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ragrass
ragrass, Rechtsanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 8963
Erfahrung:  mehrjährige Erfahrungen auf dem Gebiet des Familienrechts
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ragrass ist jetzt online.

Meine Tochter ist 25 Jahre alt - seit 22 Jahren vom Vater

Diese Antwort wurde bewertet:

Meine Tochter ist 25 Jahre alt - seit 22 Jahren vom Vater getrennt - der Vater ist Selbstständig als Arzt tätig und verfügt über ein sehr gutes Einkommen. Einst wurde der Unterhalt auf 430.-Euro festgelegt. Nie hat sich an der Summe etwas geändert, auch um des "Lieben Frieden Willen". Seit 10/2013 lebt die Tochter in einer Wohnung nahe ihres Ausbildungsplatzes.
Die Tochter hat ihr Abitur nicht gemacht und musste deswegen um die Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin machen zu können, eine 2jährige Ausbildung als Heilerziehungshelferin absolvieren.
Die Tochter hat im April 2017 ihr 25. Lebensjahr vollendet und hat somit auch keinen Anspruch mehr auf Kindergeld, welches nun die Mutter (ich) zusätzlich an die Tochter finanziell ausgleicht.
Der Vater stellt den Unterhalt 5/2017 ein mit der Begründung, die Tochter habe schon eine Ausbildung gemacht. Die Zahlungen, die er seit Ende 2015 leiste, nämlich seit Anfang der 2. Ausbildung seien freiwillig gewesen. Die Ausbildung der gemeinsamen Tochter endet 7/2018
Meine Frage: Ist das so wie der Vater sich verhält anfechtbar? Und wie kann sie die finanzielle Durststrecke zum Lebensunterhalt überbrücken?
Über eine baldige Antwort freue ich mich danke S.H.

Sehr geehrte Fragestellerin,

welche Ausbildung hat Ihre Tochter als erstes gemacht und welches ist die Zweite? Welches Nettoeinkommen erzielt die Tochter während der Ausbildung ?Wie hoch ist Ihr Einkommen ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Ich habe Netto ca. 1.900 Euro. Meine tochter 250 Euro - schwankt wegen der Schichtdienste.
Mit freundlichen Grüßen Customer
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
ich habe netto ca 1900€ - meine tochter ca 250€ ohne unterhalt

Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Tochter verdient nur 250 EUR ? Für den ganzen Monat ? Welche Ausbildung macht sie denn ? Und welche Ausbildung hat sie davor gemacht ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sie macht eine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin - davor hat sie Die Heilerziehungshelferin gemacht.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
ja genau
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
habe gerade herausgefunden, dass sie netto ca 700 euro verdient - sorry
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
aber das ist doch trotzdem zu wenig - sie muss miete und ihren lebensunterhalt bestreiten!

Sehrgeehrte Fragestellerin,

danke für die Nutzung von Justanswer.

Die Eltern, ab der Volljährigkeit müssen beide Eltern das Kind finanziell unterstützen. Zudem ist in der Regel Unterhalt nur bis zur Vollendung der Erstausbildung geschuldet. Für die Zweitausbildung gibt es ggf. weiterhin Unterhalt, aber nur wenn diese eine Qualifikation zur Erstausbildung ist. Dies wird man bei Ihrer Tochterbejahen können. Wenn die Zweitausbildung sich auch sofort an die Erstausbildung angeschlossen hat, ist dem Grunde nach noch Unterhalt geschuldet.

Die Höhe des Unterhalts richtet sich nach der Düsseldorfer Tabelle. Diese sieht für ein Kind mit eigenem Hausstand einen Unterhalt von 735 EUR vor. Auf diesen Anspruch hat sich das Kind die eigenen Einkünfte anrechnen lassen, allerdings abzüglich eine sog. ausbildungsbedingten Mehrbedarfs von 90 EUR. Bei Ihrer Tochter werden also 610 EUR (700EUR – 90 EUR) angerechnet, sodass noch ein Restanspruch gegen beide Eltern in Höhe von 125 EUR verbleibt. Geht man von ca. gleich hohen Einkünften aus, würde jedes Elternteil 62,50 EUR zahlen müssen.

Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein und darf um Bewertung der Antwort bitten. Falls Rückfragen bestehen, nehmen Sie bitte Kontakt auf. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
kann meine tochter denn ausbildungsbeihilfe o.ä. beantragen oder irgendeine offizielle unterstützung?

Sehrgeehrte Fragestellerin,

leider wird sie keine Unterstützung bekommen. Ggf. kann sie einen BafögAntrag stellern. Die BAB kommt nicht in betracht, da es sich nicht um die Erstausbildung handelt.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Sehr geehrte Fragestellerin,

haben Sie noch weiteren Fragen? Falls nicht,nehmen Sie bitte eine Bewertung vor,damit das von Ihnen hinterlegte Geld als Honorierung an den Experten ausgezahlt wird. Ihnen entstehen dadurch keinerlei Extrakosten.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

ragrass und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.