dafür bezahlt.
Vielen Dank
Claudia Schiessl und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.