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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 32460
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
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RASchiessl ist jetzt online.

Bzgl. einer Miteigentumsgemeinschaft gibt es eine Aufteilung

Diese Antwort wurde bewertet:

Bzgl. einer Miteigentumsgemeinschaft gibt es eine Aufteilung 70/30 (Haus/Einliegerwohung), die im Grundbuch verbrieft ist.
Zzgl. ist eine gemeinsame Nutzung des Hauses, also der 70% verbrieft, für den Eigentümer des 30% igen Anteils verbrieft.
Wie erfolgt nun die Aufteilung der Kosten, generell 70/30 oder für bestimmte Kosten auch 50/50. Wenn letzteresfür welche Kosten wäre das der Fall?

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Soweit Sie im notariellen Vertrag nichts geregelt haben, gilt § 748 BGB, der bei einer Miteigentumsgemeinschaft Anwendung findet.

Danach werden alle Kosten nach dem Verhältnis des Miteigentumsanteils, in Ihrem Falle also 30:70 umgelegt. Dies gilt auch dann wenn der Eigentümer des 30%igen Anteils das gesamte Miteigentum mitnutzen darf.

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Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Notarvertrag sagt 'alle gemeinschaftlich genutzten Teile sind gemiensam zu erhalten, ebenso Aussenfassade und Dach. Versorgung von Garten und Schneeräumen ist Aufgbae jedes Eigentümers.'
Somit ist die Aufteilung der Kosten nicht 70/30 sondern 50/50 - ist das korrekt?

Sehr geehrter Ratsuchender,

Ja, denn gemeinschaftlich bedeutet hier in der Tat dann 50:50. Insoweit stellt der Notarvertrag eine Abweichung der gesetzlichen Regelung dar.

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Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Noch eine letzte Frage. Gilt 50/50 unter diesen Umständen dann auch für die Bedienung der Finanzierungskosten?

Sehr geehrter Ratsuchender,

leider nein, es sei denn die Betriebskosten werden ausdrücklich ebenso im Notarvertrag erwähnt.

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Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
N-Vertrag sagt nur was zu 'Nebenkosten die nach Miteigentumsanteil zu tragen sind'. Im Falle Finanzierungskosten dann 70/30, richtig?

Sehr geehrter Ratsuchender,

Finanzierungskosten sind keine Nebenkosten. Der Notar meint alle Betriebskosten mit Ausnahme von Heizung und Warmwasser.

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Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Vielen Dank.

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