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rebuero24
rebuero24, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 3262
Erfahrung:  Tätigkeit als Rechtsanwalt und Mediator im Familienrecht
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Bei meinem Lebensgefährten ist folgende Situation

Kundenfrage

Bei meinem Lebensgefährten ist folgende Situation eingetreten:
Im Januar diesen Jahres hat seine Frau ihn wegen eines andeen Mannes verlassen. Die beiden haben 2 Kinder, derzeit 4 und 5 Jahre alt.
Bei Trennung haben die beiden vereinbart, dass mein Lebensgefährte die gemeinsame Eigentumswohnung weiter behält und die Verbindlichkeiten übernimmt und die beiden Kinder weiterhin bei wohnen, damit sich für die beiden nichts ändert. Bezüglich der Kinderbetreuung haben die beiden folgendes System derzeit etabliert: Da Sie von 06:00 - 13:00 Uhr arbeitet und er ab 8:00 Uhr und sich die Arbeitzeit in der Woche frei einteilen kann, fährt er die Kinder in den Kindergarten und sie holt die Kinder an 3 von 5 tagen ab. An den anderen beiden Tag holt er die Kinder ab und betreut sie dann auch bis zum Schlafengehen. An 2 Tagen, an denen Sie die Kinder abholt, betreut sie die Kinder bis 19 Uhr und bringt sie dann zu meinem Lebensgefährten, wo sie dann eben ab 19 Uhr derzeit ins bett müssen. An dem dritten Tag bringt sie die Kinder zu den Eltern meines Lebensgefährten, wo sie dann bis abends betreut werden. An den Wochenenden hat Sie die Kinder entweder ab Freitag nachittags bis Samstag gegen 11 Uhr oder ab Samstag nachmittag bis Sonntag gegen 11 Uhr. Bisher waren weitere Umgangszeiten nicht gewünscht. Entscheidungen, wie z.B. zur Anmeldung der Schule oder Veranstalltungen wie z.B. der Tag der offenen Tür an den Schulen haben beide gemeinsam wahrgenommen. Arztbesuche erledigt grundsätzlich mein Lebensgefährte. Sie hat bisher auch deshalb nicht mehr Umgangsrecht gewünscht, da sie bis Januar diesen Jahres in psychologischer Behandlung war, u.a.wegen Depressionen und zu hohrer Belastung mit den Kindern. Sie war daher auch ein jahr lang wegen Burn out krankn geschrieben.
Im Zuge der Trennung hat sie, obwohl die Kinder nicht bei ihr leben, Kindergeld und Unterhalt verlangt, der von der Anwältin meines Lebensgefährten abgelehnt wurde. Statt dessen wurde sie aufgefordert,Unterhalt zu zahlen und ihre Einkommensverhätnisse offen zu legen, Diese Forderung wurde vor 14 Tagen ausgesprochen, nun fordert Sie, dass die Kinder bei ihr (aktuell wohnt sie in einer 2 Zimmer-Wohnung, die Kinder haben wort ein aufblasbares Bett)lebens sollen, um so das Kindergeld und den Unterhalt zu bekommen. Nach der langen Einführung nun meine Frage: Wie hoch ist Ihrer Ansicht nach, unter den gegebenen Umständen, die Aufsicht auf Erfolg, sollte es zu einer Gerichtsverhandlung kommen? Vielen Dank ***** *****!
Gepostet: vor 11 Monaten.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 11 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

diese Frage ist sehr sehr schwer zu beantworten und in der Regel ist ein solches gerichtliches Verfahren sehr umfangreich, bis in der Regel hin auch zur Einholung eines Sachverständigengutachtens.

Es sprechen allerdings einige Dinge für ihren Lebensgefährten und damit, dass die Kinder bei ihm verbleiben, insbesondere, dass sie über einen sehr langen Zeitraum mittlerweile bei dem Lebensgefährten in der Wohnung wohnen, hier ein entsprechendes Lebensumfeld und soziale Kontakte haben und dass die Wohnung auch ausreichend groß ist, was im Hinblick auf die Wohnung der Kindesmutter nicht gesagt werden kann. Alleine das Schlafen im jetzigen Umgangsrahmen auf einem aufblasbaren Bett, dürfte hier nicht dem Kindeswohl entsprechen und es sollte hier eine entsprechende Abhilfe unabhängig davon geschaffen werden, wer das so genannte Aufenthaltsbestimmungsrecht über die Kinder erhält.

Auch der finanzielle Hintergrund, der hier wohl aber nicht offen genannt werden wird, ist nicht dazu geeignet, die Kinder zur Kindesmutter zu befördern, bzw. ihr das Aufenthaltsbestimmungsrecht zu übertragen.

Zusätzlich kann durchaus die Erkrankung im Rahmen der tatsächlichen Erziehungsfähigkeit und der Sorge um die Kinder eine Rolle spielen und würde hier auch für den Lebensgefährten sprechen.

Von daher sehe ich durchaus gute Chancen, dass er das Aufenthaltsbestimmungsrecht erhält, im gerichtlichen Verfahren sind aber vor allem die gutachterlichen Dinge oder die Aussagen Dritter, wie zum Beispiel dem Jugendamt oder dem Verfahrenspfleger, die in der Regel in ein solches Verfahren eingeschaltet werden, entscheidend, die hier nicht prognosetechnisch beurteilt werden können.

Ich hoffe, dass ich Ihnen trotzdem zunächst hilfreich geantwortet habe und stehe Ihnen gerne im Rahmen von Nachfragen zur Verfügung.

Über eine anschließende positive Bewertung freue ich mich.

Viele Grüße

Christian Joachim
Rechtsanwalt

Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 10 Monaten.

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