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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 8368
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe 2013 geheiratet und

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe 2013 geheiratet und habe im Jahr 2016 erst mitbekommen, dass mein Mann online Spielsüchtig ist. Wir haben zusammen eine Wohnung gekauft, die jedoch größtenteils vom Erbe meiner Mutter, die 2012 verstorben ist, finanziert wurde. Meine Frage nun, wie lange bin ich für die Spielschulden meines Mannes verantwortlich und wenn ich ausziehe und die Wohnung verkaufen möchte, bekomme ich meinen Anteil, den ich durch das Erbe hineingesteckt habe wieder zurück? Mfg Christa Oswald

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihre Frage beantworten.

Prinzipiell haften Sie - auch als Ehegatte - nicht für die Schulden Ihres Mannes. Daher müssen Sie für die begründeten Spielverbindlichkeiten auch nicht aufkommen.

Im Falle der Verwertung der Immobilie ist zu berücksichtigen, dass ein Großteil der Immobilie über das Erbe Ihrer Mutter, also nicht über des gemeinsame eheliche Wirtschaften, bezahlt wurde. Dies ist zu berücksichtigen und im Rahmen der Trennung ggf. herauszurechnen. Details sollten Sie diesbezüglich noch mit Ihrem Rechtsanwalt besprechen.

Sofern Sie alleine bzgl. der Immobilie als Eigentümer(in) eingetragen wären, würde dies die Sache noch erleichtern.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Wenn ich weiterhin nicht die Scheidung einreiche, heißt das auch, dass ich nicht für die Spielschulden meines Mannes verantwortlich bin? Was bedeutet prinzipiell?

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

nein. Sie müssen sich aus diesem Grund nicht scheiden lassen.

Die Schuldnen wurden nur von Ihrem Mann begründet und können nicht ggü. Ihnen geltend gemacht werden.

Verträge und die hieraus resultierenden Verbindlichkeiten gelten nur zwischen den Parteien. Sie haben jedoch im konkreten Fall jeweils keinen "Glücksspielvertrag" geschlossen.

Konnte ich Ihre Frage beantworten?

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Dr. Holger Traub und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.