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RHGAnwalt
RHGAnwalt, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 855
Erfahrung:  Dipl. Forstwirt (univ.) Mediator Fachanwalt für Familienrecht Systemischer Berater
98035192
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RHGAnwalt ist jetzt online.

Ich bin dabei meine Kinder zu verlieren wenn ich mich nicht

Kundenfrage

ich bin dabei meine Kinder zu verlieren wenn ich mich nicht auf das wechselmodell einlasse. ich habe alle schritte eingehalten vom jugendamt bis gericht, der vater hat nachweislich nur gelogen, meine kinder (7 Jahre und 9 Jahre) haben sowohl beim JA , dem V.Beistand und dem Richter gesagt sie wollen mit mir umziehen und dennoch sind alle Pateien darauf aus das WM daufzu zwingen oder ich verliere sie ganz ich bin verzweifelt bitte helft mir

Gepostet: vor 8 Monaten.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 8 Monaten.

Sehr geehrte Fragestellerin,

Gerne beantworte ich Ihnen Ihre Frage: es kann in diesem Verfahren nur darum gehen, welche Sorgealternative die Beste für Ihre Kinder ist. Der BGH hat zwar entschieden, dass das Wechselmodell durchaus auch angeordnet werden könnte, hierfür aber hohe Hürden aufgestellt. dazu gehört auch ein Mindestmaß an Vertrauen zwischen den Eltern. hieran scheint es zu mangeln.

Sie müssten daher auch in diesem Verfahren das Aufenthaltsbestimmungsrecht für sich beanspruchen.

Die Variante: Zustimmung zum Wechselmodell oder die Kinder werden weggenommen, gibt es eigentlich nicht, hier müssten Sie standhaft bleiben.

Sollte das Gericht nicht in Ihrem Sinne entscheiden, müssten Sie in Beschwerde zum OLG gehen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen hiermit weiter helfen konnte und freue mich auf Ihre wohlwollende Bewertung

Herzlichst Ihr

Roland Hoheisel-Gruler

Fachanwalt für Familienrecht

Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
also seit APRIL 2015 leben wir getrennt, der wechsel war 1 woche er eine woche ich, mein ex ging schichten und hat die kinder über die Woche seinen Eltern gegeben, die kleinen wollten das nicht mehr, habe ihn angefleht für die Kinder Frühschichten zu gehen, darauf ließ er sich wegen dem Geld nicht ein, im Februar 2016 konnte ich es wenigstens auf einen 14 Tägigen Wechsel hochschrauben damit die kleinen bei mir 14 Tage ruhe vor dem wechsel bekommen. jetzt wollen wir aber 400 km weit weg ziehen, da ich da arbeit haben kann, die kinder wollen mit . haben das überall so auch ausgesagt, jedoch wollen alle das WM weiter oder sie gehen dauerhaft zum Vater. ich habe heute das Protokoll bekommen, indem der Richter seine Tendenz, eben zum Vater wegen des Umfeldes Schule usw, die Kinder haben immer wieder gesagt sie wollen mit umziehen. das JA , Rihter und Beistand sagen aber den kleinen ist die tragweite nicht bewusst, diese wollte ich und habe ich angefangen ihnen zu erklären, im Sommer jedoch in der ersten Verhandlung wurde ich angehalten auf zu hören mit den Kindern darüber zu sprechen und jetzt wird mir aber vorgehalten das sie ja die tragweite nicht wissen.
in Bayern, wo wir hinziehen möchten, haben wir mit meinem Partner eine Wohnung und die Zimmer für die Kinder sind fertig eingerichtet, haben da zusammen schon die Ferien verbracht und lange Wochenenden, die kleinen wollten sich schon mit Panzertape dort festbinden damit sie nicht zurück müssen. dennoch bestehen aööe Parteien darauf, die Kinder hier zu lassen. OLG wurde jetzt von meiner Anwältin gesagt wird dem Richterspruch sicher folge leisten.
hier wohnen zu bleiben schaffe ich finanziell nicht und mein Exmann hat somit wieder Kontrolle über mich, worum es ihm halt egtl geht. gibt es Mütterinitiativen oder vllt einen anderen Weg oder Vorschlag den ich machen kann vor Gericht um das Aufenthaltsbestimmungsrecht nicht zu verlieren? ich habe überliegt anzubieten, das WM aufrecht zu erhalten indem ich die Kids an Wochenenden und Ferien komplett nehme so also wieder ein Ausgleich statt findet von den Tagen über das Jahr gerechnet?
Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
ich entschuldige mich für die fürchterliche Rechtschreibung, ich bin so aufgeregt und am zittern, weil ich das Protokoll vom Richter eben bekommen habe und gar nicht richtig klar denken kann
Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 8 Monaten.

Keine Panik, das kenne ich - schließlich mache ich schon seit vielen Jahren <kindschaftsrecht.

Also wenn es um den Umzug geht, dann müsste letztlich ja der Vater die bessere SORGEALTERNATIVE bieten können, Schule und Freunde sind da natürlich immer ein Thema. Wenn er aber schichtet und die Kinder zu den Eltern abschiebt ist das auf Dauer auch nichts.

Die Idee mit den Ferien und den Wochenenden finde ich nun gut, wenn es denn dann tatsächlich funktioniert, dabei soll man aber nicht akribisch Tage zählen, wieviel jeder hat sondern schauen, dass die Kinder so viel wie mötglich von beiden Eltern haben.

Es ist übrigens nicht gesagt, dass das OLG gleich entscheidet, es kommt eben auch darauf an, wie man im Kindesinteresse argumentiert.

Herzlichst Ihr

Roland Hoheisel-Gruler

Fachanwalt für Familienrecht

.—- und wenn Sie eine Initiative suchen, die Ihnen weiter hilft, wenden Sie sich an den ISUV: www.isuv.de - das ist ein Selbsthilfeverein der für Trennungseltern und Trennungskinder da ist.

Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 8 Monaten.

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